Ben Guterson – Winterhaus

Das Buch wurde mir vom Verlag als Leseexemplar zur Verfügung gestellt. Die Rezension beinhaltet ausschließlich meine persönliche Meinung. Für den Beitrag habe ich kein Geld erhalten.
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Elizabeth wohnt bei ihrer verschrobenen Tante und Onkel. Nix trauen sie ihr zu und sowieso liegt das Kind ihnen ja nur auf der Tasche. Als sie vom letzten Schultag vor den Weihnachtsferien nach Hause kommt, klebt an der Haustür ein Zettel und ein Zugticket. Tante und Onkel sind bereits abgereist, Elizabeth schicken sie in die Ferien in ein Hotel, das Winterhaus. Schon die Fahrt dorthin ist bedrückend. Als sie dann in den Bus umsteigt, wird sie von einem sehr mysteriös ausschauenden Ehepaar ständig beobachtet. Geradezu unheimlich.

In Winterhaus angekommen fragt Elizabeth sich, ob eine Verwechslung vorliegt. Niemals hätten Tante und Onkel ihr ein solches Hotel bezahlt. Ein Haus von solcher Pracht und Gemütlichkeit. Elizabeth fühlt sich sofort wohl und willkommen. Der Hotelbesitzer und auch alle anderen Angestellten und Gäste kümmern sich liebevoll um sie. Doch es liegt ein Geheimnis in der Luft.

Mich hatte das Cover bereits in seinem Bann und war auf jeden Fall mit dafür ausschlaggebend, dass ich Winterhaus unbedingt lesen wollte. Noch dazu ist Protagonistin Elizabeth ein sehr großer Fan und Rätseln und Wortspielen und Winterhaus verbirgt so einige dunkle, alte Rätsel, die nur darauf warten gelöst zu werden.
Im Speisesaal trifft Elizabeth auf den jungen Freddy, der ebenfalls allein im Winterhaus zu Gast ist. Seine Eltern sind in der Welt unterwegs, während er hier seinen Experimentier- und Basteltrieb voll ausleben kann. Außerde stellen Elizabeth und Freddy schnell fest, dass sie die Leidenschaft zu Wortspielen teilen und freunden sich schnell an, bereiten sich gegenseitig eine Schnitzeljagd durchs Haus und stolpern dabei geradewegs in ein Abenteuer, das viel größer ist, als sie anfangs ahnen.

Selbstverständlich ist das seltsame Pärchen, das Elizabeth bereits im Bus getroffen hat, ebenfalls Gast im Hotel und auch weiterhin benehmen sie sich merkwürdig und haben aus irgendwelchen Gründen ein besonderes Auge auf Elizabeth geworfen.
Auch alle anderen Figuren sind mit solcher Liebe zum Detail entworfen, dass ich eine sehr genaue Vorstellung davon hatte was für eine Atmosphäre im Winterhaus herrscht. Ich hatte nach wenigen Seiten das Gefühl mich durch das Buch zu bewegen und überall etwas entdecken zu können. In der Bibliothek hätte ich mich gern mal ein paar Tage eingeschlossen.

Winterhaus war für mich die perfekte Herbstlektüre und dürfte für jeden begeisterten Rätselliebhaber ein tolles Buch für die Vorweihnachtszeit sein. Ich habe die Geschichte an einem Nachmittag gelesen, so sehr hatten mich Elizabeth und das Haus in ihrem Bann und ich freue mich schon auf das Wiedersehen in der Fortsetzung.

 


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Das Buch habe ich seitens des Verlags als Leseexemplar bekommen. Für die Rezension habe ich kein Geld erhalten.

Der nachfolgende Link führt zur Internetseite des Verlages.

Ben Guterson | Winterhaus
Aus dem Engl. von Alexandra Ernst
Verlag Freies Geistesleben | 408 Seiten

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