Leben mit dem Buch 01/20

 

Hallo Ihr Lieben,

Im Januar ist es hier ruhig geblieben. Der Start ins neue Jahr war für mich aus vielerlei Hinsicht nicht so berauschend. Mein kurzer Aufenthalt im Krankenhaus und der Rattenschwanz, der damit verbunden war, hat mich völlig aus dem Rhythmus gebracht. Dabei hatte ich nach dem ruhigen Dezember doch schon so einige Pläne gehabt. Jetzt ist die To-Do-Liste selbstverständlich super lang. Aber nicht für jede Baustelle habe ich die benötigte Motivation und so werde ich es einfach langsam laufen lassen und schauen was kommt.

Das gilt sowohl für den Blog, das Lesen, als auch den bevorstehenden Umzug. Wir haben jetzt endlich einen Termin, wann wir das neue Domizil beziehen können und so sitze ich hier quasi auch auf halb gepackten Taschen. An einigen Stellen lohnt sich weder das Anfangen, noch das Einpacken, andererseits brennt es mir auch eigentlich schon unter den Nägeln etwas zu tun. Insgesamt bringt mich das irgendwie auch aus der inneren Ruhe und so habe ich nachdem ich das Krankenhaus verlassen habe keine Muße gefunden zu lesen. Ich gehöre nun irgendwie zu den Menschen, die unheimlich gerne Bücher am Stück lesen. Jeden Tag 10 Seiten, immer mal ein Kapitel so zwischendurch, das macht mich irgendwie nicht so glücklich. Deswegen wächst der „Das-lese-ich-als-nächstes“- Stapel, während meine aktuelle Lektüre mich strafend anschaut.

Dabei gefällt mir Robin und Lark von Alix Ohlin bisher sehr gut. Die Geschichte der zwei Geschwister scheint spannend, mir gefällt es sprachlich – also definitiv kein Abbruch Kandidat. Ich habe nur aktuell irgendwie keine Leselust. Das frustriert mich doch schon ein wenig. Naja Leseflauten dürften jede Leseratte frustrieren, nicht wahr? Warten wir also ab.
Vielleicht finde ich heute Nachmittag ein wenig Zeit für das Buch. Ich hoffe auch, dass der geplante Buddyread zu Nevernight Teil Zwei, der morgen beginnt, mich wieder ein bisschen mehr motiviert.

In den nächsten Tagen und Wochen möchte ich zumindest meine Beiträge zu #WirlesenFrauen auf den neusten Stand bringen. Ich hänge mit meinem Leseupdate hinterher. Außerdem habe ich schon weitere Beitragsideen für 2020 gesammelt, fragt sich, wann mich das Blogfieber wieder so richtig packt. Wie gesagt, ich suche noch nach meinem Rhythmus.

Liebe Grüße
Eure Chrissi

Frohes Neues Bücherjahr 2020

Ihr lieben Lesefreunde dort draußen,

hoffentlich hattet ihr einen guten Start ins neue Lesejahr.
Ich hatte in so vielerlei Hinsicht ein ganz tolles Jahr 2019. Ganz viele Eindrücke habe ich schon in meinem Beitrag Wir haben uns getraut auf den Punkt gebracht. Und auch ein paar Wochen später kann ich noch sagen, dass 2019 einen wundervollen Abschluss gefunden hat.

Insgesamt habe ich 89 Bücher gelesen. Damit auch ein Buch mehr, als ich mir für die Goodreads Lesechallenge vorgenommen hatte. Meine Highlights hatte ich hier bereits vorgestellt. Auf den letzten Metern hat sich da tatsächlich nichts mehr geändert. Auch wenn ich sagen muss, dass mir das zweite Buch der Grisha Reihe von Leigh Bardugo gut gefallen hat. Sehr viel besser als der erste Teil. Ich freue mich schon unheimlich auf den dritten Teil und hoffe, dass dies mein erstes Buch für 2020 wird.

Für 2020 habe ich mir das gleiche Ziel gesetzt wie 2019: 88 Bücher. Wegen der anstehenden Hausrenovierung und des Umzuges traue ich mich eigentlich nicht mein Ziel auf 90 zu erhöhen. Es hetzt mich ja aber auch keiner. Ich habe mir außerdem noch zwei weitere buchige Ziele gesetzt.
Bis der Umzug abgeschlossen ist (also voraussichtlich spätestens 01.06.2020) möchte ich bis auf zwei Ausnahmen keine Bücher kaufen. Leseexemplare die ich über die Arbeit bekomme sind selbstverständlich ausgeschlossen, aber ich glaube wir haben die Tage erstmal genug Bücher zu schleppen. Ich möchte auch eigentlich gerne noch ein paar aussortieren. Die zwei Ausnahmen sind zum einen der dritte Teil der Nevernight Reihe von Jay Kristoff und Das Gold der Krähen von Leigh Bardugo. Sollte ich nämlich auch mit dem dritten Grisha Buch schnell voran kommen, liegt Das Lied der Krähen hier auch schon bereit.

Das zweite buchige Ziel für 2020 hängt dicht damit zusammen. Ich würde dieses Jahr sehr gerne ein paar Reihen beenden! Deswegen werde ich mit Ausnahme des neuen Buches meiner Lieblingsautorin Bianca Iosivoni keine neuen Reihen kaufen. In meinem Regal schlummern noch genug Reihen, die ich zuende lesen kann. Das heißt ich könnte mir den nächsten Teil einer Reihe kaufen, wenn  ich alle vorherigen Bände der Reihe bereits gelesen habe, um die Reihe weiter zu lesen, möchte aber nirgendwo einen neuen ersten Band kaufen. Auch wenn es in 2020 mit Sicherheit wieder tolle Reihenstarts geben wird, werde ich geduldig warten. Geburtstag und Weihnachten kommen auch irgendwann wieder und außerdem läuft mir ja kein Buch weg.

Heute ist der 1. Januar. Über diese Buch-Vorsätze für 2020 habe ich mir schon den gesamten Dezember über Gedanken gemacht. Noch bin ich festentschlossen sie einzuhalten.

Welche Ziele habt ihr euch für 2020 gesetzt? Welche Bücher möchtet ihr unbedingt lesen?

Viele Grüße

Eure Chrissi

#WirlesenFrauen – Literaturklassiker

Hallo zusammen.

Mit einem Tag Verspätung und damit auch nicht mehr ganz rechtzeitig für den #femtember möchte ich heute mit euch über Autorinnen von Literaturklassikern sprechen.

Welche Bücher fallen euch ein, wenn ihr an Klassiker denkt? Fallen euch sofort Bücher von Frauen ein?
Auch wenn ich erst ein Buch von ihr gelesen haben, fällt mir persönlich als erstes Jane Austen ein. Danach Charles Dickens, Mark Twain oder Oscar Wilde. Ganz schnell lande ich dann aber auch bei den üblichen Verdächtigen, die ich in der Schule gelesen habe: Max Frisch, Theodor Fontane, Thomas Mann. Und da wird es mit den Frauen dann auch schon wieder dünn. Habt ihr in eurer Schulzeit Bücher von Frauen gelesen? Ich habe versucht zu rekonstruieren, welche Lektüren ich alle lesen musste, aus den Jahrgängen in der Mittelstufe fallen mir nicht mehr alle Bücher ein, aber ich glaube es war kein einziges von einer Frau dabei! Für Lehrer mag das an manchen Stellen gar nicht so einfach sein, weil es im Abitur ja nun mal Pflichtlektüren gibt, wo sie dann keinen Einfluss darauf haben. Aber gerade in der Mittelstufe gibt es größeren Spielraum für Klassiker und andere Lektüren von Frauen. Hier gibt es also an sehr vielen Stellen im System Nachholbedarf. Umso wichtiger ist es vielleicht auch erstmal auf ein paar Klassiker aufmerksam zu machen.Weiterlesen

3 vom SuB I

Dieses neue Beitragsformat habe ich  bei Steffi entdeckt und darf es in Rücksprache mit ihr auf meinem Blog integrieren. <3

Hallo zusammen,

mein SuB hat in den letzten Monaten wieder einen konstanten Stand um 250 Bücher. Es bleibt bei mir ja auch nie aus, dass ich einfach mal wieder spontan was bestelle und mit nach Hause nehme. Ich erhoffe mir von diesen Beiträgen ein bisschen Motivation sie zu lesen. Als Buchhändlerin habe ich manchmal irgendwie doch auch ein schlechtes Gewissen, wenn ich keine Novität, sondern ein älteres Buch lese, was wir möglicherweise gar nicht im Laden zum Verkaufen haben. Selbstverständlich redet mein Gewissen mir diesen Blödsinn ein. Ich lese so viel, dass ich eigentlich so gut wie nie im Laden stehe und nicht weiß, was ich vielleicht empfehlen könnte. Es schlummern hier aber bestimmt auch wirklich einige Backlist-Perlen, die ich unbedingt mal lesen müsste.
Für den ersten Beitrag habe ich mir allerdings drei Bücher ausgesucht, die alle drei noch relativ neu und Jugendbücher sind, zudem auch von Autorinnen verfasst wurden. Ganz passend zu #WirlesenFrauen und dem #femtember. Wer gerne Jugendbücher liest, dem dürften diese drei Titel mit Sicherheit schon begegnet sein. Vielleicht könnt ihr mir eins davon empfehlen?

Weiterlesen

Auf Englisch lesen – Ein persönlicher Bericht

Hallo zusammen,

heute soll es um ein Thema gehen, auf das ich immer wieder treffe und wo sich meine Meinung in den letzten drei, vier Jahren immer mal wieder ein bisschen geändert hat. Vor ein paar Tagen bin ich wieder auf einem Blog darauf gestoßen und deswegen habe ich mal meine alten Notizen heraus gekramt. Diesen Beitrag plane ich nämlich schon seit Ewigkeiten und habe dann aber doch nie die Muse oder den richtigen Punkt gefunden. Es geht um das Lesen auf Englisch.Weiterlesen