Neues Futter für ausgehungerte Leseratten

Frischer Wind in die Bude, das können wir doch alle mal gebrauchen. Mir geht der Lesestoff zwar noch nicht aus, aber ich musste ja doch die meisten meiner Schätze vorerst in Münster lassen. Aktuell weiß ich gar nicht genau wo ich meine Bücher alle „lagern“ soll, aber mir fehlt ein wenig meine natürliche Umgebung. Wenn ich den Schreibtisch allerdings noch weiter zustelle, dann komme ich die Tage gar nicht mehr an meine Tastatur. Das wäre dann auch etwas schlecht, nicht wahr?

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Ein Jahr in Büchern. Mein Rückblick 2016

2016 brachte viele Hochs und Tiefs für mich. Ich kann mit großer Freude festhalten: Die Hochs waren in der Überzahl.
Bestandene Prüfungen, neuer Job, erste eigene Wohnung: da waren viele Dinge an die ich mich gerne zurückerinnern werde. Auch wenn ich an den Tagen vor und während der Prüfungen wohl unerträglich gewesen sein muss. Alles war im Zeichen des Buches. Naja, das bringt halt der Job auch so mit sich.

Mein Blog hat im letzten Jahr von mir nicht so viel Aufmerksamkeit bekommen, wie ich es mir gewünscht hätte. In der ersten Jahreshälfte drehte sich halt alles um die Prüfungen und ich hatte tatsächlich auch ein schlechtes Gewissen, wenn ich ans Bloggen bloß dachte, anstelle zu lernen. Und nach der Abschlussprüfung waren der neue Job und die erste eigene Wohnung einfach viel aufregender. Vieles musste sich auch neu einspielen. Auch wenn ich viel Zeit am Tag gewonnen hatte, weil ich nicht mehr Zug fahren musste, konnte ich mit der Zeit dann doch so viele andere Dinge anfangen die mich 2016 sehr glücklich gemacht haben. Aber ohne Buch ging natürlich nichts.

Deswegen möchte ich euch heute meine Lieblingsbücher aus 2016 vorstellen. Ich habe versucht allen Genres ein wenig gerecht zu werden, und hoffe euch damit noch mal auf ein paar tolle Schätze aufmerksam machen zu können!

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Gelesen im Sommer 2014

Guten Tag Zusammen,
hier ist es seit einigen Monaten sehr still geworden.
Nachdem ich aus der Berufsschule zurück bin, hat es sich irgendwie sehr schwer wieder eingestellt hier regelmäßig den Blog mit Beiträgen zu füllen. Das tut mir sehr Leid und soll sich auch zukünftig wieder ändern. Immerhin hat mir der Blog in den letzten, mittlerweile schon über 2 Jahren, sehr viel Freude bereitet. Ja auch der Bloggeburtstag im August ist untergegangen. Heute möchte ich euch zeigen, welche Bücher mich durch Sommer und Herbst begleitet haben. Ein sehr umfassender Rückblick würde ich sagen. Es ist also eine ganze Menge Potenzial für Rezensionen da. Vielleicht sagt ihr mir einfach über welches Buch ihr mehr Erfahren wollt??

August

 Gelesen

John Green – Das Schicksal ist ein mieser Verräter | 336 Seiten | 5/5
Victoria Schwab – Das Mädchen das Geschichten fängt | 431 Seiten | 4/5
Josephine Angelini | Everflame 01  | 480 Seiten | 3/5
John Green & David Levithan | Will & Will | 378 Seiten | 4/5
Jennifer L. Armentrout | Dark Elements 01 | 444 Seiten | 4/5
Seth Patrick | Reviver | 544 Seiten | 2/5
Edward Kelsey Moore | Mrs Roosevelt und das Wunder von Earls Diner | 446 Seiten | 3/5
Abgebrochen
Erik Axel Sund – Krähenmädchen
Jonathan Crown – Sirius
Beide Bücher hatte ich sehr kurz hintereinander in der Hand. Leider konnten mich in beiden Fällen die Sprache überhaupt nicht überzeugen. Daher werde ich auch die nachfolgenden Büchern von Krähenmädchen nicht mehr verfolgen. Absolut nicht mein Fall!

Highlight des Monats
 Das Schicksal ist ein mieser Verräter war im August das erste Buch, das ich gelesen habe. Sonntagmorgens im Bett habe ich es heulend beendet. Mittlerweile habe ich auch den Film bereits gesehen und bin absolut begeistert.

Kurz darauf habe ich ein weiteres Buch von John Green und David Levithan (Autor von „Letztendlich sind wir dem Universum egal“) gelesen. „Will & Will“ kann nicht an das Monatshighlight herankommen ist aber ebenso ein sehr lesenswertes Buch!

September

Gelesen
Elisabeth Herrmann | Schattengrund | 7h 31 min | 6 CDs | 5/5
Jojo Moyes | Weit weg und ganz nah | 510 Seiten | 4/5
Mark Billingham | Die Lügen der Anderen | 416 Seiten | 5/5

Erneut gehört
Douglas Preston & Lincoln Child | Relic – Museum des Angst | 7h 38 min | 5/5

Mein erster Pendergast… Von der Reihe habe ich einige im Regal stehen und ich höre sie immer und immer wieder gern. Erschaudere an immer wieder den selben Stellen, obwohl ich die Story bereits auswendig kenne. Relic habe ich mittlerweile mindestens schon acht Mal gehört und es ist immer wieder erneut ein großes Abenteuer!

Highlight des Monats

Die Autorin Elisabeth Herrmann durfte ich bereits im letzten Jahr in Düsseldorf live zur Lesung treffen. Bei einer Veranstaltung zum deutschen Hörbuchpreis 2014 in der Berufsschule in Frankfurt war Hörbuchsprecherin Laura Maire zu Gast. Bereits 2011 gewonnen, wurde ihr auch 2014 der Preis für die beste Interpretin für ihre Lesung von Schattengrund verliehen.
Auf der Fahrt in den Urlaub Anfang September haben wir das Hörbuch während der Autofahrt gehört und können nur Zustimmen, dass es sich bei diesem Hörbuch um eine ausgezeichnete Stoy und eine klasse Lesung handelt. Es hat viel Spaß gemacht hier zuzuhören.

Oktober

Gelesen
Linda Castillo | Die Zahlen der Toten | 431 Seiten | 5/5
Linda Castillo | Blutige Stille | 391 Seiten | 4/5
Linda Castillo | Wenn die Nacht verstummt | 331 Seiten | 4/5
Harlan Coben | Ich finde dich | 415 Seiten | 2/5
Patrick Modiano | Dora Bruder | 151 Seiten | 5/5
Chris Chibnall & Erin Kelly | Broadchurch – Der Mörder unter uns | 7h 52 min | 6 CDs | 5/5
Rick Yancey | Die 5. Welle | 480 Seiten | 4/5
Jussi Adler-Olsen | Erbarmen | 419 Seiten | 3/5
John Boyne | Haus der Geister | Seiten | 2/5
Peter James | Stirb Ewig | 330 Seiten | 4/5
M. J. Arlidge | Eene Meene | 7h 14 min | 6 CDs | 5/5
James Dashner | Die Auserwählten Im Labyrinth | 492 Seiten | 5/5

Nobelpreis für Literatur 2014

Obwohl mein Oktober sehr Krimilastig war, habe ich zwischendurch eine kurze Lektüre gelesen, die auf jeden Fall erwähnenswert ist. Am 9. Oktober erhielt der Franzose Patrick Modiano den Nobelpreis für Literatur. Oftmals kann man mit den Namen noch nicht so viel Anfangen, aber im Rahmen meiner Ausbildung fand ich es irgendwie doch schon wichtig, dann auch mal ein Buch von einem solch großen Preisträger zu lesen. Ich bin nicht sehr Frankreich oder Paris affin. Daher fand ich Dora Bruder besonders lesenswert. Nur ein kleiner Zeitungsschnipsel gibt Hinweise auf die junge Dora Bruder, die am 31. Dezember 1941 von ihren Eltern gesucht wird. Ein ganzes Jahrzehnt widmete Modiano seiner Suche nach Dora Bruder. In diesem Buch präsentiert er alles, was es zu finden gab. Ganz nah ist man in diesem Buch dem Autor, dessen Vater in den 40ern selbst in Paris lebte.

Highlight des Monats

Eigentlich wollte ich euch hier, wie auch im August und September ein sehr schönes Foto von meinem Hörbuch präsentieren. Ich hatte mein „Eene Meene“ allerdings meinem Vater geliehen, der das Buch im Auto hören wollte, nur leider wurde in das Auto meines Vaters eingebrochen und ua. hat jemand das Hörbuch mitgehen lassen. Ganz große Sauerei. Zum Glück gabs am Auto allerdings keine weiteren größeren Schäden.
„Eene Meene“ ist aber auf jeden Fall mein Highlight im Oktober. Von all den vielen Krimis die ich gelesen habe, hebt sich dieses Buch doch stark von den anderen ab und ist etwas besonderes. Im Englischen ist bereits die Fortsetzung erschienen. Nach dem großartigen Ende dieses Teiles bin ich sehr gespannt wie es weiter geht!

Gelesen im Juni und Juli 2014

Ich hatte echt gedacht, wenn es sich für mich so anfühlt, als hätte der Tag mehr Stunden als sonst, dann würde ich noch viel mehr zum Lesen kommen. Es stellte sich aber heraus, das dem nicht der Fall ist und ich sehr viel mehr mit anderen Dingen beschäftigt war. Vor allem mit Lernen!
Auch wenn ich neun Wochen nicht arbeiten musste, bin ich sehr froh wenn das Sozial-Projekt „Ich wohne im Internat“ fürs erste ein Ende hat. 24/7h mit so vielen Menschen auf einem Haufen zu wohnen und keine großartigen Rückzugsmöglichkeiten zu haben ist schon eine sehr große Herausforderung. Da freut man sich riesig endlich wieder im eigenen Bettchen zu schlafen.
Jedenfalls war mein Juni nicht sehr erfolgreich, um nicht zu sagen: Er war eine Pleite.
Ganze zwei Bücher habe ich gelesen. Und ein Hörbuch habe ich gehört. Sehr mager. Aber ich konnte mich wahrhaftig nicht aufs Lesen konzentrieren und hatte andere Dinge im Kopf. Abends lief ja auch noch Fußball, das darf man nicht vergessen!

Was ich gelesen habe

Sharon Draper – Panic | 227 Seiten | 1/5
Marc Elsberg – Zero | 480 Seiten | 4/5
Antja Barbendererde – Indigosommer | 4 CDs | 5/5

Francesca Segal – Die Arglosen | 431 Seiten | 5/5
Claire McGowan | Denn niemand wird dich finden | 472 Seiten | 5/5
J.D. Robb – Tödliche Küsse | 382 Seiten  | 4/5

Sharon Draper | Panic
Cora Taschenbuch| 227 Seiten | 5,99 € | 1/5 Punkte
Panic hatte mir Sonja ausgeliehen. Leider hat mir die Geschichte so überhaupt nicht zugesagt. Ich empfand die Charaktere als sehr platt und naiv. Zumal die gesamte Geschichte auf mich insgesamt viel zu konstruiert wirkte. Das Werk konnte bei mir also leider nicht punkten. Der Schreibstil war okay, so dass ich das Buch zumindest beendet habe. Da das Ende dann allerdings doch sehr vorhersehbar gewesen ist, kann das Buch leider keinen sehr nachhaltigen Eindruck bei mir hinterlassen. Im Augenblick glaube ich kaum, dass ich es noch mal wagen würde von der Autorin noch ein anderes Buch zu lesen!

Kleiner Hinweis: Bei der Ausgabe handelt es sich um einen Doppelband und das Cover gehört zu dem anderen Buch. Es gibt also eigentlich kein Deutsches Cover für das Werk!

Marc Elsberg | Zero
blanvalet | 480 Seiten | 19,99 € | 4/5 Punkte
Auf das neue Buch von Marc Elsberg habe ich sehr gespannt gewartet. Daher war ich auch sehr froh, dass mir der blanvalet Verlag ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. An dieser Stelle nochmals Herzlichen Dank!
Die Geschichte um neue Medien, unsere Daten im Internet, Soziale Netzwerke und das gesamte Drumherum hatte eine sehr solide Basis und man konnte super in die Geschichte abtauchen. Insgesamt wieder ein sehr gelungener Thriller, wo mich das Ende aber leider wieder mal nicht ganz überzeugen konnte.
Antje Barbendererde | Indigosommer
goya libre | 4 CDs | 14,99 € | 5/5 Punkte
Hörbücher werden bei mir immer von einem Mann vorgelesen, sonst schlafe ich ein. Mit Indigosommer, hatte ich also erstmals ein Werk, hauptsächlich von einer Frau gelesen, was mich wirklich tief fesseln konnte. Bei Indigosommer handelt es sich nicht einfach um eine platte Jugendgeschichte um erste Liebe usw. Antje Barbendererde schaffte es einen so nah in die Geschichte zu holen, dass man wirklich glaubte, man befinde sich am Meer. Die Sprecher haben zu dieser tollen Atmosphäre natürlich auch noch einiges beigetragen und das Ganze somit zu einem tollen Gesamtpaket gemacht.
   Lesehighlight im Juni!
Francesca Segal | Die Arglosen
Kein&Aber | 431 Seiten | 22,90 € | 5/5 Punkte
 Die Arglosen war ein super Roman. Mit einem Schnitt durch eine jüdische Gemeinde in London, erfährt der Leser ganz viel über familiären Zusammenhalt, die Bedeutung einer Gemeinschaft und die damit verknüpften Probleme zu sich selbst zu finden. Ein junges Pärchen wird auf eine große Probe gestellt und Protagonist Adam muss herausfinden, ob die Welt, in die er hinein gewachsen ist alles ist, was er vom Leben möchte.

Mit den im Buch auftretenden Problemen werden ganz viele unterschiedliche Dinge angesprochen, die heute für junge Erwachsene wichtig sind, die noch dabei sind ihr Leben zu beginnen. Mit sehr schönen Dialogen und interessanten Charakteren schafft die Autorin einen Roman, den ich sehr gerne noch einmal lesen möchte.

Für alle kulturell-interessierten und die, die selbst noch nicht wissen, was sie vom Leben alles erwarten.
Claire McGowan | Denn niemand wird dich finden
Goldmann | 472 Seiten | 9, 99  € | 5/5 Punkte
In letzter Zeit habe ich keinen Krimi gelesen, der noch besser ist als der Auftakt von McGowans neuer Reihe. Die Autorin, selbst in Irland aufgewachsen, lässt deutlich spüren, wie gut sie die Atmosphäre im Land kennt und vermag dies auf sehr gute Weise wiederzugeben. Während wir in vielen Büchern bloß immer wieder nur neue Ermittler vor die Nase gesetzt bekommen, unterscheidet sich Protagonistin Paula Maguire stark von ihnen. Die Irin ist forensische Psychologin und arbeitet als Expertin für Vermisstenfälle für die Polizei.
Geprägt durch das Verschwinden ihrer eigenen Mutter in ihrer Kindheit hatte sie Irland längst den Rücken gekehrt und ein Leben in London aufgebaut. Als in ihrer Heimatsstadt zwei Mädchen verschwinden wird sie nach Hause gerufen.
Sehr spannend und mal etwas ganz anderes. Ich bin auf die Fortsetzung sehr gespannt.
   Lesehighlight im Juli!
J.D. Robb ♣ Tödliche Küsse
blanvalet | 382 Seiten | 9,00  € | 4/5 Punkte
Ganz leichte Krimilektüre, aber für Zwischendurch finde es doch sehr angenehm. Im zweiten Fall der Reihe kam ich tatsächlich bis zum Ende nicht darauf, wer hinter den Morden steckt. Ich glaube da muss ich noch mal üben. Dabei wirkte die Auflösung doch so klar und nachvollziehbar! Hat mir sehr gut gefallen. Wenn ich mal wieder Lust auf was Seichtes habe, weiß ich ganz genau wo ich zugreifen muss.

Was läuft im August?

 Ganz besonders wichtig für mich ist natürlich der 2. Geburtstag des Blogs am 20. August. Diesen Tag solltet ihr euch übrigens vielleicht  merken, da gibt es natürlich etwas ganz besonderes!
Eine ganz kleine Leseliste habe ich mir aufgestellt. Ich fange da aber mit mageren 3-4 Titeln an. Ich möchte mich ja steigern und die letzten paar Wochen war eher so ne Leseflaute… Ob das am Wetter liegt? Habe ja schon so auf einigen Blogs gelesen, dass mit lesen in den letzten Tagen nicht so wirklich was los war. Bin jedenfalls sehr gespannt wie es so wird.
Beste Grüße

Chrissi

Kurze Lange-Lesenacht

Gestern Abend war es wieder soweit: Der erste Samstag im Monat. Den Tag habe ich mir natürlich rot im Kalender markiert. Denn da ist wieder große Lesenacht im Buechertreff.de 
Nicht immer komme ich dazu teilzunehmen. Beim letzten Mal war ich krank, dann bin ich auch mal nicht Zuhause. Gestern Abend hatte ich mir aber bereits frühzeitig die Bücher dafür zurecht gelegt. Geplant war sehr viel und geschafft habe ich auf jeden Fall alles was ich mir vorgenommen hatte.
Fazit: Es war ein erfolgreicher Abend – Wenn auch, sehr viel kürzer als geplant.
Gestern war ja ein sehr sonniger Tag. Direkt nach dem Frühstück ging es raus an die frische Luft und ich habe berets im Laufe des Tages sehr viel in  Die Seelen der Nacht  von Deborah Harkness gelesen. Als ich es mir dann abends nach dem Grillen in meinem Lesesessel bequem gemacht habe, war ich dann aber erstaunlicherweise sehr viel müder als gedacht. Dabei habe ich gestern gar nicht so viel gemacht, was das rechtfertigen könnte…
Jedenfalls ging dann bereits irgendwann vor 23 Uhr das Licht aus. Puh…ja… das ist für eine geplante Lesenacht wirklich sehr früh. Trotzdem war es lesetechnisch sehr erfolgreich.
Ziel Nummer 1 war es dieses Kurzgeschichten Buch von Julian Barnes endlich zu beenden. Ja: endlich. Ich muss gestehen dass mir der erste Teil des Buches sogar ziemlich, wenn nicht sogar sehr gut gefallen hat. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und war schon kurz davor dem Buch  5 Schildkröten  zu geben, ohne es beendet zu haben. An Unbefugtes Betreten  sieht man aber mal wieder, wie wichtig es ist ein Buch zuende zu lesen. Der zweite Teil des Buches war leider so überhaupt nicht meins. Zwischendurch lag es Wochenlang unberührt im Regal. Ich bin also sehr zweigeteilt was ich von diesem Werk halten sollte. Im gesamten wird es dann aber wohl doch nur  3 Schildkröten  geben. Genauere Gedanken werde ich mir dann dazu machen, wenn ich mich an die Rezension setze.
Nach einem so ernüchternden Start ging es dann aber sehr viel besser weiter.  Lycidas  lese ich ja in einer Leserunde. Heute wollen wir mit Teil 2 des Buches beginnen und dafür musste ich dann gestern Abend erstmal den ersten Teil zuende lesen. Ich hatte mir Lycidas daher extra für gestern Abend aufgehoben, auch weil sich das Buch sehr viel besser lesen lässt wenn man mehrere Kapitel hintereinander liest, anstelle jeden Tag nur eines. Der Anfang vom Buch war ja etwas holperig und ich brauchte eine Zeit um mich im Buch selbst zurecht zu finden, dann aber, wenn man wirklich drin ist, wird es sehr spannend. Ich freue mich darauf wie es weiter geht! Überraschend fand ich den sehr „runden“ Abschluss des ersten Teiles so mitten im Buch. Wenn das Buch nicht weitergehen würde, könnte man es auch getrost ins Regal zurück stellen, so als wäre es beendet gewesen. Das fand ich etwas irritierend. Daher bin ich sehr gespannt darauf wie es weiter geht.
Zu guter Letzt habe ich mich gestern dem Buch  Die Seelen der Nacht  gewidmet. Nachdem dieser ganze Vampier-Hype nach Twillight begonnen hatte, wollte ich mit solchen Büchern/Serien/Filmen in denen Vampiere vorkommen war wirklich überhaupt nichts zu tun haben, aber bei diesem Buch hat mich der Klapptext doch sehr gefesselt. Zudem sind die Protagonisten des Werkes nicht mehr im Teenager Alter sondern bereits Erwachsen. Zudem muss ich gestehen dass ich großer Fan vom Cover bin. Ich finde es wirklich sehr schön. Vorgestern habe ich es begonnen zu lesen. Sehr weit bin ich noch nicht gekommen: Seite 177 von 822 Seiten, trotzdem gefällt mir die Geschichte bisher sehr gut. An einigen Stellen zu Beginn erinnerte es mich doch ein bisschen an Twillight, aber irgendwie ist es doch ziemlich anders. Vielleicht liegt es daran dass unsere weibliche Protagonistin eine Hexe ist, die keine Hexe sein will? Im Augenblick ist  Die Seelen der Nacht  von Deborah Harkness jedenfalls das erste Buch, das mich im Lesen zurück in dieses Genre führt und bisher wurde ich nicht enttäuscht.