Herbst-Lesezirkel: Wir lesen Narnia

 

Ende Juli hatte ich die liebe Katja Wolke zu Besuch. Das gemeinsame Lesen von SuB den Sommer hat uns beide sehr motiviert, so dass ein Projekt für den Herbst her musste. Wir haben schon öfter gemeinsam mal ein Buch gelesen. In diesem Herbst wollen wir uns aber an eine Reihe wagen:

C. S. Lewis – Narnia

Wir würden im Herbst gerne gemeinsam die komplette Reihe lesen und freuen uns über Mitleser. Dafür haben Katja und ich einen für uns relevaten Zeitplan aufgestellt:

KW  36 | 04.09. – 10.09. : Das Wunder von Narnia
KW  37 | 11.09. – 17.09. : Der König von Narnia
KW  38 | 18.09. – 24.09. : Der Ritt nach Narnia
KW  39 | 25.09. – 01.10. : Prinz Kaspian von Narnia
KW  40 | 02.10. – 08.10. : Die Reise auf der Morgenröte
KW  41 | 09.10. – 15.10. : PAUSE WEGEN BUCHMESSE
KW  42 | 16.10. – 22.10. : Der silberne Sessel
KW  43 | 23.10. – 29.10. : Der letzte Kampf

Da die Bücher im Schnitt 150 – 200 Seiten haben, wird man sie bequem in einer Woche lesen können und hat nebenbei auch Zeit für andere Lektüren. Je nach dem wie viele Leute mitlesen wollen, würden wir wohl bei Twitter eine Gruppen-Diskussion einrichten. Außerdem haben wir uns den #LRNarnia für den Austausch bei Twitter und für Updates überlegt.

Für mich wird es teilweise ein Re-Read sein, aber auch ich werde damit dann abschließend ein paar Bücher vom SuB befreien können.

Wir werden die Reihe in diesem Zeitrahmen auf jeden Fall lesen ihr seid also gerne eingeladen mitzumachen. Natürlich auch gerne nur ein Buch, wenn es für euch zeitlich nicht passt. Dafür könnt ihr euch gerne auf allen Kanälen an uns wenden.

Wir würden uns über ein gemeinsames Lesen freuen!
Viele Grüße

Chrissi & Katja

 

 

C. S. Lewis – Das Wunder von Narnia

C.S. Lewis – Das Wunder von Narnia
Ueberreuter | 167 Seiten
1/7 Teilen

Heute fiel der Startschuss. Bereits im vergangenen Dezember kam mir die Idee für ein langandauerndes Leseprojekt für 2013. Und da ich den Schubkasten bereits seit einigen Jahren Zuhause stehen habe bietet sich dies natürlich auch an. Bereits vor einigen Jahren habe ich die ersten zwei Bände gelesen. An sehr vieles kann ich mich nicht mehr erinnern. Bloß daran wie die Straßenlaterne nach Narnia kam 😉

Der Zeitplan für Band eins ist der folgende:
04.02.2013 – Kapitel 1: Die falsche Tür
05.02.2013 – Kapitel 2: Digory und sein Onkel
06.02.2013 – Kapitel 3: Der Wald zwischen den Welten
07.02.2013 – Kapitel 4: Die Glocke und das Hämmerchen
08.02.2013 – Kapitel 5: Das Unaussprechliche Wort

11.02.2013 – Kapitel 6: Onkel Andrew hat Probleme
12.02.2013 – Kapitel 7: Was an der Haustür geschah
13.02.2013 – Kapitel 8: Die Schlacht am Laternenpfahl
14.02.2013 – Kapitel 9: Die Gründung Narnias
15.02.2013 – Kapitel 10: Der erste Witz und anders mehr

18.02.2013 – Kapitel 11: Digory und Onkel Andrew geht es schlecht
19.02.2013 – Kapitel 12: Goldapfel erlebt ein Abenteuer
20.02.2013 – Kapitel 13: Eine unerwartete Begegnung
21.02.2013 – Kapitel 14: Ein Baum wird gepflanzt
22.02.2013 – Kapitel 15: Das Ende dieser Geschichte und der Beginn aller anderen

 

Mein erster Eindruck (Kapitel 1)

Ich finde gleich im aller ersten Satz wird deutlich, dass das Wunder von Narnia erst nachträglich geschrieben wurde. Mag es Chronologisch vor die Ereignisse von Der König von Narnia fallen, so leitet der erste Absatz ja schon ziemlich direkt ein, dass es sich hierbei um eine Vorgeschichte handelt. Ansonsten könnte Lewis nicht einfach drauf los legen zu sagen, dass im Wunder von Narnia darum geht zu erklären wie das mit dem Reisen funktioniert. Ansonsten hätte er an dieser Stelle ja erst einmal erklären müssen, was Narnia eigentlich ist.

Und ich schließe mich einem Mitleser gleich zu Beginn an. Diese Erzählweise erinnert auch mich an einen Geschichtenerzähler, der sich im Lehnstuhl zurück lehnt.

Die erste Begegnung von Digory und Polly finde ich ja unheimlich niedlich. Und ich kann Digory voll und ganz verstehen. Ich stelle mir London im späten 19. Jh. Auch als einen sehr schmuddeligen Ort vor. Da wären mir sein Pony und ein Bach im Garten auch sehr viel lieber. Beide haben einfach eine unglaublich schöne, kindliche Fantasie (Falschmünzer, vielleicht auch ein Pirat…). So etwas haben ja viele Kinder heute leider gar nicht mehr. Und ich stelle es mir eigentlich sehr angenehm vor in einem so alten Haus spielen zu können. Man entdeckt eigentlich immer was und hat auch gleich eine Geschichte dazu parat.

Der lange Gang unter den alten Häusern erinnert mich irgendwie an eine Geschichte von den Famos Five von Enid Blyton. Ich glaube es handelt sich dabei direkt um Bd. 2 „Auf neuen Abenteuern.“ Da gibt’s auch so einen Verbindungsgang zwischen zwei alten Häusern. Scheint wohl irgendwie was gewesen zu sein, dass ich GB öfter zu finden ist?

Die Beschreibung des Dachbodens hat für mich etwas von einem sehr gemütlichen Raum oder Arbeitszimmers. So wie ich gern eins hätte wenn ich mal alt und buckelig bin 😀
Tja und dann gings ja ganz schnell. Als kleines Kind hätte mich mein Opa auch mit jeden Firlefanz locken können. Ich nehme mal an unsere kleine Polly ist auf dem besten Weg nach Narnia. Und Digory wird seine kleine Freundin ja wohl hoffentlich sehr bald hinterher reisen und sie nicht alleine lassen.

Der Onkel macht also Experimente? Das heißt aber nicht dass er selbst in Narnia war oder es mehr oder weniger erschaffen hat, oder?

Ich hab jetzt schon eine Menge Fragen und kann mich auch nur noch grob an die Ereignisse von Band eins erinnern. Es ist ja auch schon ein paar Jahre her, dass ich es gelesen habe. War allerdings ein netter Einstieg. Da freut man sich schon auf morgen.