Lars Amend – It’s all good

Das Buch habe ich vom Verlag als Leseexemplar erhalten. Die Rezension beinhaltet ausschließlich meine persönliche Meinung. Für den Beitrag habe ich kein Geld erhalten.

Wer mich kennt, der weiß, dass ich nicht so der Lebensratgebertyp bin. Erst recht nicht bei so esoterischen Themen. Tatsächlich habe ich das Buch beim Kailash Verlag auch nur angefragt, weil ich es bei Instagram bei jemandem in der Story gesehen hatte. Die kurzen Ausschnitte, die dort gezeigt wurden hatten auf mich einen so guten Eindruck gemacht, dass ich trotzdem gern reinlesen wollte. Ich glaube, das war für mich der größte Fehlgriff seit Ewigkeiten.

„Ändere deine Perspektive und du änderst deine Welt“ ist ein wirklich sehr toller Ansatz, der eigentlich inspirieren sollte. Ich glaube auch fest daran, dass wir an einigen Stellen optimistischer Denken sollten, weil das mehr beflügelt. Manchmal reicht es vielleicht tatsächlich, wenn man sich selbst bewusster macht, dass man etwas kann und doch einfach mal ausprobieren sollte, aber das funktioniert bei weitem nicht immer und überall.

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Sara Collins – Das Geständnis der Frannie Langton

Das Buch habe ich vom Verlag als Leseexemplar erhalten. Die Rezension beinhaltet ausschließlich meine persönliche Meinung. Für den Beitrag habe ich kein Geld erhalten.

Themen: Rassismus, Homosexualität, Bisexualität
Triggerwarnung: Opiate und Drogensucht

Im Jahr 1926 steht das schwarze Dienstmädchen und ehemalige Sklavin Frannie Langton in London vor Gericht. Sie soll ihren Herren und ihre Herrin umgebracht haben. Im Haushalt der Familie Benham hat sie keine Freunde. Alle Aussagen belasten sie schwer. Doch Frannie beteuert Mr. und Mrs. Benham nicht ermordert zu haben. Sie hat Madame geliebt und legt ein Geständnis ab.Weiterlesen

Tracy Barone – Das wilde Leben der Cheri Matzner

Familiengeschichten gibt es wie Sand am Meer. Die Geschichte von Cheri Matzner ist jedoch aufwühlend und sehr bewegend. Für mich war es ein Spontankauf, nachdem ich bereits eine Woche um das Buch mit dem hübschen Cover herumgewandert bin.  Dann habe ich die 500 Seiten quasi inhaliert.

Das wilde Leben der Cheri Matzner beginnt schon turbulent und alles andere als ideal. Ihre Mutter bringt sie an einem Sonntag, vollgepumpt mit Medikamenten in einem überlasteten Krankenhaus auf die Welt und macht sich kurz darauf aus dem Staub. Sie hinterlässt zwar den Namen des Vaters auf einem Zettel, aber den kann später keiner richtig entziffern. Cheri droht ins System zu rutschen. Ein System, von dem viele Adoptivkinder in den USA später sagen es wäre eine Katastrophe. Ein paar Tage nimmt die Familie Beal sie auf. Ihr Sohn arbeitet in der Klinik, in der Cheri zu Welt kam und wollte etwas Gutes tun. Doch Cheri bleibt nicht lange dort. Denn Solomon und Cici adoptieren sie.Weiterlesen

Mathijs Deen – Unter den Menschen

Das Buch habe ich vom Verlag als Leseexemplar erhalten. Die Rezension beinhaltet ausschließlich meine persönliche Meinung. Für den Beitrag habe ich kein Geld erhalten.

Jan wohnt allein auf dem Hof. Seine Eltern haben ihm Haus und Land vermacht und wollten sich mal eine Reise gönnen. Es ist eine Reise ohne Rückkehr. Denn bereits auf der Hinreise haben sie einen tödlichen Unfall. Zurück bleibt Jan, mit Hof und Arbeit und vor allem: allein.
Und als ihm nichts mehr einfällt was er tun kann, um seine Einsamkeit zu bewältigen gibt er eine Zeitungsanzeige auf: Bauer sucht Frau.Weiterlesen

Das Plastiksparbuch von Smarticular

Nachhaltig Leben beschäftigt mich schon eine ganze Weile. Wie ich bereits in meiner Rezension zu Es geht auch ohne Plastik von Sylvia Schaab berichtet habe, begann mein Umdenken etwa kurz nach meinem Auszug vor drei Jahren. Es ist bei weitem noch nicht alles perfekt, aber ein Buch, das mich wohl langfristig begleiten wird, ist das Plastiksparbuch von Smarticular. Der Beitrag wird ein bisschen vergleichend gestaltet, deswegen kann es nicht schaden, wenn ihr die andere Rezension vorher gelesen habt.

Beide Bücher sind ähnlich aufgeteilt, wobei das Plastiksparbuch insgesamt detaillierter, noch praxisorientierter und vor allem wissenschaftlicher erscheint. Wer sich zur ersten Einführung orientieren möchte, für den ist Es geht auch ohne Plastik etwas. Wer es fundierter und mit noch mehr Tipps und Links möchte, sollte das Plastiksparbuch kaufen, denn das Buch beschränkt sich nicht nur auf mich als Individuum. Wusstet ihr zum Beispiel, dass es eine App gibt, mit der man Hersteller darauf hinweisen kann, dass man ein Produkt mit weniger Plastik wünscht? Das Buch verknüpft an ganz vielen Stellen noch Links auf Smarticular.net und anderen Websites, weswegen man nicht nur den Inhalt des Buches, sondern auch ganz viele Empfehlungen für weiterführende Ansätze erhält, die zudem noch aktualisiert werden.Weiterlesen