Markus Thiele – Echo des Schweigens

Das Buch wurde mir von der Agentur Literaturtest als Leseexemplar zur Verfügung gestellt. Die Rezension beinhaltet ausschließlich meine persönliche Meinung. Für den Beitrag habe ich kein Geld erhalten.
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Echo des Schweigens beruht auf dem Justizskandal um den Tod von Oury Jalloh. Vor ziemlich genau 15 Jahren kam der damals 37-jährige in einer Gewahrsamszelle der Dessauer Polizei ums Leben. Bevor ich auf das Buch aufmerksam wurde, war mir der Name Oury Jalloh kein Begriff. Das zeigt aber auch direkt, wie wichtig es war sich mit ihm und seinem Schicksal zu beschäftigen. Ich hatte mir von diesem Roman eine ganze Menge Input und Denkanstöße erhofft. Leider blieb am Ende der Lektüre nur die große Frage danach, was mir das Buch denn jetzt eigentlich sagen möchte.

Markus Thiele verwebt in Echo des Schweigens zwei auf wahren Tatsachen beruhende Handlungsstränge zu einem Roman. Grundsätzlich bin ich sehr angetan, wenn Autor*innen gut recherchieren und echte Schicksale in ihren Geschichten verarbeiten. In diesem Roman hat mir das Ergebnis aber leider nicht gefallen und ich möchte euch sehr gerne erklären warum.Weiterlesen

Delphine de Vigan – Dankbarkeiten

Das Buch wurde mir vom Verlag als Leseexemplar zur Verfügung gestellt. Die Rezension beinhaltet ausschließlich meine persönliche Meinung. Für den Beitrag habe ich kein Geld erhalten.
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Dankbarkeiten ist das erste Buch der Autorin, das ich gelesen habe. Ich wusste nicht genau, worauf ich mich einlasse. Mehrere Kolleginnen hatten mir bereits zuvor Bücher von ihr ans Herz gelegt. Dankbarkeiten sollte also das Erste sein und es hat mich restlos begeistert.

Zu Beginn unserer Geschichte zieht Michka von ihrer Wohnung in ein Pflegeheim um. Sie kann nicht mehr alleine wohnen und ihre Ziehtochter und gute Freundin Marie kann sich nicht um sie kümmern. Den beiden fällt die Situation schwer. Das Pflegeheim ist der letzte Ausweg, sehr lange haben sie sich davor gedrückt. Doch als Michka fällt, haben sie keine Wahl mehr. Ihr fallen die Worte schwer, sie hat Alpträume und der Alltag wird zu einem großen Akt. Michka, einst sehr wortgewandt und gebildet hat Demenz. Ihr gehen die Worte und Gedanken verloren. Nur eine Sache bleibt ihr sehr deutlich im Gedächtnis: Sie möchte noch einmal „Danke“ sagen.Weiterlesen

Crime Mysteries – Jack the Ripper und Sherlock Holmes

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Bei Ullmann Medien sind in diesem Jahr neue Rätselbücher erschienen, die unter dem Titel Crime Mysteries laufen.  Für den Anfang sind Jack the Ripper und Sherlock Holmes erschienen. Als Rätselfreund war ich total begeistert von dieser Idee der Kurzgeschichten und war wirklich unheimlich gespannt auf die beiden Bücher.

Der Aufbau der beiden Bücher ist gleich. Insgesamt gibt es zehn Fälle, die gelöst werden können und jeder Fall ist in drei Rätselfragen aufgeteilt, die der Leser durch logisches Denken, oder aufmerksames Lesen beantworten kann. Die Lösungen stehen am Ende des Buches.
Ich habe zunächst mit Jack the Ripper begonnen und mich in eine düstere Ecke des viktorianischen Londons entführen lassen. Beide Bücher waren atmosphärisch wirklich gut gelungen. Es kam wirklich ein gewisses „Ripper“- Feeling auf, bzw. ich habe mich direkt wieder in der Baker Street heimisch gefühlt. Tatsächlich war ich gerade in der Sherlock Holmes Ausgabe sehr positiv überrascht, wie gut der Ton von Dr. Watson getroffen wurde.Weiterlesen

Rosemary Mosco und Dylan Thuras – Atlas Obscura Kids Edition

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Begeben wir uns auf eine Reise. Der Atlas Obscura Kids Edition nimmt uns mit zu 100 spannenden Orten, die auf der ganzen Welt verteilt sind. Zum immer wieder aufs Neue reinschauen und entdecken. Grundschüler, aber auch Erwachsene werden an diesem Buch ihre Freude haben und auf jeden Fall etwas dazu lernen, das kann ich euch versprechen.

Mir gefällt der Atlas Obscura in vielerlei Hinsicht. Ich möchte an dieser Stelle aber direkt anmerken, dass ich die Version für Erwachsene nicht kenne und deswegen keinen Vergleich ziehen kann. Mich hat das Buch auf jeden Fall sehr begeistert.Weiterlesen

Ben Guterson – Winterhaus

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Elizabeth wohnt bei ihrer verschrobenen Tante und Onkel. Nix trauen sie ihr zu und sowieso liegt das Kind ihnen ja nur auf der Tasche. Als sie vom letzten Schultag vor den Weihnachtsferien nach Hause kommt, klebt an der Haustür ein Zettel und ein Zugticket. Tante und Onkel sind bereits abgereist, Elizabeth schicken sie in die Ferien in ein Hotel, das Winterhaus. Schon die Fahrt dorthin ist bedrückend. Als sie dann in den Bus umsteigt, wird sie von einem sehr mysteriös ausschauenden Ehepaar ständig beobachtet. Geradezu unheimlich.

In Winterhaus angekommen fragt Elizabeth sich, ob eine Verwechslung vorliegt. Niemals hätten Tante und Onkel ihr ein solches Hotel bezahlt. Ein Haus von solcher Pracht und Gemütlichkeit. Elizabeth fühlt sich sofort wohl und willkommen. Der Hotelbesitzer und auch alle anderen Angestellten und Gäste kümmern sich liebevoll um sie. Doch es liegt ein Geheimnis in der Luft.Weiterlesen