Crime Mysteries – Jack the Ripper und Sherlock Holmes

Das Buch wurde mir von der Agentur Literaturtest als Leseexemplar zur Verfügung gestellt. Die Rezension beinhaltet ausschließlich meine persönliche Meinung. Für den Beitrag habe ich kein Geld erhalten.
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Bei Ullmann Medien sind in diesem Jahr neue Rätselbücher erschienen, die unter dem Titel Crime Mysteries laufen.  Für den Anfang sind Jack the Ripper und Sherlock Holmes erschienen. Als Rätselfreund war ich total begeistert von dieser Idee der Kurzgeschichten und war wirklich unheimlich gespannt auf die beiden Bücher.

Der Aufbau der beiden Bücher ist gleich. Insgesamt gibt es zehn Fälle, die gelöst werden können und jeder Fall ist in drei Rätselfragen aufgeteilt, die der Leser durch logisches Denken, oder aufmerksames Lesen beantworten kann. Die Lösungen stehen am Ende des Buches.
Ich habe zunächst mit Jack the Ripper begonnen und mich in eine düstere Ecke des viktorianischen Londons entführen lassen. Beide Bücher waren atmosphärisch wirklich gut gelungen. Es kam wirklich ein gewisses „Ripper“- Feeling auf, bzw. ich habe mich direkt wieder in der Baker Street heimisch gefühlt. Tatsächlich war ich gerade in der Sherlock Holmes Ausgabe sehr positiv überrascht, wie gut der Ton von Dr. Watson getroffen wurde.

Die Fälle waren als Kurzgeschichte gut zwischendurch zu lesen. Das Nachhintenblättern fand ich ein wenig umständlich, ließ sich aber dann doch mit zwei Lesezeichen ganz gut lösen. Auf diese Weise könnte man auch einfach nur die Geschichten lesen. Cleverer hätte ich es gefunden, wenn die Antwort direkt im nächsten Kapitel eingeflochten gewesen wäre. Das wäre zum Lesen einfach angenehmer gewesen.

Insgesamt muss ich aber leider sagen, dass der Rätselfaktor für mich nicht besonders hoch war.
Zwei Beispiele: Der Zeuge erzählt er war in einem bestimmten Pub, der leitende Ermittler bezichtigt ihn der Lüge, warum? Naja, eine halbe Seite zuvor wird beschrieben, dass eben jener Pub vor zwei Wochen abgebrannt ist.
Oder ein Streifenpolizist vermutet Einbruch, weil Fenster eingeschlagen. Der Ermittler lehnt diese Theorie ab. Warum? Die Scherben liegen außen vor dem Fenster.
Die Art der Fragen ähneln diesem Muster stark.
Ich hatte jetzt auch keine völligen Meisterkniffe erwartet, bei denen ich erst stundenlang rätseln muss, aber ein bisschen cleverer hätte es hier und da schon sein dürfen.

Bei Jack the Ripper hat mir persönlich leider auch die Auflösung der Mordserie nicht so gut gefallen. In gewisser Weise ist sie vermutlich auch passend, ich hätte es mir aber anders gewünscht.

Für Rätseleinsteiger sind die beiden Bücher bestimmt nicht verkehrt. Sie sind kurzweilig. Wer seine Erwartungen nicht zu hoch ansetzt, der kann auch nicht groß enttäuscht werden.


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Das Buch habe ich seitens der Agentur Literaturtest als Leseexemplar bekommen. Für die Rezension habe ich kein Geld erhalten.

Der nachfolgende Link führt zur Internetseite der Agentur und zur Seite des Verlages.

Crime Mysteries Jack the Ripper und Sherlock Holmes
Ullman Medien | 224 Seiten
Agentur Literaturtest

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