Emma Garnier – Grand Hotel Angst

Italien, März 1899. Die junge Nell reist mit ihrem Mann Oliver an die ligurische Küste, um in Bordighera ihre Flitterwochen zu verbringen. Das Paar logiert im luxuriösen Grandhotel Angst. Nell ist von dem großartigen Gebäude, dem exotischen Hotelpark und dem Blick aufs funkelnde Meer fasziniert. Doch zu ihrer Überraschung kennt Oliver nicht nur bereits das Personal und einige Gäste, sie scheinen auch Geheimnisse zu teilen. Als ein Hotelgast überraschend verstirbt, beginnt Nell, nachzuforschen. Und stößt auf eine Geschichte von Schuld und Verrat – und auf eine unheimliche Legende, die sie in ihren Bann zieht. Bis sie plötzlich selbst im Verdacht steht, ein Verbrechen begangen zu haben …

Emma Garnier | Grand Hotel Angst
Penguin Verlag | 315 Seiten | 13,00 €
Danke an der Verlag für das Leseexemplar!

Nell hatte sich die Flitterwochen ein wenig anders vorgestellt. Direkt bei der Ankunft im Hotel jagt der erste Schauer über ihren Rücken. Jemand verwechselt Nell mit einer anderen Frau, die vor Jahren im Hotel umgebracht wurde. Die Sache wird schnell als eine Legende abgetan, doch Nell lässt die Sache irgendwie nicht los.

 Zur Autorin

Emma Garnier ist ein Pseudonym der bereis erfolgreichen Autorin Heike Koschyk. Am besten bekannt ist sie Krimi-Lesern aber wohl unter ihrem anderen Pseudonym Sophie Bonnet. Mit ihren Frankreich Krimis um Kommissar Pierre Durand war sie bereits mehrfach auf der Spiegel-Bestsellerliste vertreten.

 Meine Meinung

Ich möchte gleich vorweg sagen: Von dem Buch hatte ich mir ein wenig was anderes erhofft. Wer das Buchcover noch mal eindringlicher betrachtet, der wird feststellen, dass dort in verschnörkelten Lettern mittig „Roman“ und nicht „Krimi“ oder „Thriller“ steht. Das war mein eigenes Verschulden, denn ich glaube dann wäre ich persönlich mit einer anderen Leseeinstellung an das Buch gegangen.
Ein paar Lesern wird die Krimi Autorin Sophie Bonnet vielleicht etwas sagen. Ich habe es auch genau aus diesem Grund ausdrücklich oben noch mal erwähnt. Denn wer die Autorin kennt, der weiß: Sie schreibt sehr atmosphärisch. Und das kann ich leider bei einem vermeintlichen Krimi eigentlich so gar nicht leiden.

Ich habe dem Buch mehrere Anläufe und Versuche gegeben. Die Geschichte baut aber für mein Empfinden eher langsam und sachte Spannung auf. Für einen gemütlicheren Leser als mich vielleicht besser geeignet.

Was mir sehr gut gefallen hat, war die historische Kulisse und der Hintergrund auf dem das Buch geschrieben wurde. Leider hätte man daraus eine viel bessere Schauergeschichte machen können, wenn man denn gewollt hätte.

 Fazit
Grand Hotel Angst ist leider nicht unbedingt etwas für Thriller Leser. Stattdessen kann ich es aber Fans von Donna Leon oder Jean-Luc Bannalec ans Herz legen.

Danke an den Penguin Verlag für das Leseexemplar!

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