Gelesen im Mai 2013

Der Mai, ja Wettermäßig fühlte ich mich ja eigentlich eher wie im April. Ihr auch? Auf Grund meines Geburtstages in der Mitte des Monats und eines Großeinkaufes, habe ich auch diesen Monat mehr Bücher dazu bekommen, als ich zum Lesen gekommen bin. Trotzdem vermag ich zu sagen, dass der Monat Lesetechnisch so insgesamt sehr erfolgreich war. Ich konnte insgesamt 9 Bücher beenden.

Was habe ich gelesen?

Es folgen Buch und Bewertung.

C.S. Lewis – Der Ritt nach Narnia (3)
Frances Fyfield – Blind Date (1)
Eckart von Hirschhausen – Die Leber wächst mit ihren Aufgaben (4)
Laura Brodie – Ich weiß, du bist hier (2)
J.K.Rowling – Ein plötzlicher Todesfall (4)
Linwood Barcley – Dem Tode nahe (3)
Dan Brown – Inferno (4)
C.S. Lewis – Prinz Kaspian von Narnia (2)
Sam Christer – Das Stonehenge-Ritual (4)

Noch nicht beendet?

“Nullzeit” von Juli Zeh konnte ich gestern Abend nicht mehr beenden. Das werde ich also in den nächsten Tagen noch nachholen. Ebenso “Unbefugtes Betreten” von Julian Barnes tümmelt sich hier noch herum. Das Kurzgeschichtenbuch begleitet mich ja nun schon seit April. Beide Bücher habe ich im Rahmen des lit.COLOGNE Gewinnspiels der Thalia Buchhandlung Mitte April gewonnen.

Enttäuschung des Monats?

Eine Rezension habe ich ja noch nicht geschrieben. Ich vermute es wird auch nur eine Kurz-Rezension werden, aber ein paar Worte möchte ich dann doch schon darüber verlauten lassen. Ein Buch habe ich bereits vom Autor Linwood Barcley gelesen. Dieses hatte mich völlig fasziniert, so dass ich direkt zugriff als bei TauschMuh ein weiteres Buch von dem Autor zu ergattern war. Die Vorfreude und die Erwartungen waren dementsprechend sehr hoch. Trotz sehr interessanter Erzählperspektive, wie es bei dem Autor offenbar immer der Fall ist, konnte mich der Plot dieses Mal leider nicht überzeugen. “Dem Tode nah” ist daher meine Enttäuschung des Monats.

Highlight

Tjoa, was soll ich dazu sagen? Ein absolutes Highlight gab es diesen Monat überhaupt nicht. Wirklich. Es gab 4 Bücher die diesen Monat mit 4 Schildkröten ausgezeichnet wurden, aber kein Buch konnte in diesem Monat die fünfte Schildkröte erreichen.

Sonstige Aktivitäten?

Wie bereits im April angekündigt habe ich “Ich weiß, du bist hier” von Larua Brodie im Rahmen einer Leserunde gelesen. Wie bereits in meiner Rezension beschrieben, konnte mich und auch meine Mitstreiter das Buch leider nicht überzeugen.
Eine weitere Leserunde, die natürlich auch im Mai fortgesetzt wurde ist die der Narnia Bücher von C.S. Lewis. Beenden konnten wir hier Anfang Mai “Der Ritt nach Narnia” und zum Ende des Monats “Prinz Kaspian von Narnia”. Somit setzen wir am 17. Juni unsere Reise auf der Morgenröte fort. Da ich die Narnia Verfilmungen von Disney bereits gesehen habe, konnten mich die Bücher bisher noch nicht so völlig überzeugen und bekamen daher von mir immer sehr mittelmäßige bis etwas schlechtere Bewertungen. Daher freue ich mich besonders, wenn wir dann ab Juli die letzten beiden Bände der Chroniken von Narnia vor uns haben, denn diese Teile kenne ich bisher noch gar nicht!

Wie bereits im Lesungsbericht erwähnt, war ich außerdem am 27. Mai in Köln zur Lesung zu Dan Browns “Inferno”. Das Buch habe ich bereits einige Tage später beendet. Von der Lesung selbst war ich ja leider in sofern enttäuscht, da am Ende keine Signierstunde drangehängt war.
Ich freue mich nun auf einen (hoffentlich) Kauffreien Juni. Drückt mir bitte die Daumen!

Dan Brown – Inferno

Dan Brown  | Inferno
Lübbe | 685 Seiten | 4/5 Punkten

 

MEIN GESCHENK IST DIE ZUKUNFT
MEIN GESCHENKIST DIE ERLÖSUNG
MEIN GESCHENK IST…
INFERNO

 

Dante Alighieris “Inferno”, Teil seiner “Göttlichen Komödie”, gehört zu den geheimnisvollsten Schriften der Weltliteratur. Ein Text, der vielen Lesern noch heute Rätsel aufgibt. Um dieses Mysterium weiß auch Robert Langdo, der Symbolforscher aus Harvard. Doch niemals hätte er geahnt, was in diesem siebenhundert Jahre alten Text schlummert. Gemeinsam mit der Ärztin Sienna Brooks macht sich Robter Langdon daran, das geheimnisvolle “Inferno” zu entschlüsseln. Aber schon bald muss er feststellen, dass die junge Frau ebenso viele Rätsel birgt wie Dantes Meisterwerk.
Und erst auf seiner Jagd durch halb Europa, verfolgt von finsteren Mächten und skrupellosen Gegnern, wird klar: Dantes Werk ist keine Fiktion. Es ist eine Prophezeiung. Eine Prophezeiung, die uns alle betrifft. Die alle verändern kann. Die Leben bringt. Oder den Tod.
 

Neuzugänge – Kaufrausch?

Habe ich zu meiner Verteidigung etwas zu sagen? Ein “Es passiert nie wieder” ist ja leider völlig ausgeschlossen, bei einer so Buchsüchtigen wie mir. Kann ich also unter gar keinen Umständen versprechen. Ich muss aber dazu sagen, dass ein paar der präsentierten Bücher bereits ein paar Tage/Wochen bei mir verweilen und ich noch keine Chance hatte sie euch zu zeigen. Daher jetzt ein Sammelbeitrag. Außerdem lasst euch gesagt sein: So teuer wie es ausschaut war es überhaupt nicht.
Denn tatsächlich gekauft habe ich nur 4 der Büche! Aber fangen wir doch vorne an.

 

Bereits vor zwei Wochen habe ich “Todesfalle” und “Totenmesse” bei TauschMuh ertauscht. Beide sind in einwandfreiem Zustand. Todesfalle habe ich sogar “nur” ertauscht, da ich ein andere Buch haben wollte (Dem Tode nah) und dieses nur zu einem 2:1 Deal zu tauschen war. Die Totenmesse gabs dann für mich noch, weil ich schon immer mal etwas von James Patterson lesen wollte. James Patterson ist Autor der Alex-Cross-Reihe von der ich bereits ein paar Hörbücher gehört habe. Gelesen habe ich bis jetzt aber noch nichts von ihm. Daher kann ich das dann ja hiermit ändern.

 

 Tatsächlich gekauft habe ich allerdings “Das Stonehenge Ritual” von Sam Christer und “Das Skript” von Arno Strobel. Beide Bücher sind Mängel Exemplare und kosteten jeweils nur 3,50€! Da konnte man doch gar nicht anders als sie mitnehmen. Ich habe in der Uni derzeit eine Vorlesung zu Megalithkulturen, da konnte ich am Stonehenge Ritual gar nicht einfach so vorbei gehen! Die ersten 50 Seiten habe ich bereits gelesen. Es scheint seinen Kauf Wert gewesen zu sein. Und von Arno Strobel habe ich schon eine Unmenge an guten Rezensionen gelesen. Daher war es für mich klar, dass auch das Skript in meiner Einkaufstasche landete.

 

“Das Dorf der Mörder” von Elisabeth Hermann habe ich ganz legal beim Gewinnspiel der Mayerschen Buchhandlung gewonnen. Als ich heute Nachmittag in der Stadt war konnte ich so meinen Gewinn abholen. Zudem gab es dazu zwei Karten zu einer Lesung im Juni. Darauf freue ich mich schon sehr. Ich hoffe dieses Mal darauf dass ich das Buch signieren lassen kann. Das wäre dann meine zweite Lesung überhaupt. Gekauft hätte ich mir das Buch vermutlich auch ohne Gewinn, aber wenn dann so ein Brief ins Haus flattert dann freut man sich natürlich noch viel mehr darauf. Im Augenblick ist das Buch noch eingeschweißt. Ich weiß aber nich wie lange das noch der Fall ist. Ob ich es bis zur Lesung Mitte Juni schon gelesen habe kann ich leider auch noch nicht sagen, aber ein paar Seiten habe ich dann bestimmt schon geschafft.

 

 Heute ebenfalls im Briefkasten war “Ein Atemzug entfernt” von Heather Gudenkauf. Das Buch wurde mir vom Mia-Taschenbuchverlag und Blogg dein Buch zur Verfügung gestellt. Daher steht es ganz oben auf meiner Leseliste, denn ich möchte meine Rezension ja auch pünktlich einreichen können. In “Ein Atemzug entfernt” geht es um eine Geiselnahme in einer Grundschule (Dritte Klasse = Grundschule?). Jedenfalls ist die Thematik ja immer etwas über das man ungern spricht und was man selbst nie erleben möchte. Amoklauf, Geiselnahme. In den letzten Jahren passierte so etwas ja leider sogar öfter. Daher finde ich es schon wichtig, dass man sich irgendwie auch mal mit dem Thema auseinandersetzt.
Das Buch ist das erste was mir vom Blogg dein Buch zur Verfügung gestellt wird. Dabei kann man sich auf Bücher bewerben und der Verlag wählt den Blog aus, der das Buch bekommt um es zu rezensieren. Eine tolle Sache!

 

Schock des Tages! Ich stehe im Buchladen, nehme das Buch in die Hand und bin schockiert. Meine Hand ist irgendwie rot und klebrig. Irgendwo habe ich mich wohl geschnitten und überhaupt nichts gemerkt. Jedenfalls blutete es wie Teufel. Vermutlich der blöde Regenschirm! Dem Buch ist Gott sei Dank! nichts passiert. Ich hab es natürlich erst mal sofort! zur Seite gelegt und um ein Plaster gebeten. Mir wurde auch sehr freundlich geholfen. Ich selber wollte ja auch das keines der Bücher zu Schaden kommt. Kurz Hände gewaschen und Plaster drauf, da war alles wieder okay. Eigentlich hatte ich mich ja nach zwei anderen Büchern umgesehen, aber die waren beide nicht da! Also habe ich “Der Himmel über New York” von Verena Carl mitgenommen. Den Klapptext dazu hatte ich schon einmal gelesen. Heute durfte es dann bei mir einziehen.

 

Boah dieses Buch! Wie oft hatte ich es im Bahnhofsbuchladen schon in der Hand? 10 mal? 20 mal? Heute da habe ich es eingepackt. “Gold” von Chris Cleave hat nicht nur ein völlig bezauberndes Cover: So schöne warme, sommerlich einladende Farben. Nein. Auch der Klapptext konnte mich sofort begeistern. Aus irgendeinem Grund liebe ich das Buch jetzt schon. Es wird gelesen! Sehr, sehr bald! Hallo? Da ist London auf dem Cover! Da kann nur gut sein.

 

Heute wurde so viel gesündigt. Vorsatz für den Monat Juni: GAR NICHTS KAUFEN! Na ob das klappt? Ich bin noch guter Dinge! Lesestoff dürfte ich ja eigentlich zu genüge haben. Und die Tage kommt auch meine Wanderkiste wieder zu mir zurück…

 

Heute Abend veranstalte ich jedenfalls eine private, kleine Lesenacht. Ich werde mich gleich gut mit Tee eindecken und mich in meinen Sessel kuscheln. Schließlich muss man ja auch mit SuB Abbau Anfangen! Ich berichte dann morgen wie viel ich bereits gelesen habe.

Meine Erste Lesung: Dan Brown – Inferno

Lesung aus dem Evangelium von – Äh nein… Es war ja nicht aus der Bibel, sondern aus Dan Browns neuem „Inferno“. Allerdings sind ja seine Werke oftmals irgendwie mit biblischen Elementen angehaucht und sein Charakter Professor Robert Langdon landet irgendwie oft in einen Fall mit der Kirche. Mr. Langdon ist im Vatikan kein sehr gern gesehener Gast, so drückte man sich gestern Abend aus.

 

Denn in Köln fand gestern Abend die einzige Lesung zum neuen Buch im deutschsprachigen Raum statt. Dan Brown ist sehr Medienscheu, deswegen handelt es sich bei der Lesetour zu Inferno auch um die erste Lesetour die er überhaupt bestreitet. Zu den ersten Büchern gab es das überhaupt nicht. Doch bei Inferno lag ihm eine solche Tour wohl doch am Herzen, wie er selbst sagte.

 

Durch den Abend begleitet wurde Mr. Brown von Margarete von Schwarzkopf, die alles moderierte und für die Nicht-Englisch betuchten Fragen und Antworten sehr oberflächlich übersetzte. Zudem war Gerd Köster anwesend, der uns ein paar Stellen aus der deutschen Übersetzung vorlas.Vormittags hatte ich sehr viel Zeit und hatte das Buch bereits zu 2/3 gelesen, daher waren die vorgelesenen Szenen für mich nichts neues, aber die Art wie sie vorgelesen wurden war natürlich noch mal etwas ganz was anderes. Köster verstand sich sehr gut darin den Figuren leben einzuhauchen!

Pünktlich um halb zehn ergriff Mr. Brown dann die Flucht. Kein großer Abschlussapplaus. Keine Signierstunde. Vorm Saal konnte man zwar signierte Exemplare des Inferno kaufen, mein Exemplar dass ich bereits mitgebracht hatte, musste ich allerdings wieder so mit nach Hause nehmen. Das fand ich etwas enttäuschend. Kann man wirklich so Menschenscheu sein?

Ich kann dem Buch aber zu Gute halten, dass es mir bis jetzt sehr gut gefällt. Während “Das verlorene Symbol” etwas aus der Reihe tanzte, scheint Brown mit “Inferno” wieder die richtige Spur für seine Bücher gefunden zu haben. Gute 100 bis 150 Seiten habe ich noch heute vor mir, aber ich bin fest davon überzeugt, dass ich das Buch heute noch beenden werden. Denn bis jetzt konnte es mich sehr gut fesseln.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen noch einent tollen Dienstag.

J. K. Rowling – Ein plötzlicher Todesfall

J.K. Rowling | Ein plötzlicher Todesfall
Carlsen | 575 Seiten | 4/5 Punkten
Romandebüt der Autorin
Als Barry Fairbrother mit Anfang vierzig plötzlich stirbt, sind die Einwohner von Pagford geschockt. Denn auf den ersten Blick ist die englische Kleinstadt mit ihrem hübschen Marktplatz und der alten Kirche ein verträumtes und friedliches Idyll, dem Aufregung fremd ist. Doch der Schein trügt. Hinter der malerischen Fassade liegt die Stadt im Krieg. Krieg zwischen arm und reich, zwischen Kindern und ihren Eltern, zwischen Frauen und ihren Ehemännern, zwischen Lehrern und Schülern. Und dass Barrys Sitz um Gemeinderat nun frei wird, schafft den Nährboden für den größten Krieg, den die Stadt je erlebt hat.
Wer wird als Sieger aus der Wahl hervorgehen – einer Wahl, die voller Leidenschaft, Doppelzüngigkeit und unerwarteter Offenbarungen steckt?
Zum Inhalt und Aufbau des Buches
In diesem Buch kann man sich inhaltsmäßig sehr einfach an seiner Aufteilung in Teile entlang hangeln. Das Buch besteht insgesamt auf Sieben Teilen. Diese werden ab der Mitte des Buches immer kürzer. Der Siebte und letzte Teil kann als Epilog angesehen werden.
Im ersten Teil des Buches werden wir mit der aktuellen Situation im Pagford, seinen Bewohnern und dessen sozialen Umfeldern vertraut gemacht. Es gibt eine große Vielzahl von Charaktere.
Ganz zu Beginn stirbt der Gemeinderatsvorsitzende Barry Fairbrother. Der Vater von vier Kindern fällt am Abend des 19. Hochzeittages vor dem Restaurant zu Boden und stirbt an Gehirnblutungen. Damit wird eine Lawine von Handlungsträngen eröffnet. Wobei das erste erkennbare Ziel des Buches nur die Wahl zum neuen Gemeinderat ist. Nach und nach wird durch die Vielzahl von Verstrickungen jedoch deutlich, dass die Wahl eigentlich nur Nebensächlich ist um einen Kleinkrieg auszufechten, wobei der größte Brennpunkt das angrenzende Fields ist, ein Gebiet von Sozialbauwohnungen. Ebenso die Standpunkte zur Erhaltung oder Aufgabe einer Drogenklinik werden thematisiert.
Plötzlich tauchen auf der Internetseite der Gemeinde böse Anschuldigungen auf, die dafür sorgen, dass einige Kandidaten der Wahl geschwächt werden.
Zu den Charakteren
Insgesamt gibt es Sechs Familien im Buch denen die Haupt Aufmerksamkeit geschenkt wird. Man kann dabei kaum nach Haupt- und Nebencharakteren sortieren, weil sie für die Verlauf des Buches alle zusammen gleich wichtig sind. Dazu zählen alt eingesessene Einwohner Pagfordes, Bewohner von Fields und Leute die neu nach Pagford gezogen sind. Sie alle geraten irgendwie aneinander wenn es um Fields geht. Die einen wollen dass Fields an einen anderen Zuständigkeitsbereich abgeschoben wird, während andere Fields in der Gemeinde behalten wollen. Zudem empfinden einige dass man aus dem Gebäude der Drogenklinik viel mehr Gewinn machen könnte, wenn sie den Pachtvertrag für das Gebäude nicht verlängern.
Auf Grund der vielen Personen im Buch gibt es keine feste Perspektive. Von einem zum nächsten Kapitel landet man im Leben einer völlig anderen Person, die uns den weiteren Fortlauf der Geschichte aus seiner Sicht schildert. Wir bleiben das ganze Buch hinweg aber bei einer Er-/Sie-Erzählung.
Meine Meinung
Ich hoffe ich bin bis jetzt sehr Oberflächlich geblieben, denn zu viel wollte ich nicht veraten. Nach einem sehr guten ersten Teil, der einen Pagford und seine Bewohner nahebringt, konnte ich das Buch sehr gut als “gemütlich” bezeichnen. Die Charaktere fand ich in ihren unterschiedlichen Rollen und Funktionen völlig glaubwürdig und realistisch, auch wenn man über das Verhalten einiger oft nur den Kopf schütteln konnte. Insgesamt bekam ich den Eindruck, dass man die Charaktere auch überhaupt nicht mögen sollte. Ans Herz gewachsen sind mir persönlich allerdings Krystal, Tessa und Kay. Das Handeln und ihre Beweggründe fand ich an einigen Stellen sehr faszinierend.
Leider muss ich sagen, dass das Buch Spannungsmäßig nach dem ersten Teil eine Weile durchhing. Immer wieder fragte ich mich: Warum muss ich das jetzt lesen? Wozu soll das gut sein?
Ab dem Dritten Teil des Buches (Seitenmäßig auf der Hälfte) pakcte es mich dann aber doch gänzlich. Nachdem die erste Nachricht auf der Internetseite der Gemeinde erschien, schienen die teilweise unscheinbaren und unnötigen Handlungsstränge und Szenen von zuvor einen Sinn zu geben und fügten sich nach und nach wie ein Puzzel zusammen. Der Perspektivenwechsel durch die unterschiedlichen Charaktere des Buches machten das ganze dabei sehr dynamisch und hielten einen in Bewegeung! Anfänglich musste ich mich darin erst einfinden, aber so betrachtet war es einen sehr gute Weise die Geschichte zu erzählen.
Das Ende des Buches fand ich etwas tragisch. Der Epilog (Teil Sieben des Buches) spiegelt aber auch noch mal ganz am Ende die tiefen Charakterzüge einiger Charaktere genau wieder und zeigt, dass es durchaus Menschen gibt die auf tragische Ereignisse reagieren und Konsequenzen für ihr Verhalten und ihr Engagement ziehen wie z.B. Samantha, während andere stumpf und sturr ihr Leben so weiter leben, als wäre überhaupt gar nichts passiert, wie z.B. Shirley.
Abschließende Bewertung
Die Charaktere erschienen mir realistisch und sehr gut ausgearbeitet. Leider hatte das Buch Spannungsmäßig im ersten Teil einen Druchhänger, konnte mich dann aber etwa ab der Mitte des Buches dann doch sehr fesseln. Daher gibt es von mir 4 von 5 Punkte für ein Buch dass mich durchaus zum Nachdenken bringen konnte. Mich konnte Rowling mit ihrem ersten Buch für Erwachsene überzeugen.