Adena Halpern – Die zehn besten Tage meines Lebens

Adena Halpern – Die zehn besten Tage meines Lebens
Heyne | 335 Seiten | 3/5 Punkten

“Ich in heute gestorben, zu meiner großen Verblüffung. Ich hatte mich allen Ernstes für unsterblich gehalten. Aber ich schätze, das geht allen so.”

Noch keine dreißig Jahre als, wird Alex mit ihrem Pocket Beagle in LA überfahren. Überraschend findet sie sich im Siebten Himmel wieder. Dort gehören begehbare Schuhschränke genauso zum Alltag wie das bewegende Wiedersehen mit ihren verstorbenen Großeltern. Doch Schutzengel Deborah funkt dazwischen. Mit einem Aufsatz über die zehn besten Tage ihres Lebens muss Alex erst beweisen, dass sie den Siebten Himmel verdient und ihr Leben nicht nur der sinnlosen Jagd nach dem neusten Designerfummel zugebracht hat. Aber trifft nicht genau das zu?

Meine Meinung

Eigentlich sagt der Klapptext schon genug über den Inhalt aus, so dass ich mir jetzt eine grobe Zusammenfassung spare. Das Buch wurde aus der Perspektive von Alex geschrieben, einemsehr verwöhnten Einzelkind. Selbst ihr Vater schien an ihr zu verzweifeln und hatte scheinbar bereits die Hoffnung aufgegeben dass aus ihr noch mal etwas werden könnte.
Eigentlich fand ich das Buch wirklich sehr mittelmäßig. Zwischendurch habe ich gelacht, an anderen Stellen ging mir die Protagonistin Alex ziemlich auf die Nerven. Möchte hier ja nichts gegen Einzelkinder sagen, aber sie erfüllt wohl so ziemlich alle Klischees die man aus der Wunderkiste hätte angeln können.

Der Himmel allgemein wird für mein empfinden sehr… keine Ahnung… ich habe mir vorher noch nie
so wirklich Gedanken zum Himmel gemacht, aber diese Darstellung entspricht irgendwie nicht meiner. Alex landet ja zu Beginn des Buches erst mal im Siebten Himmel. Der Höchsten Ebene. Diese Ebene ist vor allem für jene Leute die ein besonders vorbildliches Leben geführt oder gar ein sehr hartes Leben hatten, weil sie vielleicht sehr arm waren oder viel Leid erdulden mussten. Alex jedoch ist früh gestorben und hat eine einige Entscheidungen getroffen die man nun hinterfragt. Sie hat einfach an einigen Stellen nicht sehr viel aus ihrem Leben gemacht und soll eine Art Aufnahmeprüfung bestehen, ob sich für sie vielleicht für den Vierte oder Fünfte Himmel besser eignet.
Das ganze wird sehr vermaterialisiert. Hat sie im Siebten Himmel ein eigens Haus und Klamotten aus der aktuellen Kollektion. Gibts im Vierten Himmel nur ein Appartment mit Portier und einen Gemeinschaftspool und Klamotten aus dem Vorjahr.
Diese Himmelsdarstellung finde ich persönlich nicht sehr schön!
Was ich auf der anderen Seite sehr schön fand war, dass Alex als eine Art Geist ihre Eltern besuchen konnte um ihnen, auch wie sie Alex nicht sehen konnten, wissen lassen konnte, dass es ihr gut geht. Das empfand ich sehr schön und erfüllt einen beim Lesen irgendwie mit Hoffnung.
Ganz zum Schluss hat mich das Buch sogar zum nachdenken angeregt. Alex hat nicht so sehr viel aus ihrem Leben gemacht. Hat in den Tag hinein gelebt und hatte auch eigentlich keinen Plan davon, was sie aus ihrem Leben machen sollte. Doch ihr am nach Abschluss ihres Aufsatzes selbst die Erkenntnis, dass sie es wohl nicht zugelassen hätte dass sie ihr eigenes Leben vergeudet.

Abschließende Bewertung

Umgehauen hat mich das Buch nicht. Eigentlich waren gerade die letzten Seiten dafür ausschlaggebend, dass ich es doch noch als lesenswert erachten würde. Wer gerne Frauenromane liest den wird das Buch mit Sicherheit begeistern. Es ist nicht sehr anspruchsvoll und enthält auch wirklich eine ganze Menge unsinniges Geschwaffel der Protagonistin. Dennoch hat das Buch einen schönen Runden Abschluss. Von mir gibt es daher 3 Schildkröten.

C.S. Lewis – Der Ritt nach Narnia

C.S. Lewis | Der Ritt nach Narnia
Brendow | 176 Seiten | 3/5
3/7 Teilen

 

Der Hengst Bree, Schlachtross eines mächtigen Tarkaan, wurde als Fohlen aus Narnia entführt. Als sein Herr einen Jungen als Sklaven kaufen will, nutzt Bree die Gelegenheit und flieht mit Shasta in die Freiheit – nach Narnia, wo im Goldenen Zeitalter Susan und Lucy, Edmund und Peter regieren. Auf der gefahrenvollen Reise warten nicht nur geheimnisvolle Weggefährten und Abenteuer auf ihn und den Jungen. Shasta muss ein Schicksal erfüllen – ohne dass er es weiß.

Zum Inhalt:

Shasta lebt im Süden von Kalormen am Meer bei einem Fischer, den er Vater nennt. Wer seine Eltern sind und wo er eigentlich her kommt weiß er nicht. Eines Tages taucht ein Mann auf und will ihn mitnehmen, Shasta hört ein Gespräch mit an, wie sein Vater ihn an diesen Herrn verkaufen will als wäre er ein einfacher Sklave. Da überredet das sprechende Pferd des Edelmannes ihn dazu mit ihm nach Narnia zu flüchten. Das Pferd Bree wurde als Fohlen aus Narnia entführt und sehnt sich seit je her in seine Heimat zurück. Auf ihrer langen Reise in Richtung Norden treibt ein Löew sie mit einem weiteren Reiterpaar zusammen Hwin und dessen Reiterin Arvaris. Gemeinsam macht sich die vier auf nach Narnia.
In der Stadt Tashbaan werden sie allerdings getrennt, da man Shasta für den Prinzen aus dem Archenland hält.

Meine Meinung:

In Der Ritt nach Narnia wird man ein wenig in ein Märchen aus Tausend und einer Nacht entführt. Im Gegensatz zu den beiden vorherigen Teilen spielt dieses Buch diesmal ausschließlich im Narnia-Universum und kein Charakter aus einer anderen Welt reist hinzu.
Das Buch ist im Märchen Stil gehalten. Einige Dinge waren daher leider etwas vorhersehbar, aber es tut den sehr schönen Beschreibungen von Landschaften keinen Abbruch.
Da es sich um ein Kinderbuch handelt werden einige Dinge etwas vereinfacht. Daher fehlte mir an manchen Stellen einfach etwas, worüber ich gerne noch etwas mehr erfahren hätte. Dafür gibt es andere Kleinigkeiten die ich stattdessen nicht gebraucht hätte. Die Handlung war aber immer völlig nachvollziehbar.
Was ich besonders gut am Schreibstil von Lewis finde, sind die Cliffhanger am Ende eines Kapitels. Wir haben im Rahmen der Leserunde jeden Tag immer nur ein Kapitel gelesen und wenn dann mal über das Wochenende Lesepause war oder es eben erst am nächsten Tag weiter ging wollte man an einigen Stellen schon wissen, wie es weitergeht. Mochte Ein Kapitel manchmal als langweilig erscheinen, wollte man trotzdem weiterlesen.

Abschließende Bewertung

Das Buch hat mir insgesamt mäßig gefallen. Die Handlung war unterhaltsam, aber nicht völlig einzigartig. Am Ende hatten wir einen Abschluss der einem typischen Märchen Ende a la “Und wenn sie nicht gestorben sind…” ähnelte. Von mir gibt es abschließend 3Punkte.

Ganz neu dabei

Nach einer durchwachsenen Woche ist es wohl erlaubt sich zwischenzeitlich neuen Lesestoff zu organisieren – Auch wenn ich mir geschworen hatte bis zu meinem Geburtstag überhaupt nichts Buch-artiges zu kaufen. Naja man wirft gute Vorsätze leider sehr viel zu schnell über Board. Trotzdem habe ich beide Käufe bis jetzt nicht bereut und mit dem einen Buch bereits eine angenehme Zugfahrt verbracht. Zähle ich nun die Tage bis nächsten Sonntag rückwärts und mache große Bögen um Buchläden und anderen Örtlichkeiten wo diese Dinger mich gerade zu anspringen.

Die monatliche Lesenacht im BuecherTreff habe ich gestern leider verpasst. Nach einer langen Tages-Exkursion mit meinem Geo-Kurs war ich abends leider zu müde dafür. Vielleicht schaffe ich nachher noch ein paar Seiten.

Es ist so was von gefährlich zu viele Tausch-Punkte zu haben. Das Cover von Vicki Stiefels Leichenschrei sprach mich irgendwie direkt an und so bestellte ich das Buch Ende letzter Woche bei TauschMuh. Nach etwas verzögertem Versand erreichte mich das Buch am Donnerstag.

Das Buch ist zwar schon etwas älter (erschie erstmals im englischen Original 2005) aber Kleinstadt-Geschichten finde ich ja immer sehr interessant. In diesem Thriller geht es um einen Ritualmord. Mal sehen wann ich Zeit für diese Grausamkeiten bin.

 Wer kennt ihn denn nicht? Dr. med. Eckart von Hirschhausen. Ich habe bereits ein Hörbuch von ihm und schaue mir auch seine Bühnenprogramme sehr gerne im Fernsehn an. Live kam ich bisher nicht in den Genuss. Allerdings musste ich gestern nach meiner Exkursion einfach zugreifen, als es sein Werk Die Leber wächst mit ihren Aufgaben für 3,50€ als Mängelexemplar am Bahnhof zu kaufen gab. Dabei hat das Buch nur auf dem Buchrücken ein paar Kratzer und ist an sonsten noch super erhalten. Ich freue mich also auf ein paar Humorvolle Stunden. Wer schon mal etwas von Hirschhausen gehört oder gesehen hat, wird mir mit Sicherheit zustimmen, dass dies wohl keine Fehlinvestition gewesen sein dürfte.

5 Bücher im… Mai

5 Bücher im… Mai

Happy New Year Month!
Heute beginnt der wunderschöne Monat Mai. Und das noch mit einem Feiertag. Ich finde das ist genau der richtige Zeitpunkt um eine neue Tradition einzuführen. Zu Beginn jedes neuen Monats möchte ich euch ab sofort immer fünf Bücher vorstellen. Das Buch kann auf meinem SUB liegen und möchte vielleicht diesen Monat gelesen werden. Das Buch kann aber auch sehr weit hoch auf meine Wunschliste gerutscht sein. Vielleicht habe ich das Buch aber auch erst kürzlich in einer Rezension entdeckt und wollte es nur kurz erwähnen. Ganz gleich wie ich gerade auf dieses Buch komme, ich werde es in ein paar ganz kurzen Sätzen beschreiben und euch berichten. Seit also gespannt auf fünf tolle Bücher.
Beginnen möchte ich damit heute:

 

1.Hilary MantelWölfe.

Ganz weit oben auf meiner Leseliste steht nun doch endlich Hilary Mantels Wölfe. Nachdem ich das Buch zum Welttag des Buches verlost habe, hatte ich mir ja ebenfalls ein Exemplar gekauft. Da ich sehr großer Fan englischer Geschichte bin und die Serie Tudors sehr intensiv und gerne geschaut habe, erhoffe ich mir hier natürlich ein großes Leseerlebnis. Vielleicht schaffe ich es ja das Buch diesen Monat zu lesen.

 

 

2.Deborah HarknessDie Seelen der Nacht
Allein das Cover vorn Deborah Harkness’ Die Seelen der Nacht ist einfach der Hammer. Ein absoluter Blickfang. Noch bewohnt dieses zauberhaft Buch mein Bücherregal nicht, aber es steht an aller erster Stelle meiner Wunschliste. Da ich auf Grund des ganzen Wirbels um Twilight und The Vampiere Diaries Vampierbüchern absolut abngeineigt gegenüber getreten bin, wundert es mich selbst dass mich der Klapptext so direkt ansprach. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Buch sehr bald einzug bei mir erhält.

 

3.Kiera CassSelection
Im Rahmen der Aktion Blogger schenken Lesefreude habe ich das Buch bei einer Verlosung entdeckt. Der Klapptext sprach mich direkt an und auch wenn ich das Buch nicht gewonnen habe Danke ich natürlich für diesen wunderbaren Buchtipp. Zuvor hatte ich von dem Buch nämlich noch wirklich überhaupt nichts gehört.

 

 

4.Meg RosoffHow I Live Now
Das Buch ist schon etwas älter. How I Live Now von Meg Rosoff liegt bestimmt schon mehrere Jahre auf meinem SUB herum. Das Buch habe ich damals gekauft, obwohl es auf Englisch ist, weil ich das Cover einfach nur wunderschön fand. Ich habe mal ein paar Seiten gelesen, es dann aber zur Seite gelegt. Auch wenn ich eigentlich nicht auf Englisch lese, weil ich es sehr anstrengend finde, habe ich mir doch vorgenommen es in nächster Zeit zu lesen. Das Cover ist viel zu Schade um einfach nur im Schrank herum zu stauben.

 

5.Cornelia FunkeDer Herr der Diebe
Wer kennt ihn nicht, Cornelia Funkes Der Herr der Diebe. Ich war schon als kleines Kind Cornelia Funke Fan. Angefangen hat es mit den Wilden Hühnern. Der Herr der Diebe ist eins meiner Liebsten Kinderbücher. Ich habe es damals in einem Zug durchgelesen.

Gelesen im April 2013

Tjoa… auch diesen Monat habe ich irgendwie mehr Bücher dazubekommen als gelesen. Ist das eine umgehende Krankheit?
Der Monat April begleitete mich mit drei Büchern in die Gründungszeit Australiens. Eine sehr interessante Thematik. Zehn weitere Bücher dazu belagern seit neustem mein Regal. Die Reise wird also noch weiter gehen.

 

Ja was habe ich denn gelesen? (Es folgen Buch und Bewertung)
William Stuart Long – Die Verbannten (4/5 Punkte)
William Stuart Long – Die Siedler (4/5 Punkte)
Jillian Hofmann – Cupido (4/5 Punkte)
Barbara Wood – Dieses Goldene Land (4/5 Punkte)
Nele Neuhaus – Eine unbeliebte Frau (3/5 Punkte)
Gillian Shields – Die Abtei von Wlydcliffe 01 (2/5 Punkte)

Noch nicht beendet?

Ja. Das soll es auch mal geben. Bereits Anfang April haben wir in unserer Narnia-Leserunde mit “Der Ritt nach Narnia” begonnen. Zwischendurch gab es eine Pause und so werde ich das Buch erst Ende dieser Woche beenden.
Außerdem habe ich Julian Barnes “Unbefugtes Betreten” begonnen zu lesen. Das Buch hatte ich im Rahmen des Thalia LitColonge Gewinnspiels gewonnen (Ich berichtete hier). Das Buch besteht aus Kurzgeschichten, daher lese ich es bei weitem langsamer als andere Bücher, denn ich kann nicht einfach so eine Geschichte nach der andere Lesen. Bisher hatte ich mit dem Buch sehr große Freude!

Abgebrochen?

Ja, auch das soll schon mal vorkommen. Eigentlich nehme ich mir immer vor ein Buch zu ende zu lesen, oder ihm gar später eine zweite Chance zu geben. Bei “Die Hirnkönigin” von Thea Dorn war mir das leider absolut nicht möglich. Ich habe das Buch mehrmals begonnen, bin aber nie über Seite 48 hinweg gekommen. Ich konnte allerdings bereits eine Diagnose aufstellen. Idee hinter dem Buch fand ich ganz nett, aber die sehr starke Umgangssprache haben mir den Lesefluss vollkommen blockiert. Zudem war mir die Protagonistin direkt sehr unsympathisch. Ich denke das Buch landet sehr tief in den Unweiten meines Regals und wird kein zweites Mal das Tageslicht erblicken.

Sonstige Aktivitäten?
Gestern hat die Leserunde zu “Ich weiß, du bist hier” von Laura Brodie begonnen. Näheres dazu gibts dann im Mai
Zudem werdet ihr mit Sicherheit festgestellt haben, dass ich am Design des Blogs gebastelt habe. 100 prozentig zufrieden bin ich noch nicht, aber wir näheren uns der Sache.