Sara Oliver – Gefangen zwischen den Welten

Ve und Nicky gleichen sich bis aufs Haar. Doch Ve und Nicky sind keine Zwillingsschwestern. Zwischen ihnen liegen sprichwörtlich Welten! Eine mysteriöse Apparatur hat Ve in ein Paralleluniversum katapultiert – mitten hinein in das Leben ihrer Doppelgängerin. Um in ihre eigene Welt zurückkehren zu können, muss Ve sich mit Nicky verbünden, mutiger sein, als sie es jemals zu träumen wagte, und eine große Liebe opfern …

 

Sara Oliver | Gefangen zwischen den Welten
Ravensburger Verlag | 415 Seiten | 16,99 €


1. Teil der Welten-Trilogie
Mein empfohlenes Lesealter: ab 13 Jahren
 

 

 Inhaltlich gesehen

Ves Vater ist Wissenschaftler. Er arbeitet seit Jahren an einem Projekt, verlor deswegen seinen Job und ihre Eltern trennten sich. In Ves Welt schafft er den großen Durchbruch nicht. Als sie im Sommer ein paar Wochen ihren Vater besuchen soll, ist dieser verschwunden. Über einen mysteriösen Aufzug im Keller gelangt sie in eine Parallelwelt zu Nicky, ihrer Doppelgängerin. In Nickys Welt ist ihr Vater super berühmt und mit seiner Arbeit total erfolgreich. Doch auch er ist verschwunden. Gemeinsam müssen sie einen Weg finden ihre Väter zu finden.

Nicky und Ve haben zudem einen gemeinsamen Schwarm. Finn. In Ves Welt ist er ein berühmter Popstar und Ve findet ihn gleichermaßen schrecklich wie anziehend. Nicky hingegen hört Finns Musik nur heimlich. Er ist hier nicht so erfolgreich und arbeitet für eine Organisation die, die Wissenschaften von Nickys Vater aufhalten will. Der in Nickys Welt viel freundlichere Finn bändelt dann auch noch nach und nach mit Ve an, was zu Streitigkeiten zwischen den Doppelgängerinnen führt.

 Sachlich gesehen

Der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht. Parallelwelten fand ich als Thema sehr spannend. Da die Liebesgeschichte im Vordergrund steht, interessiert das wie und wieso hier nur geringfügig. Trotzdem empfand ich, dass alle relevanten Informationen im guten Maße und verständlich erklärt waren. Auch für nicht so technikaffine und Nicht-Physiker war alles einleuchtend und nachvollziehbar.

 Warum mir das Buch nicht so gut gefallen hat

Mit einem einfachen: „Ich habe mehr erwartet“, ist es hier leider nicht getan. Ja, ich habe mir bei weitem mehr von diesem Buch erhofft. Zu Beginn meiner Lektüre wusste ich aber auch noch nicht, dass es als Trilogie angelegt ist. Das Ende ist also offen. Letztlich ist aber nicht das der Knackpunkt hier. Sprachlich und inhaltlich konnte Gefangen zwischen den Welten mir leider nicht so viel bieten. Insgesamt fand ich das Buch relativ plump und einfach gehalten. Nichts stach heraus. Die Grundidee wurde nur sehr weit aufgepustet und mit wenig Inhalt und Liebe gefüllt. Das fand ich sehr schade, weil die Idee doch so viel Potenzial bot.
Einzig positiv zu bemerken war das Grundgerüst und die Idee mit der es vermutlich weitergehen dürfte. Das Buch endet mit einem Cliffhanger und trotzdem verspüre ich aktuell nicht das Verlangen diese Reihe weiter zu verfolgen.

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