Delphine de Vigan – Dankbarkeiten

Das Buch wurde mir vom Verlag als Leseexemplar zur Verfügung gestellt. Die Rezension beinhaltet ausschließlich meine persönliche Meinung. Für den Beitrag habe ich kein Geld erhalten.
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Dankbarkeiten ist das erste Buch der Autorin, das ich gelesen habe. Ich wusste nicht genau, worauf ich mich einlasse. Mehrere Kolleginnen hatten mir bereits zuvor Bücher von ihr ans Herz gelegt. Dankbarkeiten sollte also das Erste sein und es hat mich restlos begeistert.

Zu Beginn unserer Geschichte zieht Michka von ihrer Wohnung in ein Pflegeheim um. Sie kann nicht mehr alleine wohnen und ihre Ziehtochter und gute Freundin Marie kann sich nicht um sie kümmern. Den beiden fällt die Situation schwer. Das Pflegeheim ist der letzte Ausweg, sehr lange haben sie sich davor gedrückt. Doch als Michka fällt, haben sie keine Wahl mehr. Ihr fallen die Worte schwer, sie hat Alpträume und der Alltag wird zu einem großen Akt. Michka, einst sehr wortgewandt und gebildet hat Demenz. Ihr gehen die Worte und Gedanken verloren. Nur eine Sache bleibt ihr sehr deutlich im Gedächtnis: Sie möchte noch einmal „Danke“ sagen.Weiterlesen