Leben mit dem Buch 02/2020

Hallo zusammen <3

Während der letzten Monate war es sehr ruhig, aber wir sind nun umgezogen.

Seit dem  6. Mai wohnen wir nun in unseren eigenen vier Wänden und es ist irgendwie noch immer ein ganz großes Abenteuer. Auch wenn es so langsam richtig wohnlich wird, ist die To-Do-Liste noch immer unheimlich lang. Die letzten Tage war ich dann tatsächlich auch ein bisschen fauler, wollte in meinem Urlaub wenigstens auch mal einen Moment verschnaufen.

Was aber schon ziemlich gut steht ist die Federecke. Meine Bücherregale schienen wie gemacht für das Eckchen. Selbstverständlich habe ich die Bücher schon zwei Mal wieder umsortiert und habe mir bezüglich der Regalbretter auch Rat an verschiedensten Stellen eingeholt. Im Augenblick bin ich soweit zufrieden. Wie schauen mal wie lange es anhält.Weiterlesen

Frohes Neues Bücherjahr 2020

Ihr lieben Lesefreunde dort draußen,

hoffentlich hattet ihr einen guten Start ins neue Lesejahr.
Ich hatte in so vielerlei Hinsicht ein ganz tolles Jahr 2019. Ganz viele Eindrücke habe ich schon in meinem Beitrag Wir haben uns getraut auf den Punkt gebracht. Und auch ein paar Wochen später kann ich noch sagen, dass 2019 einen wundervollen Abschluss gefunden hat.

Insgesamt habe ich 89 Bücher gelesen. Damit auch ein Buch mehr, als ich mir für die Goodreads Lesechallenge vorgenommen hatte. Meine Highlights hatte ich hier bereits vorgestellt. Auf den letzten Metern hat sich da tatsächlich nichts mehr geändert. Auch wenn ich sagen muss, dass mir das zweite Buch der Grisha Reihe von Leigh Bardugo gut gefallen hat. Sehr viel besser als der erste Teil. Ich freue mich schon unheimlich auf den dritten Teil und hoffe, dass dies mein erstes Buch für 2020 wird.

Für 2020 habe ich mir das gleiche Ziel gesetzt wie 2019: 88 Bücher. Wegen der anstehenden Hausrenovierung und des Umzuges traue ich mich eigentlich nicht mein Ziel auf 90 zu erhöhen. Es hetzt mich ja aber auch keiner. Ich habe mir außerdem noch zwei weitere buchige Ziele gesetzt.
Bis der Umzug abgeschlossen ist (also voraussichtlich spätestens 01.06.2020) möchte ich bis auf zwei Ausnahmen keine Bücher kaufen. Leseexemplare die ich über die Arbeit bekomme sind selbstverständlich ausgeschlossen, aber ich glaube wir haben die Tage erstmal genug Bücher zu schleppen. Ich möchte auch eigentlich gerne noch ein paar aussortieren. Die zwei Ausnahmen sind zum einen der dritte Teil der Nevernight Reihe von Jay Kristoff und Das Gold der Krähen von Leigh Bardugo. Sollte ich nämlich auch mit dem dritten Grisha Buch schnell voran kommen, liegt Das Lied der Krähen hier auch schon bereit.

Das zweite buchige Ziel für 2020 hängt dicht damit zusammen. Ich würde dieses Jahr sehr gerne ein paar Reihen beenden! Deswegen werde ich mit Ausnahme des neuen Buches meiner Lieblingsautorin Bianca Iosivoni keine neuen Reihen kaufen. In meinem Regal schlummern noch genug Reihen, die ich zuende lesen kann. Das heißt ich könnte mir den nächsten Teil einer Reihe kaufen, wenn  ich alle vorherigen Bände der Reihe bereits gelesen habe, um die Reihe weiter zu lesen, möchte aber nirgendwo einen neuen ersten Band kaufen. Auch wenn es in 2020 mit Sicherheit wieder tolle Reihenstarts geben wird, werde ich geduldig warten. Geburtstag und Weihnachten kommen auch irgendwann wieder und außerdem läuft mir ja kein Buch weg.

Heute ist der 1. Januar. Über diese Buch-Vorsätze für 2020 habe ich mir schon den gesamten Dezember über Gedanken gemacht. Noch bin ich festentschlossen sie einzuhalten.

Welche Ziele habt ihr euch für 2020 gesetzt? Welche Bücher möchtet ihr unbedingt lesen?

Viele Grüße

Eure Chrissi

Wir lesen Frauen – Adventskalender 22.12. – Sophie Grassalber

(C) Lorena Viciconte

Der #WirlesenFrauen-Neujahrskalender präsentiert euch vom 1.12.2019 bis zum 6.1.2020 63 Autorinnen und ihre Werke. Lernt neue Schriftstellerinnen kennen und findet großartigen Lesestoff! Heute bei mir: Sophie Grossalber, die zur Zeit in Edinburgh studiert. Bei Eva auf Schreibtrieb lernt ihr heute Magret Kindermann und ihre Zombies kennen.

Schreibtrieb: Liebe Sophie, #WirlesenFrauen will mehr Aufmerksamkeit für Autorinnen schaffen. Wie sieht das Verhältnis Autor/Autorin in deinem Bücherregal aus?

Sophie Grossalber: Ich geh hier mal von meinem Bücherregal in Edinburgh aus, Zuhause in Österreich kann ich leider gerade nicht nachzählen. Da haben sich jetzt auch einige Unibücher dazu geschummelt. Aber das Verhältnis Autor/Autorin ist ca. 70:30 – eben weil die meisten Theoriebücher leider von Männern geschrieben wurden. Wenn wir nur die Romane zählen, wären wir bei knapp 50:50.

Schreibtrieb: Wie reagierst du, wenn jemand sagt, dein Schreiben sei ja nur „Hobby“?

Sophie Grossalber: Dann zeig ich ihnen meine Verträge und meine Bücher und sage klipp und klar: Das ist kein Hobby mehr, das ist der Anfang einer Wunschkarriere.

Schreibtrieb: Ich hoffe, dass du diesen Wunsch auch wirklich erfüllen kannst. Was muss sich ändern, damit Frauen im Literaturbetrieb gleichberechtigt behandelt werden?

Sophie Grossalber: Puh, einiges. Das Wichtigste – in meinen Augen – ist, dass die Menschen anfangen umzudenken. Speziell in der Phantastik gibt’s das Vorurteil, dass Frauen das nicht schreiben können, bzw. deutschsprachige Autorinnen viel schlechter sind als englischsprachige Autorinnen in denselben Genres (und die kennen die meisten auch nur, weil sie einen großen Preis gewonnen haben.). Im Verlagswesen selbst sind, speziell in den Bereichen Lektorat/Korrektorat/Übersetzung ohnehin schon mehr Frauen als Männer tätig – aber ohne eine treibende Kraft, die dahintersteht und diese Frauen sichtbar macht und vor allem dafür sorgt, dass Frauen das gleiche Gehalt kriegen wie ihre männlichen Kollegen, wird das nichts. Auch hier gilt eben wieder: es muss ein Umdenken in den Köpfen stattfinden. Bloß weil ich eine Frau bin, schreibe ich nicht schlechter oder bin schlechter im Übersetzen oder Lektorieren. Deswegen finde ich gerade solche Aktionen wie #WirLesenFrauen oder das Nornennetz so wichtig. Wir brauchen, um das Umdenken zu ermöglichen, mehr sichtbare Frauen in der Branche.

Schreibtrieb: Was ist dein Lieblingsgetränk für kalte Wintertage?Weiterlesen

Herzenswünsche

 

Hallo zusammen,

bis Weihnachten sind es noch ein paar Tage, aber ich wurde jetzt bereits mehrfach danach gefragt, wann ich denn meine Wunschliste online stelle.
Tatsächlich hat es in den letzten Jahren sowohl zu Weihnachten, als auch vor meinem Geburtstag immer gut geklappt und deswegen habe ich versucht mich wieder auf ganz besondere Buchwünsche zu beschränken. Dieses Mal war es sogar so, dass ich bei ein paar Büchern erst drei Mal überlegen musste, ob ich sie mir wirklich zu Weihnachten wünsche. Im Hinterkopf auch immer die Überlegung: Es steht ein Umzug an. Aber was ist denn Weihnachten so ganz ohne Buch? Es ist immer wieder aufs Neue schwer sich auf ganz besondere Wünsche zu fokussieren. Diesen Herbst haben es folgende Bücher auf meine Wunschliste geschafft:

Adam Silvera & Becky Albertalli – Was ist mit uns
Margret Atwood – Der Report der Magd
Oscar Wilde – Das Bildnis des Dorian Grey (Ausgabe aus dem Insel oder Diogenes Verlag)
Smarticular – 5 Hausmittel ersetzen eine Drogerie
Smarticular – Selber machen statt kaufen – Küche
Toni Morrison – Sehr blaue Augen
Jonathan Safran Foer – Wir sind das Klima
Sarah J. Maas – Throne of Glass Erbin des Feuers

Was sind eure aktuellen Buch-Wünsche?
Alles Liebe
Eure Chrissi

Huw Lewis-Jones – Verrückt nach Karten

Das Buch wurde mir von der Agentur Literaturtest als Leseexemplar zur Verfügung gestellt. Die Rezension beinhaltet ausschließlich meine persönliche Meinung. Für den Beitrag habe ich kein Geld erhalten.
~°~

Karten sind mitreißend, voller Wunder und Magie. Karten versprechen Abenteuer und Spannung wie eine gute Geschichte. Robert Louis Stevenson erfand eine Karte, um ein Kind zum Träumen zu bringen.

Verrückt nach Karten erzählt über die Geschichte der Kartographie und was uns als Leser von Büchern daran so fasziniert. Ich persönlich liebe Karten und Abbildungen in Büchern. Sie machen das Buch für mich noch lebendiger und ermöglichen es mir noch tiefer in eine Geschichte eintauchen zu können.Weiterlesen