Gesa Neitzel – Frühstück mit Elefanten

Ich habe noch nie ernsthaft übers Auswandern nachgedacht. Nie. Und auf gar keinen Fall käme ich jemals auf die Idee zu campen. Wenn ich Urlaub mache… Nein eigentlich trifft es immer zu: Ich brauche ein richtiges Bett zum Schlafen. Campen, gar in der Wildnis, unter freiem Himmel? Für mich ein No-Go. Allein die Vorstellung es könnte sich irgendein Getier in meinen Schlafsack verirren – Lassen wir das. Frühstück mit Elefanten wollte ich schon seit einer ganzen Weile lesen. Das erste Mal auf Gesa Neitzel aufmerksam geworden bin ich bereits vor ein paar Jahren, wo ich das Ende einer Dokumentation gesehen habe, die wohl ihre Geschichte thematisierte. Das hat mich fasziniert. Gesa hatte einen festen Job, Wohnung, Umfeld und dann ist sie nach Afrika geflogen und wollte Rangerin werden.

Als tierliebender Mensch, der gerne in den Zoo geht – Bitte an dieser Stelle keine Kommentare wie schlecht Zoos für Tiere sind – wollte ich selbstverständlich als Kind mal Tierpflegerin werden. Meine Großeltern wohnten keine 500 Meter vom Dortmunder Zoo entfernt. Dort gab es keine Elefanten, aber wir waren sehr viele Tage im Zoo, kannten die Tiere beim Namen, waren bei jeder Seehundfütterung. Nach Afrika zu fliegen und Rangerin zu werden, auf die Idee wäre ich allerdings nicht gekommen.

Weiterlesen

Michael Leuchtenberger – Caspars Schatten

Jahrelang haben sie nichts von ihm gehört. Ganz plötzlich lädt Caspar, ein alter Jugendfreund, David und Miriam zu seiner Geburtstagsfeier ein. Misstrauisch sind sie schon ein bisschen, aber doch auch so neugierig. Die Party, mitten im Nichts, in einem alten Gasthof, gestaltet sich zu einem großen Klassentreffen. Doch niemand weiß so ganz genau warum Caspar sie alle eingeladen hat oder was der in den letzten Jahren so gemacht hat.

Als David am nächsten Morgen in einem ihm unbekannten Bett in einem Schloss aufwacht, weiß er gar nicht so genau, wie er dort hingekommen ist. Erst recht nicht, mit welchen Mächten er es hier zu tun hat.

Weiterlesen

Kanae Minato – Geständnisse

Das Buch wurde mir vom Bloggerportal der Verlagsgruppe RandomHouse als Leseexemplar zur Verfügung gestellt. Die Rezension beinhaltet ausschließlich meine persönliche Meinung. Für den Beitrag habe ich kein Geld erhalten.
~°~

Ausschlaggebend Geständnisse lesen zu wollen war unter anderem die Rezension von PinkAnemone.

Der Roman beginnt mit der Verabschiedung einer Lehrerin von ihrer Klasse. Nachdem ihre Tochter vor einigen Monaten von zwei ihrer Schüler ermordet wurde, hat sie nun gekündigt. Da sie keine handfesten Beweise zur Überführung der Täter hat, hat sie einen Racheplan ausgeheckt, der auf vielen Ebenen perfide und absolut unberechenbar ist. Sie bringt damit eine Geschichte ins Rollen, deren Ausmaß wirklich unglaubliche Züge annimmt.

Ein stetig begleitender Gedanke beim Lesen war: So ein böses Buch! Wirklich! Abschnitt für Abschnitt wurde immer tiefer deutlich wie bitter böse der Plan tatsächlich war. Dabei wurde niemand verschont. Egal ob es Kinder oder Erwachsene waren und ob sie nun unmittelbar etwas mit dem Tod des kleinen Mädchens etwas zu tun hatten, oder nicht.Weiterlesen

#WirlesenFrauen – Update II

Hallo zusammen,

Seit Mitte Mai ist viel passiert und ich habe viel gelesen. Heute stelle ich euch 12 Bücher vor, die ich seit dem letzten Leseupdate für die Challenge gelesen habe. Viel Spaß beim Stöbern!

 

Für Aufgabe 3: Lest ein Buch einer WoC (Woman of Color)
Gelesen: Das Geständnis der Frannie Langton von Sara Collins

Im Jahr 1926 steht das schwarze Dienstmädchen und ehemalige Sklavin Frannie Langton in London vor Gericht. Sie soll ihren Herren und ihre Herrin umgebracht haben. Im Haushalt der Familie Benham hat sie keine Freunde. Alle Aussagen belasten sie schwer. Doch Frannie beteuert Mr. und Mrs. Benham nicht ermordet zu haben. Sie hat Madame geliebt und legt ein Geständnis ab. Ein ruhig erzähltes, jedoch raffiniertes Debüt von Sara Collins.

| Rezension |

Weiterlesen

Sara Collins – Das Geständnis der Frannie Langton

Das Buch habe ich vom Verlag als Leseexemplar erhalten. Die Rezension beinhaltet ausschließlich meine persönliche Meinung. Für den Beitrag habe ich kein Geld erhalten.

Themen: Rassismus, Homosexualität, Bisexualität
Triggerwarnung: Opiate und Drogensucht

Im Jahr 1926 steht das schwarze Dienstmädchen und ehemalige Sklavin Frannie Langton in London vor Gericht. Sie soll ihren Herren und ihre Herrin umgebracht haben. Im Haushalt der Familie Benham hat sie keine Freunde. Alle Aussagen belasten sie schwer. Doch Frannie beteuert Mr. und Mrs. Benham nicht ermordert zu haben. Sie hat Madame geliebt und legt ein Geständnis ab.Weiterlesen