Christina Kabus – Töchter des Nordlichts

Christina Kabus | Töchter des Nordlichts
Lübbe | 559 Seiten | 4/5 Punkte

 

DURCH DIE JAHRHUNDERTE GETRENNT. DURCH EINE GEMEINSAME GESCHICHTE VEREINT

Oslo, 2011. Nora ist längst erwachsen, als sie von ihren samischen Wurzeln erfährt. Instinktiv spürt sie, dass sie ihr Glück erst finden wird, wenn sie in das Land ihrer Urahnen reist. Doch die Sami und ihre Kultur erscheinen ihr zunächst fremd. Bis sie auf den charismatischen Hundezüchter Mielat trifft. Gemeinsam mit ihm begibt sie sich auf die Spuren ihrer Vorfahren. Dabei stößt sie auf die Geschichte des samischen Mädchens Áilu, das vor fast hundert Jahren in der eisigen Finnmark lebte. Schon bald ahnt sie, dass Áilus ungeheuerliches Schicksal eng mit ihrer eigenen Familiengeschichte verknüpft ist.
Erwartungen
Der erste Teil „Im Land der weiten Fjorde“ aus dem letzten Jahr hatte mir sehr gut gefallen und so stieß die Anfrage, ob ich auch den zweiten Teil lesen möchte, bei mir natürlich auf große Freude.
Die Geschichte von Nora, die im ersten Teil nur eine Nebenrolle hatte, wird in „Töchter des Nordlichts“ fortgeführt und der Leser soll Nora auf die dunkle Seite der Geschichte Norwegens begleiten. Darauf war ich also wirklich sehr gespannt. Gefreut habe ich mich auch auf ein Wiedersehen mit Bekannten Gesichtern, die einen durch die Geschichte begleiten. Zudem durfte ich beim auspacken des Buches bereits feststellen, dass das Cover irgendwie ein wenig leuchtet. Gefiel mir sehr gut und steigerte auf jeden Fall die Vorfreude enorm!

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Liz Balfour – Emmas Geheimnis

Liz Balfour | Emmas Geheinis
Heyne | 367 Seiten  | 2/5 Punkte
Zwei Frauen, eine tragische Liebe und ein dunkles Geheimnis
Kate will eigentlich nur vergessen. Nach dem Tod ihres Mannes Brian vor einem halben Jahr hat sie sich in ihr Heiatsdorf an der Küste Irlands zurückgezogen. Mit der Unterstützung ihrer Eltern und ihrer Jugendliebe Sam kommt sie langsam zur Ruhe.
Eines Tages steht plötzlich ihre Schulfreundin Emma vor der Tür. Die beiden Frauen knüpfen an vergangene Zeiten an, doch Emma scheint etwas zu verheimlichen. Kurz darauf macht Kate eine unangenehme Entdeckung, die ihr bisheriges Leben vollkommen in Frage stellt, und ihr wird klar: Wenn sie wirklich neu beginnen will, muss sie sich mit der Vergangenheit aussöhnen.
Meine Meinung

Das Cover hat für mich etwas sehr romantisches und ist mir daher letzten Herbst im Katalog auch sehr gut in Erinnerung geblieben.

Da ich ja sehr gerne Bücher mit Familiengeheimnissen usw. stehe war es auch nur eine Frage der Zeit bis ich das Buch als das meine bezeichnen durfte. Schreibstil und Dialoge sprechen nicht so wirklich richtig für die Autorin, denn die Dialoge konnten mich leider nicht richtig fesseln, waren für mein empfinden etwas zu platt. Zudem konnte ich „Das Geheimnis“ bereits auf den ersten 30 Seiten sehr gut erraten, was ja nicht gerade für ein sehr spannendes Buch spricht. Auch die Charaktere um Kate herum wirkten auf mich manchmal wie aus einem Katalog ausgeschnittene Figuren. Es wurde für eine bestimmte Rolle jemand gesucht und stur nach diesem Verhaltensmuster agierten sie dann auch.

Lediglich die sehr romantische Vorgeschichte von Kate und Brian konnten bei mir minimal Punkten. Sein potenzial konnte das Buch damit aber leider überhaupt nicht ausschöpfen.

M. L. Stedman – Das Licht zwischen den Meeren

M. L. Stedan | Das Licht zwischen den Meeren
Limes | 444 Seiten | 5/5 Punkten

 Ob richtig oder falsch – manchmal muss man seinem Herz folgen.

 1926, Janus Rock. Auf einer abgelegenen Insel im Westen Australiens arbeitet Tom Sherbourne als Leuchtturmwärter. Mit seiner Frau Isabel führt er ein erfülltes Leben fern einer Welt im Umbruch. Nur eines trübt ihr Glück: Ein Kind bleibt ihnen verwehrt.
Bis sie eines Morgens am Strand ein Ruderboot entdeckenm in dem die Leiche eines Mannes liegt – und ein neugeborenes Baby. Während Tom die Küstenwache alarmieren will, schließt Isabel das kleine Mädchen in die Arme – und für immer in ihr Herz. Gegen Toms Willen nehmen sie das Kind als ihr eigenes an und nennen es Lucy. Zwei Jahre später kehren sie aufs Festland zurück – und müssen erkennen, dass ihre Entscheidung das Leben eines anderen Menschen zerstört hat…
Das Buch & Ich
Erstmals auf dieses Wunderwerk aufmerksam geworden bin ich Mitte des Jahres bei einer Gewinnspiel-Verlosung. Den Klappentext fand ich richtig spannend. Ich habe in diesem Jahr ja bereits einige Bücher gelesen die in Australien spielen, da konnte sich dieses Buch sehr schön mit einreihen. Gelesen habe ich es bereits Ende November und beenden konnte ich es dann in den ersten Dezembertagen. Als Start in einen neuen Monat war es ganz wundervoll.
Charaktere
Kann an ein Buch lieben, wenn einem der Großteil an Charakteren unsymmpathisch ist? Mit dieser Frage musste ich mich bei diesem Buch jetzt bereits mehrfach auseinandersetzen. Selten ist es mir so schwer gefallen Charaktere ins Herz zu schließen. Meistens passiert es ja ganz einfach so, ohne das man es merkt. Bei „Das Licht zwischen den Meeren“ war das irgendwie ganz anders. Irgendwie stand sich da ein so ungleiches Paar gegenüber, bei dem ich mit dem weiblichen Part so gar nicht warm werden konnte. Auf der einen Seite hatten wir Tom Sherbourne, denn ich am Ende des ganzen Buches wohl als die Selbstloseste Personen des ganzen Buches bezeichnen würde. Der eine Frau wie Isabel gar nicht verdient hatte. Und trotzdem ist er bis zum ganz bitteren Ende an ihrer Seite geblieben. Ich konnte dem Charaktere von Isabel auf all den Seite leider nicht viel abgewinnen.
Auf der anderen Seite zu diesem Ungleichen Paar hatten wir noch Hannah Roennfeldt, die leibliche Mutter der kleinen Lucy, auch  Grace genannt.Das Buch war in drei Teile aufgeteilt. Die Vorgeschichte, die dazuführte das Tom und Isabel das Baby behielten, einem zweiten Teil der die gemeinsame Zeit mit Lucy beschreibt bis zu dem Zeitpunkt wo die Sache auffliegt und einem dritten Teil der alles umfasst, was danach passiert.

Ich muss dabei auch anmerken, dass ich Isabel bis zur Mitte des Buches sogar noch in Ordnung fand. Das was der Leser für sie empfand, Mitleid, war eigentlich auch genau das was Isabel vermeiden wollte. Sie wollte nicht, dass sie Leute sie so mitleidig ansahen oder über sie sprachen. Ihre Trauer darüber und den Schmerz über drei Fehlgeburten mag ich gar nicht nachzuempfinden und mir auch gar nicht vorstellen zu können, trotzdem nahm ihr Charakter dann eine so negative Entwicklung, dass ich mich bloß immer wieder fragen konnte: Du hast selbst drei Kinder verloren, wie kannst du soetwas tun? 

Während das Kind Lucy, erstmals auf den Namen Grace getauft, eigentlich gar nicht weiß wie ihr geschieht und bei der ganzen Sache gar keiner an das Kindeswohl denkt, sondern bloß daran, wer Recht hat, zerbricht das Kind ja doch irgendwie an der Situation von ihren vermeintlichen Eltern getrennt zu sein und nun bei einer ihr völlig fremden Frau zu sein, die sie Mama nennen soll. Lediglich Hannahs Schwester erscheint mir der einzige Charakter im Buch zu sein, der erkennt, dass man hier nicht auf sein Recht pochen darf. Ich fand es so unglaublich traurig wie zwei Frauen so egoistisch um ein Kind kämpfen können ohne dabei an irgendwas anderes als ihr eigenes Recht zu denken.

Fazit

Die Geschichte um das kleinen Baby das in einem Ruderboot gefunden und von Tom und Isabel als ihr eigenes aufgenommen wurde, um dann später festzustellen, dass es ein Fehler war, war so traurig und gefühlvoll beschrieben. Eigentlich reichen ein paar Sätze zu diesem Buch gar nicht aus um in die Tiefe zu gehen, die das Buch einem bietet.

Ganz egal wie man das Blatt dreht oder wendet: Ganz am Ende konnte das Buch so oder so kein Happy End haben. Den bei dem Kampf um ein Kind, geht am Ende ja immer jemand leer aus. Ich kann an dieser Stelle gar nicht sagen, ob ich das Ende so mochte. Irgendwie war mir klar, dass es so kommen musste. Trotzdem hat mich die Geschichte so gefesselt und an mir gezerrt. Am Ende habe ich mich gefragt, ob es mir überhaupt zusteht so über Isabel urteilen zu dürfen, aber mir erschien ihr Verhalten immer so egoistisch, dass ich sie einfach nicht mögen konnte. Den Egoismus den ich bei Hannah hingegen sehen konnte, fand ich dahin gehend irgendwie nachvollziehbarer. Bin ich da jetzt unfair?

Jedenfalls bleibt mir nichts anderes zu sagen, als dass mich dieses Buch ganz verzaubert und fasziniert hat. Von mir gibts Volle Punktzahl für dieses Drama.

Besten Dank an den Limes Verlag für das Leseexemplar!

Chris Cleave – Gold

Chris Cleave | Gold
dtv | 400 Seiten | 5 Punkte

 

Kate und Zoe: Sportlerinnen, Konkurrentinnen – und dennoch enge Freundinnen. So unterschiedlich sie auch sind, sie wussten immer, dass sie sich auf ihre Freundschaft verlassen können. Doch jetzt, da der entscheidende Wettkampf ihrer Karriere bevorsteht, kommt es zu einer Auseinandersetzung, die alles in ihrem Leben in Frage stellt.
Es geht um Sophie, Kates kleine Tochter die schwerkrank ist…
Weiteres zum Inhalt
Sie kennen sich seit sie sich bei der Eliteauswahl mit 19 kennen gelernt haben. Zoe und Kate sind beide so unschlagbar gut. Niemals konnte völlig festgelegt werden, wer von ihnen beiden die bessere ist.
2004 musste sich Kate die Olympischen Spiele im Fernsehn ansehen, weil sie sich um ihre kleine Tochter Sophie kümmern musste, während Zoe Gold gewann.
2008 saß Kate im Flugzeug zurück nach Hause, da Sophie an Leukämie erkrankte, während Zoe in Peking Gold gewann.
Nun 2012 steht die Auswahl für die Olympischen Spiele in London an. Sophie ist erneut an Leukämie erkrankt. Doch nach einer Veränderung in den Sportlichen Richtlinien durch die IOC geht es dieses Mal um alles. Denn es sind die letzten Olympischen Spiele für Kate und Zoe. Und Kate möchte unbedingt gewinnen, für Sophie.
Doch zwischen den beiden Freundinnen ruht ein Gehemins, das unter gar keinen Umständen ans Licht kommen darf, ansonsten wären ihre Leben niemals mehr so wie sie mal waren.
Meine Meinung
Dieses Werk zu beschreiben fällt mir unglaublich schwer. Ich habe „Gold“ so gut wie in einem Zug (sogar beim Zugfahren) gelesen und es hat mich völlig verzaubert, verstört und zutiefst bewegt.
Die kleine Sophie hat man von der ersten Sekunde an in sein Herz geschlossen, acht Jahre alt und so stark. Bereits ein zweites Mal kämpft sie in ihrem kurzen Leben gegen den Krebs an. Als Tochter zweier Radrennfahrer gibt sie sich so viel Mühe ihren Eltern nicht zur Last zu fallen. Sophie kann schon länger nicht mehr in die Schule gehen. Ihr ganzes Leben und ihre eigene Welt in ihrem Kopf dreht sich um Star Wars. Sie kämpft nicht gegen den Krebs sondern gegen den Todesstern. Sophie kennt alle Filme in- und auswendig. Das ist ihr einziger Halt.
Wenn sich die Eltern sorgen um das Kind machen, dann tut sie so als sei alles in Ordnung. Eine Szene direkt zu Beginn des Buches hat mich sehr bewegt:
Kate möchte mit Zoe irgendwohin gehen, möchte sich aber zuvor vergewissern, dass es ihrer Tochter gut geht. Sophie geht es schlecht. Sie möchte aber nicht dass ihre Mutter ihre Verabredung absagt und übergibt sich stattdessen lieber in eine Spielzeugkiste und verscheucht ihre Mutter aus dem Zimmer mit der Begründung sie habe wichtigeres zu tun. Später des nachts reinigt sie ihre Sachen selber und tut so als wäre nichts gewesen.
Dach gesamte Buch spielt nur an wenigen Tagen. Der Prolog beginnt mit den Olypmischen Spielen in Athen 2004, die Kate sich nur im Fernsehn anschauen kann, während Zoe gewinnt. Dann springt man in den April 2012.
Für Zoe und Kate geht es um den Abschluss ihrer Karriere. Zoe hat bereits zwei Mal Gold gewonnen, doch für die ehrgeizigere von den beiden zählt nur eins: Gewinnen. Ein Geheimnis dass die beiden Freundinnen seit kurz vor Athen teilen, scheint nun zwischen ihnen zu stehen.
Auf das Geheimnis möchte ich hier nicht näher eingehen, das würde zu viel veraten.
Das Buch ist auf jedenfall sehr emotional. Bis zum Schluss fiebert man mit Kate und der kleinen Sophie. Gerade die letzten 50 Seiten waren serh bewegend. Dieses Buch ist seit langem das erste, bei dem ich mir letztlich die Tränen nicht verkneifen konnte.
Abschließende Bewertung
Wenn ich auf das letzte halbe Jahr zurück blicke, dann ist „Gold“ auf jeden Fall mein absolutes Highlight bisher. Es hat mich zutiefst berührt. 400 Seiten und es war jedes Wort wert. Letztlich konnte ich es unmöglich mit weniger bewerten, als mit 5 Punkten

Heather Gudenkauf – Ein Atemzug entfernt

Heather Gudenkauf | Ein Atemzug entfernt
Mira Taschenbuch | 348 Seiten  | 4/5 Punkten
Mit freundlicher Unterstüzung von Blogg dein Buch und Mira Taschenbuch

An einem eiskalten Märztag betritt ein Unbekannter die Schule von Broken Branch und nimmt die Kinder der dritten Klasse als Geiseln. Niemand weiß, wer er ist. Niemand weiß, was er will.

Weder Officer Meg Barrett, die von der Einsatzzentrale an die Schule ihrer Tochter gerufen wird. Noch Evelyn Oliver, die Lehrerin, die gemeinsam mit den Kindern in der Gewalt des Geiselnehmers ausharrt. Oder die dreizehnjährige Augie Baker, die bereit ist, alles zu tn, um ihren kleinen Bruder zu retten.

Mit jeder Minute, die vergeht, treten die verborgenen Ängste und Zerwürfnisse der Bewohner von Broken Branch immer mehr zutage, während sie verzweifelt einen Weg suchen, ihre Kinder aus den Fängen des Geiselnehmers zu befreien.

Zur Autorin
Heather Gudenkauf lebt selbst mit ihrem Mann und drei Kindern in Iowa. Anlass für das sehr spezielle Thema des Buches sind eigene Erfahrungen, die sie während ihres Studiums machte. Im Anhang des Buches befindet sich ein kurzes Interview mit der Autorin. Anlass für das Buch war ein ähnlicher Vorfall während ihres eigenen Studiums. Sie selbst habe damals nicht im Hörsaal gesessen, aber da sich solche Vorfälle in den letzten Jahren gehäuft haben, lag ihr diese Thematik selbst sehr am Herzen.
Perpektiven
Die Handlung des Buches wird uns aus fünf wechselnden Perspektiven beschrieben. Neben der Polizisten Meg und der Lehrerin Mrs. Oliver, erhalten wir auch Einblicke aus der Sicht der jungen Augie, ihrer Mutter Holly und ihrem Großvater Will. Der Perspektivenwechsel innerhalb der Familie bringt einem die vielen Facetten eines solchen Vorfalls, wie die Geiselnahme in der Schule sehr nahe. Zudem gewinnt man alle fünf Hauptcharaktere sehr lieb und schließt sie sehr schnell ins Herz, was es sehr dramatisch macht, sie am Ende des Buches möglicherweise zu verlieren.
Meine Meinung

Handlungsmäßig kann man zu diesem Buch leider nicht so viel sagen, ohne zu viel vorweg zu nehmen. Denn wirklich sehr dramatisch wird es nur an vereinzelten Stellen und beim Höhepunkt zum Schluss.
Das Buch wechselt alle paar Seiten durch seine Perspektiven und bringt uns die Charaktere sehr nah. Wer ein wirklich dramatisch spannendes Buch erwartet, der ist hier wohl an der falschen Adresse. Stattdessen baut man sehr enge und emotionale Bindungen zu den fünf Hauptcharakteren auf und verfolgt gebannt ihre Geschichte im Puzzel dieses Buches.
Was mich dabei ein wenig störte ist, wie tief die Autorin dabei zurück griff. Ich persönlich musste nicht unbedingt wissen, wie die zwei Ehen der Lehrerin verliefen. Diese Zeitblenden brachten einen auch etwas aus dem eigentlichen Geschehen heraus.
Innerhalb der Kleinstadt stellen sämtliche Nebencharaktere Theorien auf, wer der Täter sein könnte. Man hat sehr schnell eine Ahnung wer es sein könnte und wer nicht. Dafür entwickelt man einfach ein Gespür, trotzdem schafft es die Autorin den wahren Täter bis zum Ende zu verschleiern. Für mich war es eine große Überraschung. Die Beweggründe für diese Tat mag ich nicht zu beurteilen oder verurteilen. Eine solche Tat ist schlimm genug und man sollte einem Hilfeschrei immer Beachtung schenken.
Das Ende war sehr aktionreich und dramatisch. Besonders interessant fand ich die Tatsache, dass bereits eine Szene vom Ende des Buches als „Prolog“ fungierte und das Buch praktisch mit dem Höhepunkt eingeleitet wurde, man somit also wissen wollte wie es denn soweit kommen konnte. Außerdem bangte man dadurch natürlich auch um sehr lieb gewonnene Charaktere. Das hat mir sehr gut gefallen!

Abschließende Bewertung

Das sehr emotionale und wichtige Thema einer Geiselnahme in einer Schule wurde uns mit „Ein Atemzug entfernt“ nicht aktionlastig aber dafür sehr bewegend nahegebracht. Da mich die manchmal zu tief abschweifenden Rückblenden etwas gestört haben gibt es nur 4 von 5 Punkten. Es war ein sehr dramatischer Schluss.