3 vom SuB – Das dicke Bücher Camp

Dieses Beitragsformat habe ich bei Steffi entdeckt und darf es in Rücksprache mit ihr auf meinem Blog nutzen <3

Hallo ihr Lieben,

Nächste Woche geht es los: Das dicke Bücher Camp von Marina. In den letzten beiden Jahren habe ich es immer nur am Rand mitbekommen, doch für dieses Jahr hatte ich es fest eingeplant. Ich lese ja eigentlich auch ganz gerne dicke Bücher. Trotzdem muss ich auch ehrlich sein, zu dick schreckt mich auch immer ein bisschen ab. Bei einem Fantasy Roman oder einem Krimi kann ich da vielleicht noch eher ein Auge zudrücken, ansonsten überlege ich mir einen Buchkauf mit zu vielen Seiten echt mehr als ein Mal.
Für 3 vom SuB hatte ich mir bereits vor zwei Wochen extra schon drei Bücher aus dem Regal ausgesucht. Meine Finale Auswahl habe ich dann aber heute doch noch spontan geändert und zwei Bücher wieder aus der Auswahl geschmissen. Warum?

Es war tatsächlich gar nicht so einfach Bücher mit mehr als 500 Seiten in meinem Regal zu finden, die ich noch nicht gelesen habe und die ich im Augenblick auch wirklich lesen möchte. Ich würde gerne zum Abschluss des Camps sagen können: Yeah, ich habe sie alle drei geschafft. Und wenn ich das Buch jetzt doch nur wegen der Seitenzahl ausgesucht habe, dann rückt dieses Ziel in unrealistische Ferne. Mit meinen drei Büchern bin ich jetzt aber sehr zufrieden und glaube an mich!

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Meine Empfehlungen für euren Lesesommer

Hallo zusammen!

Bereits vor ein paar Tagen stand ich vor meinem Bücherregal und habe mir Gedanken gemacht, welche Bücher ich euch gerne für einen spannenden und abwechslungsreichen Lesesommer empfehlen könnte. Und jetzt sitze ich auf der Terrasse, lasse mich von der Sonne brutzeln und würde am liebsten selbst lesen, anstatt euch fünf Bücher vorzustellen.
Bei der Auswahl war es mir wichtig, dass jedes Genre irgendwie vertreten ist und man bunt zulangen kann. Egal ob im Sessel, auf der Terrasse oder im Strandkorb – mit diesen Büchern werdet ihr ein paar tolle Stunden verbringen.Weiterlesen

3 vom SuB – 3 Reihen für 2020

Dieses Beitragsformat habe ich bei Steffi entdeckt und darf es in Rücksprache mit ihr auf meinem Blog nutzen <3

Hallo ihr Lieben,

dieses Mal habe ich 3 vom SuB ein wenig weiter gefasst. Ich stelle euch heute nämlich die drei Reihen vor, die ich gerne in 2020 lesen möchte. Wie ich bereits in meinem ersten Beitrag in diesem Jahr angekündigt habe, ist mein Jahresziel in 2020 Reihen zu beenden. Um dem Ziel ein Gesicht zu geben habe ich mich entschieden, mich auf drei Reihen zu konzentrieren. Ich finde es ja immer einfacher wenn man etwas Konkretes vor Augen hat und etwas quasi von seiner Liste komplett streichen kann. Bei den drei folgenden Reihen habe ich jeweils den ersten Band schon gelesen und auch so gut wie alle Bücher der Reihen auf dem SuB liegen. So komme ich auch nicht in die Gefahr mir weitere Bände zu kaufen, die dann ebenfalls wieder lange auf dem SuB schlummern. Wäre ja nicht das erste Mal, dass ich eine Reihe dann doch irgendwie nicht mehr weiterlese und letztlich mehrere Bände aussortiere.Weiterlesen

Wir lesen Frauen – Adventskalender 1.01. – Leni Wambach

(C) Jey Jones

 

#WirlesenFrauen-Neujahrskalender präsentiert euch vom 1.12.2019 bis zum 6.1.2020 63 Autorinnen und ihre Werke. Lernt neue Schriftstellerinnen kennen und findet großartigen Lesestoff! Heute bei mir: Leni Wambach mit ihrem Roman über Feuer und Wasser. Außerdem könnt ihr heute bei Eva auf Schreibtrieb Sonya Winterberg kennenlernen.

 

 

Schreibtrieb: Liebe Leni, willkommen beim #WirlesenFrauen Neujahrskalender. #WirlesenFrauen schafft Aufmerksamkeit für Autorinnen. Welche Autorin bewunderst du?

Leni Wambach: Einer meiner Lieblings-Autorinnen ist „Isabel Allende“. Sie erzählt nicht nur außergewöhnliche Geschichten, die einen zum Lachen, aber auch zum Weinen bringen, die Hauptrolle spielen auch immer starke Frauenfiguren, die sich gegen die Widrigkeiten der Welt, und manchmal auch gegen die Männer, durchsetzen müssen, um ihre Freiheit zu erlangen – oder zu behalten.

Schreibtrieb: Ich lese ihre Bücher auch sehr gerne. Hast du ein Patentrezept für Weihnachtsstimmung?

Leni Wambach: Ich komme immer dann in Weihnachtsstimmung, wenn wir zu Hause unsere typischen Rituale ausführen. Weihnachtslieder auf Geige und Klavier spielen, Plätzchen backen, Adventskranz basteln (da darf der Eierlikör nie fehlen …) und spätesten, wenn wir unter Prusten und „du machst das falsch, lass mich!“ den Weihnachtsbaum schmücken, bin ich vollends in Weihnachtsstimmung.

Schreibtrieb: Schreibst du nach (Zeit-)Plan?Weiterlesen

Wir lesen Frauen – Adventskalender 22.12. – Sophie Grassalber

(C) Lorena Viciconte

Der #WirlesenFrauen-Neujahrskalender präsentiert euch vom 1.12.2019 bis zum 6.1.2020 63 Autorinnen und ihre Werke. Lernt neue Schriftstellerinnen kennen und findet großartigen Lesestoff! Heute bei mir: Sophie Grossalber, die zur Zeit in Edinburgh studiert. Bei Eva auf Schreibtrieb lernt ihr heute Magret Kindermann und ihre Zombies kennen.

Schreibtrieb: Liebe Sophie, #WirlesenFrauen will mehr Aufmerksamkeit für Autorinnen schaffen. Wie sieht das Verhältnis Autor/Autorin in deinem Bücherregal aus?

Sophie Grossalber: Ich geh hier mal von meinem Bücherregal in Edinburgh aus, Zuhause in Österreich kann ich leider gerade nicht nachzählen. Da haben sich jetzt auch einige Unibücher dazu geschummelt. Aber das Verhältnis Autor/Autorin ist ca. 70:30 – eben weil die meisten Theoriebücher leider von Männern geschrieben wurden. Wenn wir nur die Romane zählen, wären wir bei knapp 50:50.

Schreibtrieb: Wie reagierst du, wenn jemand sagt, dein Schreiben sei ja nur „Hobby“?

Sophie Grossalber: Dann zeig ich ihnen meine Verträge und meine Bücher und sage klipp und klar: Das ist kein Hobby mehr, das ist der Anfang einer Wunschkarriere.

Schreibtrieb: Ich hoffe, dass du diesen Wunsch auch wirklich erfüllen kannst. Was muss sich ändern, damit Frauen im Literaturbetrieb gleichberechtigt behandelt werden?

Sophie Grossalber: Puh, einiges. Das Wichtigste – in meinen Augen – ist, dass die Menschen anfangen umzudenken. Speziell in der Phantastik gibt’s das Vorurteil, dass Frauen das nicht schreiben können, bzw. deutschsprachige Autorinnen viel schlechter sind als englischsprachige Autorinnen in denselben Genres (und die kennen die meisten auch nur, weil sie einen großen Preis gewonnen haben.). Im Verlagswesen selbst sind, speziell in den Bereichen Lektorat/Korrektorat/Übersetzung ohnehin schon mehr Frauen als Männer tätig – aber ohne eine treibende Kraft, die dahintersteht und diese Frauen sichtbar macht und vor allem dafür sorgt, dass Frauen das gleiche Gehalt kriegen wie ihre männlichen Kollegen, wird das nichts. Auch hier gilt eben wieder: es muss ein Umdenken in den Köpfen stattfinden. Bloß weil ich eine Frau bin, schreibe ich nicht schlechter oder bin schlechter im Übersetzen oder Lektorieren. Deswegen finde ich gerade solche Aktionen wie #WirLesenFrauen oder das Nornennetz so wichtig. Wir brauchen, um das Umdenken zu ermöglichen, mehr sichtbare Frauen in der Branche.

Schreibtrieb: Was ist dein Lieblingsgetränk für kalte Wintertage?Weiterlesen