Meine Lesehighlights 2019

Hallo zusammen,

Es geht los! Heute dürft ihr am Adventskalender euer erstes Türchen öffnen. Und wenn ihr noch Plätze auf eurer Wunschliste frei habt, dann möchte ich diese Lücken sehr gerne füllen. Ein paar Tage hat das Jahr noch. Bisher habe ich bereits 85 Bücher gelesen. Mein Jahresziel von 88 Büchern rückt tatsächlich in greifbare Nähe. Und wenn ihr erlaubt, dann möchte ich euch heute „kurz“ meine Jahreshighlights vorstellen. Als ich die Liste zusammengestellt habe, wurden es plötzlich immer mehr Bücher. Also dachte ich: Gut, du beschränkst dich auf die besten 10. Dann waren es insgesamt 11 und ich habe mich entschieden die Liste nicht zu kürzen und euch keins meiner diesjährigen Lieblingsbücher vorzuenthalten. Sollte ich in diesem Jahr bereits eine ausführliche Rezension zum jeweiligen Buch verfasst haben, gelangt ihr mit einem einfachen Klick auf Rezension direkt zum Beitrag.

Es ist eine gute Mischung geworden. Dass in diesem Jahr nur ein Krimi dabei ist, ist bemerkenswert, aber ich habe bereits im Laufe des Jahres selbst gemerkt, dass ich weniger Krimis gelesen habe als es für mich üblich ist.Weiterlesen

Ben Guterson – Winterhaus

Das Buch wurde mir vom Verlag als Leseexemplar zur Verfügung gestellt. Die Rezension beinhaltet ausschließlich meine persönliche Meinung. Für den Beitrag habe ich kein Geld erhalten.
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Elizabeth wohnt bei ihrer verschrobenen Tante und Onkel. Nix trauen sie ihr zu und sowieso liegt das Kind ihnen ja nur auf der Tasche. Als sie vom letzten Schultag vor den Weihnachtsferien nach Hause kommt, klebt an der Haustür ein Zettel und ein Zugticket. Tante und Onkel sind bereits abgereist, Elizabeth schicken sie in die Ferien in ein Hotel, das Winterhaus. Schon die Fahrt dorthin ist bedrückend. Als sie dann in den Bus umsteigt, wird sie von einem sehr mysteriös ausschauenden Ehepaar ständig beobachtet. Geradezu unheimlich.

In Winterhaus angekommen fragt Elizabeth sich, ob eine Verwechslung vorliegt. Niemals hätten Tante und Onkel ihr ein solches Hotel bezahlt. Ein Haus von solcher Pracht und Gemütlichkeit. Elizabeth fühlt sich sofort wohl und willkommen. Der Hotelbesitzer und auch alle anderen Angestellten und Gäste kümmern sich liebevoll um sie. Doch es liegt ein Geheimnis in der Luft.Weiterlesen

Huw Lewis-Jones – Verrückt nach Karten

Das Buch wurde mir von der Agentur Literaturtest als Leseexemplar zur Verfügung gestellt. Die Rezension beinhaltet ausschließlich meine persönliche Meinung. Für den Beitrag habe ich kein Geld erhalten.
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Karten sind mitreißend, voller Wunder und Magie. Karten versprechen Abenteuer und Spannung wie eine gute Geschichte. Robert Louis Stevenson erfand eine Karte, um ein Kind zum Träumen zu bringen.

Verrückt nach Karten erzählt über die Geschichte der Kartographie und was uns als Leser von Büchern daran so fasziniert. Ich persönlich liebe Karten und Abbildungen in Büchern. Sie machen das Buch für mich noch lebendiger und ermöglichen es mir noch tiefer in eine Geschichte eintauchen zu können.Weiterlesen

Tracy Barone – Das wilde Leben der Cheri Matzner

Familiengeschichten gibt es wie Sand am Meer. Die Geschichte von Cheri Matzner ist jedoch aufwühlend und sehr bewegend. Für mich war es ein Spontankauf, nachdem ich bereits eine Woche um das Buch mit dem hübschen Cover herumgewandert bin.  Dann habe ich die 500 Seiten quasi inhaliert.

Das wilde Leben der Cheri Matzner beginnt schon turbulent und alles andere als ideal. Ihre Mutter bringt sie an einem Sonntag, vollgepumpt mit Medikamenten in einem überlasteten Krankenhaus auf die Welt und macht sich kurz darauf aus dem Staub. Sie hinterlässt zwar den Namen des Vaters auf einem Zettel, aber den kann später keiner richtig entziffern. Cheri droht ins System zu rutschen. Ein System, von dem viele Adoptivkinder in den USA später sagen es wäre eine Katastrophe. Ein paar Tage nimmt die Familie Beal sie auf. Ihr Sohn arbeitet in der Klinik, in der Cheri zu Welt kam und wollte etwas Gutes tun. Doch Cheri bleibt nicht lange dort. Denn Solomon und Cici adoptieren sie.Weiterlesen

Jens Lapidus – Schweigepflicht

Darf ich euch ein neues Herzbuch vorstellen? Gleichzeitig hasse ich es aber auch an dieser Rezension zu arbeiten. Es ist mir unheimlich schwergefallen. Als jemand der eigentlich einen großen Bogen um skandinavische Krimis macht, bin in ich von mir selbst überrascht, wie leicht mich Schweigepflicht überzeugt hat. Dabei können 640 Seiten nicht nur auf den ersten Blick abschreckend wirken. Doch wer tief in die Geschichte eingetaucht ist, der merkt: Dieses Buch ist jede Seite wert.

In einem schwedischen Sommerhaus wird eine verstümmelte Leiche entdeckt. Keine 200m vorm Haus liegt ein Mann bewusstlos in seinem PKW. Er wird direkt festgenommen und angeklagt. Seine sehr junge Anwältin Emelie Janson versucht alles um herauszufinden, was passiert ist, doch sowohl Anklage als auch ihr Mandant schweigen unerbittlich.Weiterlesen