Andreas Eschbach – Der Jesus Deal

Wenn Sie mit einer Zeitmaschine in die Zeit von Jesu Kreuzigung reisen könnten – würden Sie versuchen ihn zu retten?
Wer hat das originale Jesus-Video gestohlen? Stephen Foxx war immer überzeugt, dass es Agenten des Vatikans gewesen sein müssen und dass der Überfall ein letzter Versuch war, damit ein unliebsames Dokument aus der Welt zu schaffen.
Es ist schon fast zu spät, als er die Wahrheit erfährt: Tatsächlich steckt eine Gruppierung dahinter, von deren Existenz Stephen zwar weiß, von deren wahrer Macht er aber bis dahin nichts geahnt hat. Die Videokassette spielt eine wesentliche Rolle in einem alten Plan von unglaublichen Dimensionen – einem Plan, der nichts weniger zum Ziel hat als das Ende der Welt, wie wir sie kennen…

Andreas Eschbach | Der Jesus Deal
Lübbe Audio | 442 Minuten 
Keine Empfehlung

Es ist schon einige Jahre her, da hatte ich das Hörbuch zum Jesus-Video mit großer Begeisterung gehört. Auf die Fortsetzung war ich sehr gespannt. Zum Auffrischen der Story habe ich zunächst den ersten Teil ein weiteres Mal gehört. Erschreckend wie viel man doch vergisst. An die Auflösung habe ich mich so gut wie gar nicht erinnern können. Beide Teile werden sehr gut von Sprecher Matthias Koeberlin gelesen. Damit fühlte sich auch das Eintauchen in die zweite Geschichte zunächst sehr einfach an.Weiterlesen

Hörbuch Neuzugänge im Juli

hoerbuch

Hallo zusammen,

mein letzter Neuzugänge-Beitrag liegt schon gefühlte Ewigkeiten zurück. Natürlich haben sich auch in den letzten Monaten wieder etliche neue Bücher bei mir angesammelt, die würde ich gar nicht alle auf ein Foto bekommen. Aber ich bin so ein großer Freund von Neuzugänge Beiträgen, daher möchte ich euch heute eine Auswahl vorstellen.
Hörbücher mag ich unheimlich gern. In letzter Zeit bin ich, außer während der Autofahrt, nicht so oft dazu gekommen welche zu hören. Trotzdem sind meine ungehörten Werke in diesem Monat gewachsen.
Der für mich schönste Zuwachs war in diesem Monat die vollständige Lesung von Anna Karenina von Lew Tolstoi. Diese Ausgabe wird von Ulrich Noethen gelesen. Ich hatte die Box nun schon längere Zeit im Auge und habe sie mir selbst zu meinen bestandenen Prüfungen geschenkt. Man gönnt sich ja sonst nix. War auch leider nicht so günstig, aber ich denke es lohnt sich. Im September habe ich drei Wochen Urlaub, da möchte ich unbedingt hineinhören.
In Folge dessen war ich auf Schnäppchenjagd und konnte  sehr günstig Extinction von Kazuaki Takano und Psychopolis von Ian McEwan ergattern. Beide hatte ich ebenfalls schon eine Weile im Auge und habe jetzt zugeschlagen.
To all the boys i loved before das neue Jugendbuch von Jenny Han habe ich als Lese-/Hörexemplar vom Verlag zur Verfügung gestellt bekommen. Es steht bereits auf meiner Leseplanung für den August.

Wie siehts bei euch so aus? Ist im Juli sehr viel bei euch eingezogen? Ich freue mich schon sehr auf den August, wo ich eventuell ein paar CDs mehr hören kann.
Beste Grüße
Chrissi

Wie rezensiert man ein Hörbuch?

Gestern habe ich ein Hörbuch beendet, das mich völlig verzaubert hat. Gelegentlich höre ich sehr gerne mal ein Hörbuch und würde die Erfahrungen dazu sehr gerne mit euch teilen. Habt ihr Lieblingssprecher? Beachtet ihr beim Kauf irgendwas Bestimmtes? Hört ihr andere Sachen, als ihr lest? Ein sehr interessantes Thema, wie ich finde.
Die große Frage vor der ich im Augenblick allerdings stehe ist: Wie rezensiere ich eigentlich ein Hörbuch?
Als ich mit dem Schreiben von Buch-Rezensionen anfing, habe ich mir die Frage irgendwie überhaupt nicht sehr groß gestellt. Ich hatte sofort einen Rahmen im Kopf mit den Dingen, die mir wichtig waren, die ich selber auch gerne in einer Rezension wiederfinden möchte. Man setzt Schwerpunkte, macht sich Gedanken und findet irgendwann seine eigene Note, wie man ein Buch bewertet. Jeder hat da so seine eigenen Kniffe und Dinge die ihm an einem Buch am Herzen liegen und wie er es am liebsten präsentiert.
Ein Hörbuch beinhaltet aber mehr als eine bloße Handlung, also den Roman oder Sachtext. Ein Hörbuch setzt sich aus ein mehreren Faktoren zusammen. Dem Sprecher zum Beispiel. Und ihr werdet mir wohl sicher zustimmen, dass man dem Sprecher auch eine große Menge an Verantwortung in den Schoß legt, wenn er ein Buch vorliest. Gute Sprecher können aus einem Buch ein ganz zauberhaftes Hörerlebnis machen, während schlechte widerum die ganze Sache auch zu einer sehr schrecklichen Angelegenheit gestalten können (Die Erfahrung mache ich auch öfter bei Filmen und Serien mit deutschen Synchronstimmen, die einfach nicht auf einen Charakter passen, wenn man die Originalstimme kennt).
Aber: Wie bewertet man denn so etwas? Wie viel darf und kann man da gewichten? Man kann es ja schlecht dem Buch anlasten, wenn der Sprecher schlecht, aber das Buch echt gut ist. Naja meistens findet man das Buch dann automatisch auch nicht gut, wenn man den Sprecher schon unpassend findet, aber ist das dem Buch gegenüber fair?
Natürlich kann man das Ganze auch schlecht beurteilen. Woher will man wissen, dass es wirklich nur am Sprecher liegt, wenn man das Buch nicht kennt? Oder gehört ihr vielleicht zu der Sorte von Hörern, die erst das Buch lesen und anschließend das Hörbuch?
Aktuell stehe ich also vor einer von mir selbst gestellten Herausforderung: Wie gestalte ich den eine Hörbuch-Rezension?
Bin dabei sehr auf eure Anregungen, Ideen und Erfahrungen gespannt. Irgendwie befinde ich mich da doch noch in einer Art Neuland und würde mich über Unterstützung freuen.
Liebe Grüße
Chrissi

Antje Babendererde – Indigosomer

Antje Babendererde | Indigosommer
Goya libre | 4 CDs | 14,99€ |  5/5 Punkte
Die fast 16-jährige Smilla reist bereits zu Beginn des Sommers in die USA, wo sie ab Herbst eine amerikanische Highschool besuchen soll. Ihre Gastgeschwister kennt sie bereits seit Kindesbeinen, weil ihre Väter beide für eine Fluggesellschaft arbeiten.
Alec, in den Smilla als Kind unsterblich verliebt war und seine Schwester Janice planen einen Surfausflug nach La Push und Smilla kommt nach einem kleinen hin- und her doch mit, schließlich soll sie nicht alleine zurück bleiben. In der Clique fühlt sich Smilla von Beginn an nicht sonderlich wohl. Die anderen Kids sind alle älter als sie und sehen in ihr doch ein sehr lästiges Anhängsel. Smillar ist fasziniert vom Meer und der Geschichte die sich um das Indinerreservat in La Push dreht, dafür scheint sich aber außer ihr niemand zu interessieren.
Dann eines Nachmittags ist Smilla alleine und paddelt hinaus aufs Meer und gerät dabei in große Gefahr. Gerettet wird sie von dem Indianerjungen Conrad, der sie eigentlich ertrinken lassen wollte…
 Zur Autorin
Antje Babendererde war mir eigentlich kein großer Begriff. Ich kann also nicht behaupten, dass ich das Hörbuch wegen ihr ausgewählt habe, war aber dann doch sehr fasziniert, was es da bereits alles von ihr zu lesen gibt. Die deutsche Autorin(!) hat bereits eine Menge Bücher geschrieben, die sich mit Konflikten und Freundschaften um Indianer drehen. Seit 1994 sind bereits 15 Indianerromane erschienen.
 Charaktere & Geschichte
Smilla ist ein sehr ungewöhnlicher Name, zumindest für unseren Sprachraum. Und der ungewöhnliche Name gehört zu einem ganz außergewöhnlichen Charakter. Das junge Mädchen steckt noch in ihrer Selbstfindungsphase, hat dazu aber auch einen enorm harten Dickkopf. An einigen Stellen etwas unbeholfen, möchte sie natürlich nicht, dass die Älteren sie wie ein Kleinkind behandeln und kämpft dabei sehr stark um ihr Recht. Ganz im Gegensatz zu den anderen Jugendlichen empfindet sie den Campingausflug in der Reservat auch als Chance die andere Kultur kennenzulernen, dabei stößt sie auf beiden Seiten, sowohl den Jugendlichen als auch bei den Indianern auf Erstaunen und scheint gleichzeitig aber auch ein dünnes Band der Vermittlung weben zu können. Mit sehr viel Mitgefühl tritt sie ihren Gegenübern entgegen und kann die Auseinandersetzungen und Feindseligkeiten zwischen den Parteien nicht nachvollziehen.
Ihr Retter Conrad steht in einem tiefen Schatten aus Wut, Verzweiflung und dem Wunsch nach Rache. Bereits vor einem Jahr waren Alec und seine Freunde im Reservat zum Surfen. Im gleichen Sommer kam Conrads Zwillingsbruder Justin ums Leben. Worunter er noch heute leidet und auch heute noch nach Rache sinnt. Unter dem großen Druck von Verpflichtungen die ihm auferlegt wurden und seinen eigenen Wünschen schlägt er sich durch das Leben, hat seine Zukunftspläne verworfen und ist zugunsten seiner Familie im Reservat geblieben. Als er auf Smilla trifft und in ihre Meeresaugen blickt weiß er nicht mehr was er tun möchte und bricht dabei einen Konflikt vom Zaun, der wie eine Lawine durch den Roman rollt.
Für mich war es ein ganz faszinierendes Zusammenspiel der sehr unterschiedlichen Kulturwelten, die aufeinandertrafen und sich nicht mehr voneinander lösen konnten. Ohne dabei stetig auf Klischees zurückzugreifen schaffte es die Autorin den damit gleichzeitig entstehenden Konflikt zu schildern, der sich zusammenbraut während sich zwischen Smilla und Conrad eine wundervolle Liebe entwickelt. Sehr gefühlvoll und realistisch.
 Zu den Sprechern
Das Hörbuch wurde abwechselnd von zwei Sprechern gelesen. Alle Passagen aus Smillas Sicht, in der Ich-Perspektive, las Muriel Baumeister und alle Passagen von Conrad, in der Er-Sie-Perspektive,  wurden von Philipp Baltus gelesen. Beide waren mir zuvor unbekannt, waren aber sehr angenehme Vorleser.
Muriel hat etwas Rauchiges in der Stimme, was sie an einigen Stellen ein wenig verschnupft klingen ließ, was aber unter Betracht von Smillas Gemütszustand immer angebracht und passend war. Mit ihrer Stimme war es sehr gut nachzuvollziehen, wie sich Smillas Laune oder Gefühle entwickelten.
Ich habe mich mit einer Kollegin darüber unterhalten, sie empfand Philipps Stimme anfänglich ein wenig kühler, als die von Muriel. Das ganze hat mich allerdings nicht sehr gestört, da ich die Distanziertheit dadurch, dass Conrads Part in der Er-Sie-Perspektive geschrieben ist, schon gut gewählt fand.
Eine persönliche Besonderheit für mich war die Tatsache, dass ich bis zum Ende durchgehalten habe. In der Regel fällt es mir sehr schwer einer Frau zuzuhören, die ein Hörbuch vorliest. Bis jetzt habe ich fast ausschließlich nur männliche Vorleser gehört, da ich bei einer Lesung die von einer Frau gelesen wird immer nach wenigen Minuten eingeschlafen bin, oder nicht mehr konzentriert genug hingehört habe. Offensichtlich hatte Muriel Baumeister aber etwas das mich sehr gut fesseln konnte.
 Fazit
Indigosommer ist kein Jugendroman, den man einfach so in eine Sparte der aktuellen Trends stopfen könnte. Die Autorin schaffte es eine besondere Atmosphäre aufzubauen in der sich diese wunderbare Geschichte gut einfinden konnte und hat damit etwas ganz besonderes geschaffen.
Die Lesung konnte dabei noch zusätzlich Punkten und das Ganze zu einem besonderen Hörerlebnis machen.

Neu im September

Die neuen Bücher und (dieses Mal erstmals) auch Hörbücher fallen wirklich sehr bunt aus. Und darauf bin ich sehr gespannt. Leider kommen sie auch dieses Mal verspätet und damit erst jetzt im Oktober, aber die Vorstellung möchte ich auch dieses Mal auf keinen Fall verpassen. Vor allem weil ich viel ertauscht und geschenkt bekommen habe, wo noch mal ein großes Danke angebracht wäre!
Gekauft habe ich lediglich ein Buch: “Stella Menzel und der goldene Faden” Deswegen ist mein Projekt15 auch leider gescheitert. Aber ich bin sehr zuversichtlich, dass dieses Buch dafür jede Seite Wert war.
Die Hörbücher
Fangen wir mit den Neulingen der Neulinge an. Bisher habe ich hier nur Bücher vorgestellt und Hörbücher außen vor gelassen. Muss auch gestehen dass ich in letzter Zeit kein Hörbuch gehört habe. Allerdings liegen hier schon wieder ein paar herum und warten darauf gehört zu werden. Nein, einen Hörbuch-SuB führe ich nicht, aber es sind auch nicht alles meine. Die meisten Hörbücher teile ich mir mit meinem Vater, was für mich auch um einiges günstiger ist.
Mit der lieben Kerstin habe ich zwei Hörbücher getauscht. (Ihr neuer Blog sieht übrigens ganz klasse aus.)  Beide Hörbücher waren für mich dahingehend interessant, das mir die Autoren ein Begriff waren, ich aber bisher nie etwas von ihnen gelesen habe. Genre-technisch sind die Hörbücher von Marc Levy und Camillia Läckberg total unterschiedlich, aber das macht mir gar nichts aus. Schließlich bin ich da ja immer sehr offen. Ich denke der Tausch hat sich für mich aber auf jeden Fall gelohnt.
Was für mich nur sehr spannend werden wird: Die Hörbücher werden beide von einer SprecherIN vorgelesen. Bisher war es immer so, dass ich einem Hörbuch immer nur dann sehr gut folgen konnte, wenn ein Mann das Buch vorgelesen hat. Bei einer Frauenstimme bin ich bisher immer nur eingeschlafen. Ich hoffe das passiert mir hier dann nicht. Erklären kann ich mir dieses Phänomen auch nicht so recht, aber es ist einfach eine Tatsache.
Auf jeden Fall sehr Herzlichen Dank an Kerstin für den Tausch!
Gewonnen

Nachdem ich bereits mehrfach den Trailer zur Verfilmung nach “Nachtzug nach Lissabon” gesehen hatte und bereits selbst in Lissabon gewesen bin, habe ich mir sehr darüber gefreut beim Blog-Gewinnspiel von Franzsika gewonnen zu haben. Vielen, vielen Dank für das tolle Buch! Und nochmals Herzlichen Glückwunsch zum Halbjährigen Blog-Geburtstag. Ich lese deine Beiträge wirklich immer sehr, sehr gerne, auch deine neuen Videos verfolge ich gespannt!

Geschenkt bekommen

Letzte Woche Samstag war an meiner alten Grundschule Tausch&Trödel. Kinder-Trödelmarkt in der Turnhalle, wie es ihn auch schon zu meiner Schulzeit gegeben hat. Für meine 6-jährige Schwester war es das erste Mal. Leider konnte ich nicht mit dabei sein – habe beim Umzug meines Freundes mitgeholfen – aber man hat an mich gedacht. Meine Schwester (nicht die ganz kleine, es gibt da mehrere) hat an mich gedacht. Da ich sehr gerne mit der Kleinen bastle, hat sie mir an einem der Tausch-Stände ein Bastelbuch besorgt. Als ich am Montag mit meiner Schwester Lesezeichen gebastelt habe, konnte ich das Buch leider noch nicht beachten, aber die Tage wird es bestimmt mal zum Einsatz kommen. Vielen Dank an Alex!

Vielen Dank an Blogg dein Buch

Ich freue mich sehr darüber, dass ich “Die Geschichtenerfinderkinder” vom Langenscheidt Verlag zugeschickt bekommen habe. In die ersten paar Seiten haben wir schon hinein geschnuppert und meine kleine Schwester und ich freuen uns auf ein paar interessante Seiten. Alleine Lesen kann die Kleine zwar noch nicht, aber Buchstaben bestimmen klappt sehr gut und die Bilder scheinen ihr auch gut zu gefallen. Daher vielen, vielen Dank an BloggdeinBuch und den Verlag.

Gekauft

Projekt15 darf ich dann damit als gescheitert erklären, aber dafür bin ich auf jede einzelne Seite gespannt. Sehr anspruchsvoll wird das Buch vermutlich gar nicht sein, denn es hat bloß 160 oder 170 Seiten, dafür klang die Vorstellung im Vorschau-Katalog sehr interessant und das Cover ist auch irgendwie sehr, sehr schön.

In “Stelle Menzel und der goldene Faden” geht es um ein jüdisches Mädchen, dass während der Zeit des Nationalsozialismus in die USA auswandert und später ein neues Leben in Berlin aufbaut. Natürlich habe ich das Buch jetzt schon mehrfach durchgeblättert und es ist auch von innen ganz toll gestaltet. Am unteren Rand des Buches schlängelt sich ein goldener Faden von Seite zu Seite. Ich freue mich riesig auf das Buch.