Tana French – Geheimer Ort

Tana French ♣ Geheimer Ort
Fischer ♣ 700 Seiten ♣  14,99 € ♣ 4/5 Punkte
5. Teil des Dubliner Morddezernats
EIN TOTER. ACHT MÄDCHEN.
EIN EINZIGER TAG FÜR DIE WAHRHEIT.

Anmutig, behütet und golden, so scheint die abgeschirmte Welt des traditionsreichen Mädcheninternats St. Kilda. Doch vor einem Jahr ist dort im Park ein Junge erschlagen worden. Nun hängt sein Bild am Schwarzen Brett – mit der Überschrift: ICH WEISS, WER IHN GETÖTET HAT. Nur eines von acht Mädchen kann die Karte aufgehängt haben. In zwei Cliquen stehen sie sich gegenüber – unverbrüchliche Freundinnen, erbarmungslose Feindinnen. Der junge Detective Stephen Moran kennt eines der Mädchen, Holly Mackey, aus einem früheren Fall und meint zu wissen, was auf dem Spiel steht. Bis er hinter den Mauern von St. Kilda selbst in das verfängliche Netz aus Träumen und Lügen gerät.

 

Vor bereits einem Jahr wurde auf dem Rasen vor dem Mädcheninternat St. Kilda die Leiche eines Jungen gefunden. Großer Presserummel, viele Befragungen, aber keine Ergebnisse. Alle Spuren laufen ins Leere. Weil alle die etwas wissen den Mund halten und lügen.
Ganz unerwartet bekommt Detective Stephen Moran die Chance seinen staubigen Schreibtisch in der Abteilung für ungelöste Fälle loszuwerden. Dafür muss er aber erstmal Detective Antoinette Conway von seinen Fähigkeiten überzeugen.
 Das Buch & ich
Nachdem ich den ersten Teil Grabesgrün zu Beginn des Jahres gelesen hatte wusste ich: Von der Autorin möchte ich noch mehr lesen. Da man mir versicherte, man könne die Bücher in der Reihe unabhängig voneinander lesen, habe ich mein Auge von Anfang an auf Geheimer Ort gelegt. Das Buch wurde mir von meiner Kollegin empfohlen und auch in der Presse war das Buch letzten Dezember gut besprochen worden. Nach der Buchmesse in Leipzig konnte ich das Buch dann endlich mein Eigen nennen. In der Zwischenzeit hatte ich allerdings bereits mehrfach auch mittelmäßige bis gar schlechte Rezensionen zu dem Buch gelesen und war unheimlich gespannt darauf was mich erwartet und wie es mir gefallen würde.
Charaktere und Szenerie
Im Fokus des inzwischen fünften Teils von Tana Frenchs Serie um das Morddezernat in Dublin stehen Detective Stephen Moran von der Abteilung für ungelöste Fälle und Detective Antionette Conway aus dem Morddezernat. Nachdem sich Holly Mackey, Schülerin an St. Kilda und Tochter von Detective Mackey, der in einem der anderen Bücher eine größere Rolle spielt, sich mit dem Foto des verstorbenen Jungen Chris Harper an Detective Moran gewendet hat, sieht er seine große Chance die Abteilung für ungelöste Fälle verlassen zu können. Detective Conway, eine Ermittlerin die sich von niemandem was sagen lässt und unter den Kollegen nicht gerade gemocht wird, lässt Moran mit zur Schule fahren und ihn die weiteren Verhöre leiten.
Holly Mackey steckt ebenfalls mitten drin. Ihre Freundinnen und vier andere Mädchen waren die einzigen die in Frage kamen das Foto an der Pinnwand, dem sogenannten Geheimen Ort aufzuhängen. Der Geheime Ort ist eine Maßnahme der Schulleitung, die gegen Mobbing vorbeugen soll. Zunächst werden alle acht Mädchen vernommen und immer wieder gerät eines von ihnen mehr oder weniger in Verdacht.
Wie ich es auch aus Grabesgrün kannte wechselte das Buch immer zwischen der aktuellen Ermittlung, die sich über einen einzigen Tag zog, und einem Handlungsstrang der in der Vergangenheit liegt. In diesem Fall zeigte der Vergangenheitsstrang immer wieder Ereignisse um die beiden Mädchencliquen vor dem Mord an Chris Harper. Dabei wurden die Ergebnisse der Ermilltungen weiter ausgeführt und genauer beleuchtet.
Meine Meinung
Die Art und Weise wie Tana French uns ihren Fall und die Kulisse präsentierte hat mir auch in Geheimer Ort wieder sehr gut gefallen. Mit einem Händchen fürs Details und wirklich sehr ausgefallenen Charakteren zeigt sie uns wieder wie gut sie ihr Handwerk versteht. Bis zum Schluss wusste ich nicht wer der Täter ist.
Ich hab mich durchweg gut unterhalten gefühlt und habe das Buch wirklich sehr genossen, dennoch kann ich einen Kritikpunkt, den ich in anderen Rezensionen entdeckt habe gut nachvollziehen:
Das Buch hatte auf jeden Fall seine Längen. Das kann man einfach nicht abstreiten. Trotzdem wüsste ich persönlich nicht so wirklich was Tana French hätte kürzen sollen ohne dass ihr gut durchdachtes Kartenhaus auseinandergefallen wäre. Vielleicht hätte die eine oder andere Lüge oder Vertuschungsaktion der Mädchen die Sache verkürzt. Aber an einer Lüge hingen immer noch so viele andere Details, dass es das Gesamtkonzept in meinen Augen zerstört hätte. In sich fand ich es vollkommen schlüssig und nachvollziehbar.
Irgendwo habe ich auch gelesen, dass es durch die Längen im Buch sehr langweilig gewesen wäre und gerade die Szenen die vor dem Mord spielten überflüssig gewesen wären. Das sehe ich anders, kann aber das Problem verstehen. Rückblickend betrachtet würde ich sagen, dass man Geheimer Ort sehr gut auch als Jugend-Krimi verkaufen könnte. Ich kann mich an keine Szene erinnern, die mich nicht davon abhalten würde das Buch auch einer 13- oder 14-jährigen in die Hand zu drücken. Als Kind habe ich selber sehr gerne Bücher und Reihen gelesen, die im Internat spielten. Nein, nicht nur Harry Potter. Und genau dieses Feeling kam in diesem Buch wieder auf. Wahrscheinlich hat es mir daher auch so gut gefallen. Wenn andere diese Leidenschaft nicht teilen, so kann ich mir vorstellen, wird ihnen das Buch vielleicht auch nicht so gut gefallen haben. Als erwachsener Krimileser erwartet man einfach etwas anderes.
 Fazit
Geheimer Ort überzeugt mit einem so gut durchflochtenen Konzept, das es einem kaum möglich macht das Ende irgendwie zu erahnen. Der Krimi hat durchaus seine Längen und ist bestimmt nicht jedermanns Sache, konnte mich aber wieder sehr gut begeistern und überzeugen.
 Die Reihe
Aktuell sind in der Reihe um das Dubliner Morddezernat fünf Teile erschienen, die alle aus der Sicht eines anderen Ermittlers erzählt werden. Offenbar sind dabei diese Charaktere eben auch enger in den Fall verwoben. Nachdem ich nun den ersten Teil Grabesgrün und den bisher neusten Teil Geheimer Ort gelesen habe, werde ich die anderen Teile mit Sicherheit auch lesen. Die Reihe ist absolut lesenswert.

Derek Landy – Skulduggery Pleasant 01 – Der Gentleman mit der Feuerhand

Derek Landy | Skulduggery Pleasant 01 | Der Gentleman mit der Feuerhand
Loewe | 352 Seiten |  9,95 € | 5/5 Punkte
Eine Kleinigkeit wie der Tod wird ihn nicht aufhalten! Er ist kein gewöhnlicher Detektiv. Er ist ein Zauberer und Meister der kleinen schmutzigen Tricks, und wenn die Umstände es erfordern, nmmt er es mit dem Gesetz nicht so genau. Er ist ein echter Gentleman. Und… er ist ein Skelett. Als Stephanie Skulduggery Pleasant das erste Mal sieht, ahnt sie noch nicht, dass sie ausgerechnet mit ihm eines ihrer größten Abenteuer erleben wird. Denn um den mysteriösen Tod ihres Onkels aufzuklären, muss sie Skulduggery in eine Welt voller Magie begleiten – eine Welt, in der mächtige Zauberer gegeneinander kämpfen, Legenden plötzlich zum Leben erwachen und in der das Böse schon auf Stephanie wartet…

Ahnungslos begleitet Stephanie ihre Eltern zur Testamentseröffnung ihres Onkels. Dort begegnet sie dem merkwürdigen Herrn Skulduggery Pleasant bereits zum zweiten Mal, hatte sie ihn doch schon nach der Beerdigung gesehen und genauer unter die Lupe genommen.
Stephanie erbt so ziemlich das Gesamte Vermögen. Das Haus, die Tantiemen, Geld. Wenn sie 21 wird, ist sie eine reiche Frau. Doch bereits an ihrem ersten Abend alleine im alten Anwesen lauert ihr das Böse auf…

 Erster Eindruck
Meinen ersten Eindruck musste ich sehr schnell wieder revidieren. Das Cover fand ich erst nicht so ansprechend. Dass Skulduggery ein Skelett ist, machte die Geschichte erst einmal nicht attraktiver. Eine Kollegin von mir sagte dann: “Das Cover muss man ignorieren. Das ist echt nicht so toll. Aber die Geschichte ist spitze.”
Irgendwann vor ein paar Wochen bin ich dann wieder  auf Skulduggery gestoßen und hab entschieden: Gib ihm einfach mal eine Chance. Das war tatsächlich eine sehr gute Idee.

Meine Meinung
Bei Skulduggery Pleasant purzelt man einfach so mitten in die Geschichte. Wenige Kapitel Einführung und man ist bereits vom Geschehen eingewickelt: Stephanies Onkel Gordon ist gestorben und sie erbt das alte Anwesen und all sein Geld. Als sie mit ihrer Mutter das alte Haus besucht und sie abends wieder fahren wollen, springt das Auto nicht mehr an. Ihre Mutter wird mit dem Auto in die Werkstatt abgeschleppt und Stephanie bleibt alleine zurück. Sie liest in der Bibliothek ihres Onkels, als nachts jemand versucht in das Haus einzubrechen. Als Stephanie es mit der Angst zu tun bekommt, eilt ihr ganz unverhofft Skulduggery Pleasant zur Hilfe.

Im Vergleich zu anderen Büchern in denen die Welt und das Universum, fast das Rad, neu erfunden und erklärt werden, ist es hier ganz anders. Der Leser purzelt mit der Protagonistin hinein, bekommt hier und da ein paar Antworten und ist aber ansonsten Beobachter. Was ist möglich, was nicht?  Wie funktioniert das mit der Magie? All diese Dinge erfährt man nur langsam und auch am Ende ist nicht alles geklärt. Man bekommt im ersten Teil der Reihe einfach einen groben Überblick. Was aber gar nicht so schlecht ist und zum Weiterlesen motiviert.
Stephanie möchte tiefer in die Welt eintauchen, ein Teil davon werden und damit ihrem langweiligen Leben entkommen. Damit es nicht auffällt geht morgens ihr Spiegelbild für sie zur Schule. Total coole Sache. Wer hätte nicht gern einen Doppelgänger, der die lästigen Alltagsdinge für einen erledigt, während man selbst auf Welt-Rettungs-Mission geht?
Skulduggery und auch die anderen wie Grässlich Schneider (der tatsächlich echt hässlich ist), die schöne China Sorrows und ihr Bruder Mister Bliss, sie alle raten Stephanie sich aus der Welt der Magie herauszuhalten. Zu gefährlich für ein kleines Mädchen. Doch Stephanie lässt sich von nichts aufhalten. Frech und wagemutig beschließt sie den Detektiv zu unterstützen. Als Skulduggery dann entführt wird, ist die große Waffenruhe in der magischen Welt in Gefahr. Keiner möchte sie brechen. Denn alle haben Angst vor der Macht de Nefarian Serpine. Nur Stephanie eilt ihrem Freund zur Hilfe.

 Fazit
Skulduggery Pleasant ist kein gewöhnlicher Charakter und entführt einen in eine geheime, magische Welt in Irland. Interessante, aber auch sehr skurrile Charaktere laden vor gemütlicher Kulisse zur Mission Welt-Retten ein. Seht aktionsreich und mit viel Humor macht es das Ganze zu etwas besonderem.

Tana French – Grabesgrün

Tana French | Grabesgrün
Fischer Verlag | 704 Seiten | 9,99 € | 5/5 Punkte
WAHR SIND NUR DIE LÜGEN
 Wer bringt ein kleines Mädchen um und bahrt es auf dem Opferaltar einer Ausgrabungsstätte auf? Jede Spur, die die beiden jungen Dubliner Ermittler Rob und Cassie verfolgen, führt sie nur tiefer ins Dickicht. Und keiner darf erfahren, was Rob selbst vor vielen Jahren Furchtbares erlebt hat – im Wald bei ebenjener Ausgrabungsstätte.

In den 1980ern spielen drei Kinder im Wald. Zwei Jungen und ein Mädchen. Später findet man nur noch einen der Jungen. Die beiden anderen Kinder bleiben spurlos verschwunden. Jahre später arbeitet Adam Robert Ryan für die Dubliner Polizei und wird mit seiner Kollegin Cassie zu einer archäologischen Ausgrabungsstätte gerufen. Nach Knocknaree. Jenen Ort in dem 1984 seine beiden besten Freunde verschwanden. Der Reiz auch den Fall von damals zu lösen, und herauszufinden was damals mit Peter und Jamie passiert ist, ist zu groß. Und so beginnt Rob die Ermittlungen, ohne dass seine Vorgesetzten wissen, dass er der kleine Junge von damals ist. Unterstützt wird er von seiner Kollegin und besten Freundin Cassie.

 Meine Meinung
Tana French überzeugt mit einer Szenerie und Beschreibungen die aus einem alten Fernsehfilm stammen könnten. Wahrscheinlich hätte es auch als Stummfilm die Kinokassen gefüllt. Fehlt nur noch dass das Bild zwischendurch flackert.
Die Geschichte, erzählt aus Robs Sicht, schweift immer mal wieder von den aktuellen Ereignissen ab und taucht in die Vergangenheit. In einen warmen Sommer in dem sich drei 12-jährige Kinder für unsterblich hielten. Rob kann sich eigentlich an nichts mehr aus jenem Sommer und die Dinge davor erinnern, aber manchmal im Traum da kommen Erinnerungsfetzen zurück. Gerade jetzt wo er sich Knocknaree wieder nähert und mit den Ereignissen von damals erneut konfrontiert wird.
Das Buch unterschied sich in einigen Dingen von so ganz typischen Krimis. Ich glaube am markantesten war tatsächlich die Tatsache, dass es eben nicht nur einfach um die Ermittlung an sich ging. Oft kamen auch abendliche Treffen mit den Kollegen zur Sprache und Robs persönliche Geschichte nahm ebenfalls sehr viel Platz ein.
Es war sehr atmosphärisch. Sobald sich die Erzählung Knocknaree und dem Wald näherte, hatte ich immer das Gefühl den Wald bald riechen zu können, so toll bin ich zwischen den Seiten versunken. Dieses Gefühl zu versinken, kenne ich so sonst nur von meiner Lieblingsserie Inspektor Barnaby.
Es ging gar nicht so rasant zu. Die Monate blätterten praktisch nur so dahin. Was die Sache sogar noch sehr viel realistischer machte. In anderen Büchern habe ich oft das Gefühl das Lösen eines Kriminalfalls dauert zwischen 24 Stunden bis maximal eine Woche. Sehr rasant. Das war hier nicht der Fall. Trotzdem bremste das die Spannung an keiner Stelle aus.
Winziges Manko war für mich das Ende. Die Lösung des Falls war wirklich großartig gemacht. Aber letztlich bleiben noch ein paar offene Fragen. Das kann ich persönlich ja nie gut leiden…
 Fazit
Ich lese ja wirklich eine sehr große Menge Krimis und Thriller. Aber Grabesgrün war seit Ewigkeiten mit Abstand das Beste was ich gelesen habe.
Die Geschichte beschränkte sich nicht einfach bloß auf eine platte Ermittlung, sondern verwebte die Vorgeschichte der Ermittler sehr tief mit ein. Auch sprachlich war das Buch etwas ganz besonderes und konnte mich ganz tief in den Bann ziehen.
 Die Reihe
Aktuell sind in der Reihe um das Dubliner Morddezernat fünf Teile erschienen, die alle aus der Sicht eines anderen Ermittlers erzählt werden. Offenbar sind dabei diese Charaktere eben auch enger in den Fall verwoben, so wie es hier im ersten Teil mit Rob der Fall war. Der zweite Fall ist Cassie gewidmet. Jemand sagte mir, dass man die Bücher aber auch unabhängig voneinander lesen könne, daher werde ich wohl die Tage mit dem neusten “Der geheime Ort” weiterlesen.

Liz Balfour – Emmas Geheimnis

Liz Balfour | Emmas Geheinis
Heyne | 367 Seiten  | 2/5 Punkte
Zwei Frauen, eine tragische Liebe und ein dunkles Geheimnis
Kate will eigentlich nur vergessen. Nach dem Tod ihres Mannes Brian vor einem halben Jahr hat sie sich in ihr Heiatsdorf an der Küste Irlands zurückgezogen. Mit der Unterstützung ihrer Eltern und ihrer Jugendliebe Sam kommt sie langsam zur Ruhe.
Eines Tages steht plötzlich ihre Schulfreundin Emma vor der Tür. Die beiden Frauen knüpfen an vergangene Zeiten an, doch Emma scheint etwas zu verheimlichen. Kurz darauf macht Kate eine unangenehme Entdeckung, die ihr bisheriges Leben vollkommen in Frage stellt, und ihr wird klar: Wenn sie wirklich neu beginnen will, muss sie sich mit der Vergangenheit aussöhnen.
Meine Meinung

Das Cover hat für mich etwas sehr romantisches und ist mir daher letzten Herbst im Katalog auch sehr gut in Erinnerung geblieben.

Da ich ja sehr gerne Bücher mit Familiengeheimnissen usw. stehe war es auch nur eine Frage der Zeit bis ich das Buch als das meine bezeichnen durfte. Schreibstil und Dialoge sprechen nicht so wirklich richtig für die Autorin, denn die Dialoge konnten mich leider nicht richtig fesseln, waren für mein empfinden etwas zu platt. Zudem konnte ich “Das Geheimnis” bereits auf den ersten 30 Seiten sehr gut erraten, was ja nicht gerade für ein sehr spannendes Buch spricht. Auch die Charaktere um Kate herum wirkten auf mich manchmal wie aus einem Katalog ausgeschnittene Figuren. Es wurde für eine bestimmte Rolle jemand gesucht und stur nach diesem Verhaltensmuster agierten sie dann auch.

Lediglich die sehr romantische Vorgeschichte von Kate und Brian konnten bei mir minimal Punkten. Sein potenzial konnte das Buch damit aber leider überhaupt nicht ausschöpfen.