3 vom SuB I

Dieses neue Beitragsformat habe ich  bei Steffi entdeckt und darf es in Rücksprache mit ihr auf meinem Blog integrieren. <3

Hallo zusammen,

mein SuB hat in den letzten Monaten wieder einen konstanten Stand um 250 Bücher. Es bleibt bei mir ja auch nie aus, dass ich einfach mal wieder spontan was bestelle und mit nach Hause nehme. Ich erhoffe mir von diesen Beiträgen ein bisschen Motivation sie zu lesen. Als Buchhändlerin habe ich manchmal irgendwie doch auch ein schlechtes Gewissen, wenn ich keine Novität, sondern ein älteres Buch lese, was wir möglicherweise gar nicht im Laden zum Verkaufen haben. Selbstverständlich redet mein Gewissen mir diesen Blödsinn ein. Ich lese so viel, dass ich eigentlich so gut wie nie im Laden stehe und nicht weiß, was ich vielleicht empfehlen könnte. Es schlummern hier aber bestimmt auch wirklich einige Backlist-Perlen, die ich unbedingt mal lesen müsste.
Für den ersten Beitrag habe ich mir allerdings drei Bücher ausgesucht, die alle drei noch relativ neu und Jugendbücher sind, zudem auch von Autorinnen verfasst wurden. Ganz passend zu #WirlesenFrauen und dem #femtember. Wer gerne Jugendbücher liest, dem dürften diese drei Titel mit Sicherheit schon begegnet sein. Vielleicht könnt ihr mir eins davon empfehlen?

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Ava Dellaira – Auf der Suche nach dem Kolibri

Das Buch wurde mir vom Magellan Verlag als Leseexemplar zur Verfügung gestellt. Die Rezension beinhaltet ausschließlich meine persönliche Meinung. Für den Beitrag habe ich kein Geld erhalten.
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Nach Love Letters to the Dead entführt Ava Dellaria erneut in eine packende und emotionale Geschichte. Mit Marilyn und ihrer Tochter Angie hat sie erneut zwei starke und spannende Protagonistinnen geschaffen, deren Schicksal mich mitgenommen hat. Abwechselnd wurde von Marilyns Jugend damals und dem Leben Ihrer Tochter jetzt erzählt. Das ganze Buch über fieberte ich stets dem Abschnitt der jeweils anderen Figur entgegen und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht.

An dieser Stelle auch noch mal vielen Dank an meine beiden Mitleserinnen Tina und Sandra. Mir hat der Austausch während der Lektüre viel Freude bereitet.Weiterlesen

Wendelin van Draanen – Acht Wochen Wüste

Das Buch wurde mir vom Magellan Verlag als Leseexemplar zur Verfügung gestellt. Die Rezension beinhaltet ausschließlich meine persönliche Meinung. Für den Beitrag habe ich kein Geld erhalten.
~°~

Als Wren unsanft geweckt wird, liegt alles im Nebel. Sie erkennt erst nicht wo sie ist und wer da eigentlich mit ihr spricht. Wren ist im Vollrausch. Dann legt sich der Schleier und ihr wird klar, dass nichts mehr so ist wie zuvor. Zunächst erkennt sie ihre ältere Schwester, Anabella – diese Petze, dann auch ihre Eltern. Und im Flur steht ein Polizist. Wren versteht die Welt nicht mehr, doch der Mann nimmt sie mit. Ihr Vater hat bereits die Tasche gepackt und draußen wartet ein Wagen auf sie. Mit dem Flugzeug geht es dann nach Salt Lake City. Dort angekommen startet sie ihren Fluchtversuch. Doch es gibt kein Entkommen. Wren landet im nächsten Auto. Mit verbundenen Augen geht es in die Wüste ins Erziehungscamp. Acht Wochen sollen sie zu einem anderen Menschen machen.Weiterlesen

Der Frühling zieht ein – 5 Buchtipps

Draußen fängt es jetzt so langsam an zu blühen. Wer einen Garten, oder wie ich neuerdings einen Balkon hat, der kommt vielleicht schon in den Genuss draußen zu lesen. In den letzten Tagen konnte ich das schon das eine oder andere Mal testen und ich fand es wirklich herrlich. Heute möchte ich euch fünf Bücher vorstellen, bei denen schon das Cover anfängt zu blühen. Ich glaube bei der Auswahl ist für jeden ein bisschen was dabei.

Cath Crowley – Das tiefe blau der Worte

Unscheinbar, aber wunderschön. Ich liebe das Cover dieses Jugendromans und habe sofort Lust darin zu versinken. Die Geschichte, die hier erzählt wird ist gleichermaßen schön wie tragisch. Henry und Rachel waren beste Freunde. Doch Rachels Familie zog weg, dann kam ihr jüngerer Bruder ums Leben und sie kehrt in die Heimatsstadt zurück, muss zurück ins Leben finden, aber es ist nicht einfach an eine alte Freundschaft anzuknüpfen.
Henrys Familie besitzt einen wunderbaren kleinen Buchladen, der jetzt allerdings bedroht ist und damit auch die kleine Briefe Bibliothek. Im hinteren Teil der Buchhandlung werden in den Büchern immer kleine Briefe und Botschaften versteckt. So entstanden teilweise sehr lange Brieffreundschaften. Auch Rachel hatte Henry zum Abschied einen Brief hinterlassen, doch den scheint er nicht bekommen zu haben.
Crowley beschreibt zart und einfühlsam wie Rachel sich zurück ins Leben kämpft. Ich habe dieses Buch geliebt.Weiterlesen

Marion Achard – Am Ende des Regenwaldes

Das Buch habe ich vom Verlag als Leseexeplar erhalten. Die Rezension beinhaltet ausschließlich meine persönliche Meinung. Für den Beitrag habe ich kein Geld erhalten.

Zehntausende Kilometer trennen Deutschland von Ecuador.
Ecuador, schon mal gehört? Liegt ziemlich weit weg.
Bereits seit den 1960ern wird in Ecuador Erdöl abgebaut. Und es sind neue Erdölvorkommen gefunden worden, im Amazonasregenwald, mitten im Naturschutzgebiet.

Am Ende des Regenwaldes beschreibt die Geschichte von Daboka und ihrer jüngeren Schwester und ist inspiriert von der wahren Geschichte eines jungen Mädchens, das zugunsten des Abbaus von Erdöl ihre Heimat verlor. Heute leben noch etwa 80 Amazonasvölker in ihren Stammegebieten. Sie überleben, weil sie umherziehen und vor den Straßen flüchten. Doch oft reicht es den Ausbeutern nicht. Die Urvölker stören sie.Weiterlesen