Liz Flanagan – Eden Summer

„Wenn wir Eden nicht finden, werde ich mir nie, nie verzeihen, was letzten Samstagabend passiert ist.“

Obwohl die schüchterne Jess und die allseits beliebte Eden so unterschiedlich sind wie Tag und Nacht, kann nichts die beiden trennen. Bis Eden eines Tages spurlos verschwindet! Die Suche nach der vermissten Freundin konfrontiert Jess bald mit dunklen Kapiteln ihrer eigenen Vergangenheit, und dann ist da noch Liam, Edens Freund, mit dem Jess mehr verbindet als sie wahrhaben will.

Liz Flanagan | Eden Summer
Carlsen Verlag | 368 Seiten | 14,95  €


Einzeltitel
Mein empfohlenes Lesealter: ab 14 Jahren

 

Eden Summer liest sich schnell und leicht weg, trotzdem hatte es den einen oder anderen Moment bei dem ich innehalten, gar eine Träne verdrücken musste.Weiterlesen

Marie Lu – Young Elites – Die Gemeinschaft der Dolche

Über Nacht verfärbten sich Adelinas wunderschöne schwarze Haare plötzlich silbern. Seit sie das mysteriöse Blutfieber überlebte, ist die Tochter eines reichen Kaufmanns gezeichnet und von der Gesellschaft verstoßen. Aber die Krankheit hat ihr nicht nur eine strahlende Zukunft genommen, sondern auch übernatürliche Kräfte verliehen. Und Adelina ist nicht die Einzige. Die Gemeinschaft der Dolche wird vom König gejagt und gefürchtet, denn mit ihren unerklärlichen Fähigkeiten sind sie imstande, ihn vom Thron zu stürzen. Doch dazu benötigen sie Adelinas Hilfe …

Marie Lu | Young Elites
Die Gemeinschaft der Dolche
Loewe Verlag | 416 Seiten | 18,95 €


1. Teil der Trilogie
Mein empfohlenes Lesealter: ab 13 Jahren

Auf das Buch habe ich mich sehr gefreut und war dann doch ein bisschen hin- und hergerissen. Aber man wächst ja an seinen Aufgaben. Mein persönliches Fazit nach diesem Buch: Auch eine schwierige Protagonistin kann mir nicht das ganze Buch kaputt machen.

Weiterlesen

Wenn das Leben alles über den Haufen schmeißt

Wie sehr habe ich mir ein ganz ruhiges Jahr gewünscht? Nach Prüfungen und zwei Umzügen im letzten Jahr, war mein einziger Wunsch für 2017 dass dieses Jahr mal einfach so gar nichts Spektakuläres passiert. Für Pfingsten hatten wir schon zwei ruhige Tage am Meer gebucht. Einfach die Welt aussperren und vor sich hin lesen.

Ich wollte mehr Zeit und Ruhe für den Blog, hatte bis Ende März schon alles durchgeplant und dann kam der Bowlingkugel und haute alle Püppchen um.

Knapp 6 Monate hab ich in Münster gewohnt. Bin jeden Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren und habe meine neu gewonnenen Freiheit in der eigenen Wohnung sehr genossen. Ja, da war ein wenig Heimweh, aber eigentlich hab ich mich nur am Wochenende, wenn ich wieder von Freund oder Familie weggefahren bin allein gefühlt. Unter der Woche war ich sehr glücklich darüber abends meine Ruhe zu haben.

Am Mittwoch bin ich wieder bei meinen Eltern eingezogen. Mein Arbeitsvertrag im September wird nicht verlängert, stattdessen hatte man mir einen Job in Dortmund angeboten. Also was tut man? Bis September warten und dann ohne Job dastehen? Ich habe mich für Dortmund entschieden. Ab dem 1. März arbeite ich also in der Kinderbuchabteilung in Dortmund. Meine Kollegen in Münster habe ich mit einem ganz großen weinenden Auge verlassen und ich glaube mein Herz wird auch noch ein paar Tage länger weinen, weil ich dort so unglaublich gerne gearbeitet habe.

Es warten neue Aufgaben und Herausforderungen. Ich bin super gespannt und aufgeregt. Seit der Nachricht im Januar habe ich echt nicht so gut schlafen können, konnte mich nicht wirklich aufs Leben konzentrieren. Ich bin einfach viel zu sehr ein Herz- und Kopfmensch, als dass das alles einfach so an mir vorbeiziehen könnte.

Jetzt sitze ich also auf halb gepackten Koffern. Das kleine grobe was ich fürs Alltägliche brauche, habe ich jetzt hier in Dortmund bei meinen Eltern. Der Großteil meiner Bücher steht in Münster und wartet auf den dritten Umzug innerhalb eines Jahres. Man gebe mir doch bitte viel Kraft und Nerven.

Ich habe mir so viel Ruhe gewünscht, stattdessen stürzt hier alles wieder in ein großes Chaos und ich muss neue Routine finden. Meine Blogplanung ist über den Haufen geworfen worden, ich muss mal schauen wie das jetzt die Tage so klappt. Es tut mir sehr leid, dass es die letzten vier Wochen so ruhig war, aber es gab einfach eine Menge Gedanken die erstmal geordnet werden mussten.

Bis hoffentlich bald wieder

Chrissi

Sara Oliver – Gefangen zwischen den Welten

Ve und Nicky gleichen sich bis aufs Haar. Doch Ve und Nicky sind keine Zwillingsschwestern. Zwischen ihnen liegen sprichwörtlich Welten! Eine mysteriöse Apparatur hat Ve in ein Paralleluniversum katapultiert – mitten hinein in das Leben ihrer Doppelgängerin. Um in ihre eigene Welt zurückkehren zu können, muss Ve sich mit Nicky verbünden, mutiger sein, als sie es jemals zu träumen wagte, und eine große Liebe opfern …

 

Sara Oliver | Gefangen zwischen den Welten
Ravensburger Verlag | 415 Seiten | 16,99 €


1. Teil der Welten-Trilogie
Mein empfohlenes Lesealter: ab 13 Jahren
 

 

 Inhaltlich gesehen

Ves Vater ist Wissenschaftler. Er arbeitet seit Jahren an einem Projekt, verlor deswegen seinen Job und ihre Eltern trennten sich. In Ves Welt schafft er den großen Durchbruch nicht. Als sie im Sommer ein paar Wochen ihren Vater besuchen soll, ist dieser verschwunden. Über einen mysteriösen Aufzug im Keller gelangt sie in eine Parallelwelt zu Nicky, ihrer Doppelgängerin. In Nickys Welt ist ihr Vater super berühmt und mit seiner Arbeit total erfolgreich. Doch auch er ist verschwunden. Gemeinsam müssen sie einen Weg finden ihre Väter zu finden.Weiterlesen

Was liest du denn so? Aus dem Leben einer Buchhändlerin

„Was liest du denn so?“

„Im Augenblick hauptsächlich Kinder- und Jugendbücher.“

„Was?“

„Ich arbeite in der Kinder- und Jugendbuch-Abteilung. Deswegen lese ich fokussiert Bücher für diesen Bereich.“

„Und gehst du da nicht ein, zwischen diesem ganzen Kinderkram?“

 

Auch ein Buchhändler hat es nicht immer leicht. Im ersten Augenblick sind viele begeistert, wenn ich ihnen erzähle als was ich arbeite. Wenn ich dann aber sage, dass ich im Kinderbuch arbeite, dann wird der Blick gleich skeptischer und man wird belächelt. Das Kinderbuch wird viel zu sehr unterschätzt.Weiterlesen