Neuzugänge im Juni

Nach ein paar Tagen Bettruhe gibt es heute dann auch von meiner Seite wieder etwas neues. Zu meinem eigenen Bedauern musste ich feststellen, dass ich bereits seit fast einer Woche keine Seite mehr geblättert habe. Ich hoffe das ändert sich jetzt nach auskurieren der Pest  wieder.
Wie ihr sehen könnt hat sich das mit dem Vorsatz für Juni: Keine Bücher kaufen, nicht so ganz bewahrheitet. Zu meiner eigenen Verteidigung kann ich aber sagen: Gekauft habe ich nur ein einziges Buch! Und es sind ja auch nur fünf Exemplare. Recht wenig, wenn ich darüber nachdenke was im laufe der Woche noch hier ankommt… Pssst. Darüber reden wir dann später.
Also für mich ist die Ausbeute der letzten Wochen eigentlich eine recht gute. Und alle fünf Bücher haben große Chancen bereits in sehr naher Zukunft gelesen zu werden.

Erebos von Urusla Poznanski habe ich bereits letzte Woche Dienstag an einem Tag an einem Rutsch gelesen. Das Buch hatte ich  bei Lottas Gewinnspiel zum 50. Leser gewonnen. Der eigentliche Gewinner hatte sich ja leider nicht gemeldet und bei der Neuauslosung hatte ich dann einfach Glück. Bisher bin ich noch nicht dazu gekommen eine Rezension zu verfassen. Aber das Buch war sehr spannend und irgendwie auch verstörend. Es hat mir sehr gut gefallen. Daher wird Erebos 5 Punkte bekommen. Vielen Dank für das Gute Buch!

Ganz weit oben auf meiner Leseliste steht auch Morpheus. Es handelt sich dabei um die Fortsetzung Jilliane Hofmans Cupido, welches ich bereits im April dieses Jahres gelesen habe. Der erste Teil der Reihe, derzeit sind 3 Bücher erschienen und ich habe keine Ahnung ob es noch mehr geben wird, hat mir ja sehr gut gefallen, daher hoffe ich auf eine ebenso gute Fortsetzung der Story. Eine Rezension hatte ich zu Cupido ja nicht geschrieben, aber eventuell werde ich bei einer Rezension zu Morpheus kurz etwas zum Inhalt des ersten Teiles sagen. Da ich für den Monat Juni in der Monats-Challenge ja ein Buch lesen soll, dessen Nachname des Autors mit H oder J beginnt, kann es auch durchaus sein, dass ich Morpheus bereits in den nächsten Tagen lesen werde. Das Buch konnte ich sehr günstig und in einem Super Zustand bei Tauschticket ergattern.
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Was auf der anderen Seite auf jeden Fall bis Juli warten muss ist leider Der Tod auf dem Nil von Agatha Christie. Für 2€ konnte ich diese Ausgabe des Klassikers auf dem Bücherbummel auf der Kö erwerben. Gedruckt 1979 sieht das Buch aber noch immer so aus als wäre es wie neu. Zudem erscheint mit das Cover für 79 auch irgendwie recht „modern“. Das Buch stammt aus Christies Reihe des Detektiven Herucle Poirot, einem Belgier der nach dem ersten Weltkrieg ins Exil nach Großbritannien ging und regelmäßig für einen Franzonsen gehalten wird. Der Tod auf dem Nil ist wohl eines der bekannteren Büchern aus dieser Reihe. Sehr gern würde ich jetzt schon ein wenig in das Buch hineinschnuppern, doch ich hebe es mir sorgfältig bis frühestens 1. Juli auf. Dann startet die Globus-Challenge von Chimiko. Und ich würde mit dem Buch gerne ein afrikanisches Land abdecken.

Der Weg von William Paul Young war ein Zufallsfund. Ende letzten Jahres hatte ich das Buch öfter in den Fingern, da im BuecherTreff eine Leserunde dazu stattfand. Teilgenommen habe ich an dieser nicht, aber im Hinterkopf stecken geblieben ist das Buch dennoch. Vor ein paar Wochen habe ich das Buch dann bei Anja im Blog in der Tauschecke entdeckt. Und ja das Glück war mir Hold. Ich hatte ein Buch im Regal, das auch für Anja von Interesse war. Also haben wir unsere Werke 1:1 getauscht. Viel Spaß beim Lesen, Anja.
Und zu guter letzt…wo ich ja schon bei Tauschticket unterwegs war und selbst ein paar meiner Bücher dort losgeworden bin entdeckte ich dann für ganz wenige Tickets In dieser ganz besonderen Nacht von Nicole C. Vosseler. Die Stimmen um dieses Werk sind ja ganz unterschiedlich. An einigen Stellen habe ich sehr gutes von diesem Buch gehört, an anderen Ecken erklärte man mir es wäre nur mittelmäßig. Ich befürchte da werde ich mir ganz alleine einen Reim drauß machen müssen 😉 Das Cover ist auf jeden Fall sehr hübsch.
Dann können wir jetzt getrost der Woche und meinem großen Packet entgegen fiebern, denn: Meine Wanderkiste kehrt zurück. Ich bin schon sehr aufgeregt. Anfang Mai steckten meine Schwester und ich 28 Bücher in diese Kiste und schickten sie los. Mittlerweile hatte sie in 7 anderen Haushalten Unterschlupf und findet nun ihren Weg in mein Regal zurück. Jeder konnte tauschen was er mochte. Es musste lediglich fair getauscht werden. Nahm man ein Buch heraus musste man dafür ein anderes Buch hineintun. Das Ergebniss erreicht uns jetzt sehr bald. Wir konnten zwar Mitverfolgen was so geausch wurde, aber das große Auspacken wird schon sehnlichst erwartet.

C.S. Lewis – Prinz Kaspian von Narnia

C.S. Lewis | Prinz Kaspian von Narnia
Brendow | 191 Seiten | 2/5 Punkten
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Hochverrat! Der Thronfolger soll beseitigt werden! Miraz, der diktatorisch über Narnia herrscht und das Land allein den Menschen unterordnen will, beanspricht die Krone für sich. Sein Neffe Kaspian, der wahre Erbe, befürchtet den Untergang Narnias. Er ahnt, dass er ohne Hilfe die entscheidenden Schlacht nicht gewinnen wird…
Kaspian hofft auf das Zauberhorn, das ihm aus alten Zeiten überlassen wurde, um Verstärkung zu rufen. Er kommen aber nicht die legendären Königinnen und Könige von Narnia, sondern vier Kinder, die gerade auf dem Weg zur Schule waren! Was können die schon ausrichten? Und: Was ist mit den Königen aus alter Zeit geschehen?

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C.S. Lewis – Der Ritt nach Narnia

C.S. Lewis | Der Ritt nach Narnia
Brendow | 176 Seiten | 3/5
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Der Hengst Bree, Schlachtross eines mächtigen Tarkaan, wurde als Fohlen aus Narnia entführt. Als sein Herr einen Jungen als Sklaven kaufen will, nutzt Bree die Gelegenheit und flieht mit Shasta in die Freiheit – nach Narnia, wo im Goldenen Zeitalter Susan und Lucy, Edmund und Peter regieren. Auf der gefahrenvollen Reise warten nicht nur geheimnisvolle Weggefährten und Abenteuer auf ihn und den Jungen. Shasta muss ein Schicksal erfüllen – ohne dass er es weiß.

Zum Inhalt:

Shasta lebt im Süden von Kalormen am Meer bei einem Fischer, den er Vater nennt. Wer seine Eltern sind und wo er eigentlich her kommt weiß er nicht. Eines Tages taucht ein Mann auf und will ihn mitnehmen, Shasta hört ein Gespräch mit an, wie sein Vater ihn an diesen Herrn verkaufen will als wäre er ein einfacher Sklave. Da überredet das sprechende Pferd des Edelmannes ihn dazu mit ihm nach Narnia zu flüchten. Das Pferd Bree wurde als Fohlen aus Narnia entführt und sehnt sich seit je her in seine Heimat zurück. Auf ihrer langen Reise in Richtung Norden treibt ein Löew sie mit einem weiteren Reiterpaar zusammen Hwin und dessen Reiterin Arvaris. Gemeinsam macht sich die vier auf nach Narnia.
In der Stadt Tashbaan werden sie allerdings getrennt, da man Shasta für den Prinzen aus dem Archenland hält.

Meine Meinung:

In Der Ritt nach Narnia wird man ein wenig in ein Märchen aus Tausend und einer Nacht entführt. Im Gegensatz zu den beiden vorherigen Teilen spielt dieses Buch diesmal ausschließlich im Narnia-Universum und kein Charakter aus einer anderen Welt reist hinzu.
Das Buch ist im Märchen Stil gehalten. Einige Dinge waren daher leider etwas vorhersehbar, aber es tut den sehr schönen Beschreibungen von Landschaften keinen Abbruch.
Da es sich um ein Kinderbuch handelt werden einige Dinge etwas vereinfacht. Daher fehlte mir an manchen Stellen einfach etwas, worüber ich gerne noch etwas mehr erfahren hätte. Dafür gibt es andere Kleinigkeiten die ich stattdessen nicht gebraucht hätte. Die Handlung war aber immer völlig nachvollziehbar.
Was ich besonders gut am Schreibstil von Lewis finde, sind die Cliffhanger am Ende eines Kapitels. Wir haben im Rahmen der Leserunde jeden Tag immer nur ein Kapitel gelesen und wenn dann mal über das Wochenende Lesepause war oder es eben erst am nächsten Tag weiter ging wollte man an einigen Stellen schon wissen, wie es weitergeht. Mochte Ein Kapitel manchmal als langweilig erscheinen, wollte man trotzdem weiterlesen.

Abschließende Bewertung

Das Buch hat mir insgesamt mäßig gefallen. Die Handlung war unterhaltsam, aber nicht völlig einzigartig. Am Ende hatten wir einen Abschluss der einem typischen Märchen Ende a la „Und wenn sie nicht gestorben sind…“ ähnelte. Von mir gibt es abschließend 3Punkte.

C.S. Lewis – Das Wunder von Narnia

C.S. Lewis | Das Wunder von Narnia
Ueberreuter | 167 Seiten | 3/5 Punkten
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Hätte es nicht den ganzen Sommer geregnet, hätten Polly und Digory ganz sicher nicht auf dem Dachboden gespielt. Dann hätten sie auch die verborgene Tür nicht entdeckt, die zu Onkel Andrews geheimem Arbeitszimmer führte. In diesem Zimmer hätten sie dann auch nicht das rote Tablett mit zwei gelben und zwei grünen Ringen gefunden. Und dann wäre diese Geschichte nie passiert. „Das Wunder von Narnia“ führt die Kinder in das geheimnisvolle Reich des Löwen Aslan, der es mit einem Lied erschaffen hat. Doch in der Gestalt der furchtbaren Königin Jadis schleicht sich bereits das böse ein.

C. S. Lewis – Das Wunder von Narnia

C.S. Lewis – Das Wunder von Narnia
Ueberreuter | 167 Seiten
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Heute fiel der Startschuss. Bereits im vergangenen Dezember kam mir die Idee für ein langandauerndes Leseprojekt für 2013. Und da ich den Schubkasten bereits seit einigen Jahren Zuhause stehen habe bietet sich dies natürlich auch an. Bereits vor einigen Jahren habe ich die ersten zwei Bände gelesen. An sehr vieles kann ich mich nicht mehr erinnern. Bloß daran wie die Straßenlaterne nach Narnia kam 😉

Der Zeitplan für Band eins ist der folgende:
04.02.2013 – Kapitel 1: Die falsche Tür
05.02.2013 – Kapitel 2: Digory und sein Onkel
06.02.2013 – Kapitel 3: Der Wald zwischen den Welten
07.02.2013 – Kapitel 4: Die Glocke und das Hämmerchen
08.02.2013 – Kapitel 5: Das Unaussprechliche Wort

11.02.2013 – Kapitel 6: Onkel Andrew hat Probleme
12.02.2013 – Kapitel 7: Was an der Haustür geschah
13.02.2013 – Kapitel 8: Die Schlacht am Laternenpfahl
14.02.2013 – Kapitel 9: Die Gründung Narnias
15.02.2013 – Kapitel 10: Der erste Witz und anders mehr

18.02.2013 – Kapitel 11: Digory und Onkel Andrew geht es schlecht
19.02.2013 – Kapitel 12: Goldapfel erlebt ein Abenteuer
20.02.2013 – Kapitel 13: Eine unerwartete Begegnung
21.02.2013 – Kapitel 14: Ein Baum wird gepflanzt
22.02.2013 – Kapitel 15: Das Ende dieser Geschichte und der Beginn aller anderen

 

Mein erster Eindruck (Kapitel 1)

Ich finde gleich im aller ersten Satz wird deutlich, dass das Wunder von Narnia erst nachträglich geschrieben wurde. Mag es Chronologisch vor die Ereignisse von Der König von Narnia fallen, so leitet der erste Absatz ja schon ziemlich direkt ein, dass es sich hierbei um eine Vorgeschichte handelt. Ansonsten könnte Lewis nicht einfach drauf los legen zu sagen, dass im Wunder von Narnia darum geht zu erklären wie das mit dem Reisen funktioniert. Ansonsten hätte er an dieser Stelle ja erst einmal erklären müssen, was Narnia eigentlich ist.

Und ich schließe mich einem Mitleser gleich zu Beginn an. Diese Erzählweise erinnert auch mich an einen Geschichtenerzähler, der sich im Lehnstuhl zurück lehnt.

Die erste Begegnung von Digory und Polly finde ich ja unheimlich niedlich. Und ich kann Digory voll und ganz verstehen. Ich stelle mir London im späten 19. Jh. Auch als einen sehr schmuddeligen Ort vor. Da wären mir sein Pony und ein Bach im Garten auch sehr viel lieber. Beide haben einfach eine unglaublich schöne, kindliche Fantasie (Falschmünzer, vielleicht auch ein Pirat…). So etwas haben ja viele Kinder heute leider gar nicht mehr. Und ich stelle es mir eigentlich sehr angenehm vor in einem so alten Haus spielen zu können. Man entdeckt eigentlich immer was und hat auch gleich eine Geschichte dazu parat.

Der lange Gang unter den alten Häusern erinnert mich irgendwie an eine Geschichte von den Famos Five von Enid Blyton. Ich glaube es handelt sich dabei direkt um Bd. 2 „Auf neuen Abenteuern.“ Da gibt’s auch so einen Verbindungsgang zwischen zwei alten Häusern. Scheint wohl irgendwie was gewesen zu sein, dass ich GB öfter zu finden ist?

Die Beschreibung des Dachbodens hat für mich etwas von einem sehr gemütlichen Raum oder Arbeitszimmers. So wie ich gern eins hätte wenn ich mal alt und buckelig bin 😀
Tja und dann gings ja ganz schnell. Als kleines Kind hätte mich mein Opa auch mit jeden Firlefanz locken können. Ich nehme mal an unsere kleine Polly ist auf dem besten Weg nach Narnia. Und Digory wird seine kleine Freundin ja wohl hoffentlich sehr bald hinterher reisen und sie nicht alleine lassen.

Der Onkel macht also Experimente? Das heißt aber nicht dass er selbst in Narnia war oder es mehr oder weniger erschaffen hat, oder?

Ich hab jetzt schon eine Menge Fragen und kann mich auch nur noch grob an die Ereignisse von Band eins erinnern. Es ist ja auch schon ein paar Jahre her, dass ich es gelesen habe. War allerdings ein netter Einstieg. Da freut man sich schon auf morgen.