Marion Achard – Am Ende des Regenwaldes

Das Buch habe ich vom Verlag als Leseexeplar erhalten. Die Rezension beinhaltet ausschließlich meine persönliche Meinung. Für den Beitrag habe ich kein Geld erhalten.

Zehntausende Kilometer trennen Deutschland von Ecuador.
Ecuador, schon mal gehört? Liegt ziemlich weit weg.
Bereits seit den 1960ern wird in Ecuador Erdöl abgebaut. Und es sind neue Erdölvorkommen gefunden worden, im Amazonasregenwald, mitten im Naturschutzgebiet.

Am Ende des Regenwaldes beschreibt die Geschichte von Daboka und ihrer jüngeren Schwester und ist inspiriert von der wahren Geschichte eines jungen Mädchens, das zugunsten des Abbaus von Erdöl ihre Heimat verlor. Heute leben noch etwa 80 Amazonasvölker in ihren Stammegebieten. Sie überleben, weil sie umherziehen und vor den Straßen flüchten. Doch oft reicht es den Ausbeutern nicht. Die Urvölker stören sie.Weiterlesen

Cyrus, Atkins, Faust – Napoleon Chamäleon

Für diesen Beirag wurde mir das Buch vom Magellan Verlag zur Verfügung gestellt.

Wie überall kommen auch im Bilderbuchbereich jedes Jahr eine Vielzahl an neuen Titeln auf den Markt und es gibt auch viele gute. Bei Magellan gibt es wirklich in so gut wie jedem Programm ein besonderes Exemplar. Als ich die Vorschau das erste Mal aufgeschlagen habe, ist mir Napoleon Chamäleon direkt ins Auge gesprungen. Ich liebe Bilderbücher mit kräftigen Farben. Bei diesem Cover lassen einen die Neonfarben nicht mehr aus ihrem Bann und bieten einen sehr guten Vorgeschmack auf die Farbexplosion, die einen im Inneren erwartet.Weiterlesen

Natasha Friend – No 9677

Wer braucht schon einen Vater? Sie sicher nicht, davon ist Hollis fest überzeugt – bis ihr Halbbruder Milo in ihr Leben tritt. Denn er will ihren gemeinsamen Vater finden und braucht Hollis’ Hilfe. Aber warum sollte sie bei so einer Schnapsidee mitmachen? Immerhin kennt sie Milo kaum, mal ganz zu schweigen von dem „Vater“, der sie in einem Reagenzglas gezeugt hat. Einem Mann, dessen Namen sie nicht einmal weiß. Und das ist auch verdammt gut so.
Richtig abgefahren aber wird es, als Milo herausfindet, dass sie nicht die einzigen Kinder von Samenspender No. 9677 sind. Widerwillig lässt sich Hollis auf die Spurensuche ein – und stellt fest: Familie ist das, was man daraus macht.
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