Emma Garnier – Grand Hotel Angst

Italien, März 1899. Die junge Nell reist mit ihrem Mann Oliver an die ligurische Küste, um in Bordighera ihre Flitterwochen zu verbringen. Das Paar logiert im luxuriösen Grandhotel Angst. Nell ist von dem großartigen Gebäude, dem exotischen Hotelpark und dem Blick aufs funkelnde Meer fasziniert. Doch zu ihrer Überraschung kennt Oliver nicht nur bereits das Personal und einige Gäste, sie scheinen auch Geheimnisse zu teilen. Als ein Hotelgast überraschend verstirbt, beginnt Nell, nachzuforschen. Und stößt auf eine Geschichte von Schuld und Verrat – und auf eine unheimliche Legende, die sie in ihren Bann zieht. Bis sie plötzlich selbst im Verdacht steht, ein Verbrechen begangen zu haben …

Emma Garnier | Grand Hotel Angst
Penguin Verlag | 315 Seiten | 13,00 €
Danke an der Verlag für das Leseexemplar!

Nell hatte sich die Flitterwochen ein wenig anders vorgestellt. Direkt bei der Ankunft im Hotel jagt der erste Schauer über ihren Rücken. Jemand verwechselt Nell mit einer anderen Frau, die vor Jahren im Hotel umgebracht wurde. Die Sache wird schnell als eine Legende abgetan, doch Nell lässt die Sache irgendwie nicht los.

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Neues Futter für ausgehungerte Leseratten

Frischer Wind in die Bude, das können wir doch alle mal gebrauchen. Mir geht der Lesestoff zwar noch nicht aus, aber ich musste ja doch die meisten meiner Schätze vorerst in Münster lassen. Aktuell weiß ich gar nicht genau wo ich meine Bücher alle „lagern“ soll, aber mir fehlt ein wenig meine natürliche Umgebung. Wenn ich den Schreibtisch allerdings noch weiter zustelle, dann komme ich die Tage gar nicht mehr an meine Tastatur. Das wäre dann auch etwas schlecht, nicht wahr?

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Neuzugänge im November – Letzten Einkäufe vor Weihnachten?

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Hallo zusamen,

Im November ist meine Liste mit Neuzugängen tatsächlich überschaubar geblieben. Darauf bin ich tatsächlich ein kleines bisschen stolz, nachdem es im Oktober nach der Buchmesse, doch ein wenig über die Stränge geschlagen war. Mein Jahresziel: den SUB zu verkleinern, werde ich beim besten Willen nicht mehr schaffen. Mit großer Freude kann ich aber sagen, dass diese drei neuen Schätze nicht lange auf dem SUB lagen. Zwei habe ich bereits gelesen.Weiterlesen

Sophie Jordan – Infernale

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Von klein auf hörte ich Wörter wie begabt, Überdurchschnittlich. Begnadet.
Ich hatte all diese Wünsche, wollte etwas werden.
Jemand.
Niemand sagte: Das geht nicht.
Niemand sagte: Mörderin.

 

Als Davy in einem DNA-Testpositiv auf das Mördergen Homicidal Tendency Syndrome (HTS) getestet wird, bricht ihre heile Welt zusammen. Sie muss die Schule wechseln, ihre Beziehung scheitert, ihre Freunde fürchten sich vor ihr und ihre Eltern meiden sie. Aber sie kann nicht glauben, dass sie imstande sein soll, einen Menschen zu töten. Doch Verrat und Verstoß zwingen Davy zum Äußersten. Wird sie das werden, für das alle Welt sie hält und vor dem sie sich am meisten fürchtet – eine Mörderin?

 

Sophie Jordan ♣ Infernale
Loewe ♣ 380 Seiten ♣  17,95 € ♣ 5/5 Punkte
1. Teil der Trilogie

 

Davy ist der Traum von einem Kind. Keine Probleme mit irgendwas. Ein Wunderkind. Ein fantastisches Gehör. Davy spielt mehrere Instrumente, hat eine wunderschöne Stimme und bereits eine Zusage für Juilliard, als alles ganz anders kommt. Nachdem man das HTS-Gen entdeckt hatte, bricht überall Panik aus. Das Mörder-Gen verunsichert die Menschheit.

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Madeleine Reiss – Ich lass dich nicht los

Madeleine Reiss ♣ Ich lass dich nicht los
Goldmann ♣ 352 Seiten ♣  9,99 € ♣ 4/5 Punkte
„Ich hab dich lieb, jeden und jeden Tag.“ 
Unzählige Male hat Carrie diesen Satz zu ihrem fünfjährigen Sohn Charlie gesagt, so auch an jenem Sommertag an der Küste von Norfolk, als ein langer Schatten auf ihr Leben fiel: Sie hatte nur für einen Moment die Augen geschlossen, und als sie sie wieder aufschlug, war Charlie fort. Auch drei Jahre später bestimmt dieses traumatische Ereignis noch Carries Leben, als sie zufällig die alleinerziehende Mutter Molly kennenlernt. Doch noch können die beiden Frauen nicht ahnen, dass an jenem Tag am Strand eine Verbindung entstanden ist, die ihrer beider Schicksal bestimmen wird …
Welche Verbindung besteht wohl zwischen zwei Müttern, die sich an einem Tag am Strand zufällig treffen und dann direkt wieder aus den Augen verlieren? Für Carrie ist es der schlimmste Tag in ihrem Leben. Der Tag an dem sie Charlie verlor.

Eine Geschichte über das Loslassen und Weitermachen.
 Meine Meinung
Zu verfolgen wie Carrie ihren Alltag meistert, nach dem Verlust ihres einzigen Kindes fand ich schaurig, aber auch meisterhaft. Eine schwierige Situation, mit der in diesem Buch wirklich sehr vorsichtig umgegangen wird.
Zu Beginn wird einem die Verbindung der beiden Mütter nicht sehr deutlich. Der regelmäßige Wechsel zwischen den Erinnerungen und aktuellen Erlebnissen von Carrie und Molly, sorgen für ein sehr verzwicktes vorankommen innerhalb der Geschichte. Es dauert sehr lange bis die Geschichte wirklich Fahrt aufnimmt. Das Buch an sich ist aber sehr schnell gelesen.
 In ihrer Verzweiflung klammert sich Carrie an jeden Strohhalm. Denn die Leiche von Charlie wurde nie gefunden. Mollys Sohn lernte Charlie an jenem Tag am Strand kennen und auch wenn sich die Jungen danach nie wieder sahen, hat Mollys Sohn plötzlich einen Imaginären Freund, der auf den Namen Charlie hört. Anfangs fand ich das sehr befremdlich. Als dann Carrie von ihrer Mutter zu einem Medium geschleppt wird , das Stimmen aus dem Jenseits empfängt, wird es noch viel abstruser. Das Ganze gleitet irgendwann ins unglaubwürdige ab.
 Fazit
 Insgesamt fand ich Ich lass dich nicht los doch sehr spannend, auch wenn alle Szenen rund um das Medium für mich sehr fantastisch erschienen. Das ist einfach nichts für mich. Trotzdem fand ich die traurigen Situationen der Mütter sehr fürsorglich gestaltet. Das Buch war ein ständiges auf und ab. Ein starkes Wechselbad der Gefühle.