Ava Dellaira – Auf der Suche nach dem Kolibri

Das Buch wurde mir vom Magellan Verlag als Leseexemplar zur Verfügung gestellt. Die Rezension beinhaltet ausschließlich meine persönliche Meinung. Für den Beitrag habe ich kein Geld erhalten.
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Nach Love Letters to the Dead entführt Ava Dellaria erneut in eine packende und emotionale Geschichte. Mit Marilyn und ihrer Tochter Angie hat sie erneut zwei starke und spannende Protagonistinnen geschaffen, deren Schicksal mich mitgenommen hat. Abwechselnd wurde von Marilyns Jugend damals und dem Leben Ihrer Tochter jetzt erzählt. Das ganze Buch über fieberte ich stets dem Abschnitt der jeweils anderen Figur entgegen und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht.

An dieser Stelle auch noch mal vielen Dank an meine beiden Mitleserinnen Tina und Sandra. Mir hat der Austausch während der Lektüre viel Freude bereitet.Weiterlesen

Wendelin van Draanen – Acht Wochen Wüste

Das Buch wurde mir vom Magellan Verlag als Leseexemplar zur Verfügung gestellt. Die Rezension beinhaltet ausschließlich meine persönliche Meinung. Für den Beitrag habe ich kein Geld erhalten.
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Als Wren unsanft geweckt wird, liegt alles im Nebel. Sie erkennt erst nicht wo sie ist und wer da eigentlich mit ihr spricht. Wren ist im Vollrausch. Dann legt sich der Schleier und ihr wird klar, dass nichts mehr so ist wie zuvor. Zunächst erkennt sie ihre ältere Schwester, Anabella – diese Petze, dann auch ihre Eltern. Und im Flur steht ein Polizist. Wren versteht die Welt nicht mehr, doch der Mann nimmt sie mit. Ihr Vater hat bereits die Tasche gepackt und draußen wartet ein Wagen auf sie. Mit dem Flugzeug geht es dann nach Salt Lake City. Dort angekommen startet sie ihren Fluchtversuch. Doch es gibt kein Entkommen. Wren landet im nächsten Auto. Mit verbundenen Augen geht es in die Wüste ins Erziehungscamp. Acht Wochen sollen sie zu einem anderen Menschen machen.Weiterlesen

Tracy Barone – Das wilde Leben der Cheri Matzner

Familiengeschichten gibt es wie Sand am Meer. Die Geschichte von Cheri Matzner ist jedoch aufwühlend und sehr bewegend. Für mich war es ein Spontankauf, nachdem ich bereits eine Woche um das Buch mit dem hübschen Cover herumgewandert bin.  Dann habe ich die 500 Seiten quasi inhaliert.

Das wilde Leben der Cheri Matzner beginnt schon turbulent und alles andere als ideal. Ihre Mutter bringt sie an einem Sonntag, vollgepumpt mit Medikamenten in einem überlasteten Krankenhaus auf die Welt und macht sich kurz darauf aus dem Staub. Sie hinterlässt zwar den Namen des Vaters auf einem Zettel, aber den kann später keiner richtig entziffern. Cheri droht ins System zu rutschen. Ein System, von dem viele Adoptivkinder in den USA später sagen es wäre eine Katastrophe. Ein paar Tage nimmt die Familie Beal sie auf. Ihr Sohn arbeitet in der Klinik, in der Cheri zu Welt kam und wollte etwas Gutes tun. Doch Cheri bleibt nicht lange dort. Denn Solomon und Cici adoptieren sie.Weiterlesen

Tina Köpke – One of a kind

Das Buch habe ich von Books on Demand als Leseexeplar erhalten. Die Rezension beinhaltet ausschließlich meine persönliche Meinung. Für den Beitrag habe ich kein Geld erhalten.

Nachdem mir 125 Tage leben und die Royal Me Bücher von Tina Köpke so gut gefallen hatten, war für mich klar, dass ich ihren neuen Roman auch lesen wollte. Ihre Arbeit am Buch bei Instagram so hautnah mitverfolgen zu können, hat mich sehr neugierig gemacht. Zum Coverreveal Anfang Mai bekam ich auch Post von Tina, mit dem wirklich wundervoll gelungenen Cover und zwei Lesezeichen. Das Cover ist ein bisschen kitschig, aber versprüht für mich direkt ein gewisses Feel-Good-Feeling und das ist während des gesamten Buches auch nicht verloren gegangen.Weiterlesen

Marisha Pessl – Niemalswelt

Das Buch habe ich vom Verlag als Leseexeplar erhalten. Die Rezension beinhaltet ausschließlich meine persönliche Meinung. Für den Beitrag habe ich kein Geld erhalten.

Kurz vorm Schulabschluss passiert das unfassbare. Jim wird Tod aufgefunden. Bee zieht sich mit ihrer Trauer zurück, geht aufs College und spricht mit niemandem in der Clique darüber. Ein Jahr später bekommt sie eine Einladung zur Geburtstagsparty. Zweifel keimen auf, doch Bee entscheidet sich, ihnen ein letztes Mal gegenüber zu treten und ist fest entschlossen sie nach Jim zu fragen. Sie muss wissen, was mit Jim passiert ist, sonst kann sie nicht abschließen.

Doch Bee hat keine Chance mit ihnen zu reden. Auf der Rückfahrt geraten die fünf in einen Autounfall. Und in dem Glauben nur knapp überlebt zu haben kehren sie in das alte Wochenendhaus an der Küste zurück. Doch das Haus erreichen sie nicht lebend. Sie sind gefangen in der Niemalswelt und werden gezwungen dieselben elf Stunden immer wieder zu durchleben. Bis sie sich einig sind, wer von ihnen weiterleben darf.Weiterlesen