Tracy Barone – Das wilde Leben der Cheri Matzner

Familiengeschichten gibt es wie Sand am Meer. Die Geschichte von Cheri Matzner ist jedoch aufwühlend und sehr bewegend. Für mich war es ein Spontankauf, nachdem ich bereits eine Woche um das Buch mit dem hübschen Cover herumgewandert bin.  Dann habe ich die 500 Seiten quasi inhaliert.

Das wilde Leben der Cheri Matzner beginnt schon turbulent und alles andere als ideal. Ihre Mutter bringt sie an einem Sonntag, vollgepumpt mit Medikamenten in einem überlasteten Krankenhaus auf die Welt und macht sich kurz darauf aus dem Staub. Sie hinterlässt zwar den Namen des Vaters auf einem Zettel, aber den kann später keiner richtig entziffern. Cheri droht ins System zu rutschen. Ein System, von dem viele Adoptivkinder in den USA später sagen es wäre eine Katastrophe. Ein paar Tage nimmt die Familie Beal sie auf. Ihr Sohn arbeitet in der Klinik, in der Cheri zu Welt kam und wollte etwas Gutes tun. Doch Cheri bleibt nicht lange dort. Denn Solomon und Cici adoptieren sie.Weiterlesen

Wir lesen Frauen – Update I

Unglaublich!

Gefühlt hat die Challenge ja gerade erst begonnen, aber: Es sind schon 2 1/2 Monate rum. Das fühlt sich für mich irgendwie total surreal an. Es ist schon wieder so viel Zeit vergangen!

Seit Anfang März habe ich insgesamt 19 Bücher gelesen. Die Menge überrascht mich selbst ein bisschen, aber ich hatte echt einen guten April. Neun Bücher waren von Frauen. Dafür, dass ich nicht bewusst nur für die Challenge gelesen habe, finde ich das ziemlich gut. Ich  hatte ja bereits in meinem ersten Beitrag zur Challenge erwähnt, dass auch mein Regal ziemlich 50:50 aufgestellt ist, was Autorinnen und Autoren angeht. Außerdem waren vielfältige Bücher dabei und ich habe noch drei Bücher von Frauen angefangen. Ich rede mir das gerade selbst ein bisschen nett, was? Ich bin trotzdem mit mir selbst zufrieden. Ich stelle euch nachfolgend die Bücher kurz vor.Weiterlesen

Wir lesen Frauen – Meine SP-Wunschliste

Auf Twitter habe ich Anfang letzter Woche darüber abstimmen lassen, worüber ich euch berichten soll. Die Mehrheit war für meine Selfpublisher-Wunschliste für #WirlesenFrauen.

Zu Beginn der Challenge habe ich zum Thema SP-Autorinnen recherchiert und mir auf Twitter auf Empfehlungen eingeholt. Ich habe mir auch noch gar nicht alle Empfehlungen von Zippi genauer angesehen, aber die nachfolgenden Bücher stehen aktuell auf meiner Wunschliste. Zuerst wollte ich zu jedem der Bücher ein paar Sätze sagen, aber ich habe sie ja alle noch nicht gelesen und da sie auf meiner Wunschliste stehen ist es irgendwie auch sehr dämlich, wenn ich unter jedes Buch einfach schreibe: Klingt interessant, denn das ist ja der Grund warum ich sie gern lesen würde. Aus diesem Grund präsentiere ich euch zu den Büchern den Klappentext.Weiterlesen

Miriam Seebris – Die Zeitläuferin

Das Buch wurde mir von der Agentur Literaturtest als Leseexemplar zur Verfügung gestellt.

Ohne es zu ahnen gerät Kari quasi in ihren eigenen Test als Zeitläuferin. Völlig begeistert möchte sie daraufhin alles über den geheimen Bund der Zeitläufer wissen und ihre neuen Fähigkeiten am liebsten sofort unentwegt ausprobieren. Zeitreisen existieren – was für ein Abenteuer. Doch mit ihrer Aufgabe als Zeitläuferin sind auch Pflichten und Verbote verbunden. Absolute Geheimhaltung und eigentlich kein sinnloses Laufen durch die Zeit. Kari jedoch ist ungeduldig und gerät in einen Krieg, dessen Ausmaß sie sich gar nicht richtig ausmalen kann.Weiterlesen

Marion Achard – Am Ende des Regenwaldes

Das Buch habe ich vom Verlag als Leseexeplar erhalten. Die Rezension beinhaltet ausschließlich meine persönliche Meinung. Für den Beitrag habe ich kein Geld erhalten.

Zehntausende Kilometer trennen Deutschland von Ecuador.
Ecuador, schon mal gehört? Liegt ziemlich weit weg.
Bereits seit den 1960ern wird in Ecuador Erdöl abgebaut. Und es sind neue Erdölvorkommen gefunden worden, im Amazonasregenwald, mitten im Naturschutzgebiet.

Am Ende des Regenwaldes beschreibt die Geschichte von Daboka und ihrer jüngeren Schwester und ist inspiriert von der wahren Geschichte eines jungen Mädchens, das zugunsten des Abbaus von Erdöl ihre Heimat verlor. Heute leben noch etwa 80 Amazonasvölker in ihren Stammegebieten. Sie überleben, weil sie umherziehen und vor den Straßen flüchten. Doch oft reicht es den Ausbeutern nicht. Die Urvölker stören sie.Weiterlesen