Tina Köpke – Royal Me – Episode 1

Der erste Teile der Buchreihe Royal Me von Tina Köpke ist bereits im Dezember 2016 erstmals erschienen. Tina hat sich entschieden die Reihe komplett neu aufzulegen. Die Neuauflage von Episode 1 The Masquerade ist am Freitag (4.01.2019) erschienen. Im Rahmen einer Zusammenarbeit mit Tina habe ich die vier neuen Episoden gelesen und möchte sie euch sehr gerne vorstellen.
Da ich die ursprüngliche Version der Reihe nicht kenne, kann ich im Rahmen meiner Besprechung kein Fazit ziehen, inwiefern die einzelnen Episoden sich verändert haben. Inhaltlich soll es aber die gleiche Geschichte geblieben sein.
Die Zusammenarbeit mit Tina hat mich in keiner Weise hinsichtlich meiner Meinung zu den Episoden beeinflusst.

Worum geht es?

Royal Me ist eine kurzweilige Reihe, bestehend aus vier Episoden von jeweils ca. 100 bis 120 Seiten. Setting ist ein alternatives Europa, das gegenwärtig noch immer von Königinnen und Königen regiert wird. Doch die Monarchie wird von einer Reihe von Rebellen bedroht, die bereits einen Thronerben vor laufender Kamera hingerichtet haben. In einer Nacht und Nebel Aktion werden die Erben nach Callahan Castle evakuiert, nicht ganz im Sinne aller Beteiligten. Außerdem schränkt eine Ausgangssperre, für die zum Teil volljährigen Erben, immens ein und sorgt für Unmut.

Meine Meinung

In Episode 1 musste ich mir zunächst mal einen Überblick über die Lage und die verschiedenen Figuren verschaffen. Da Royal Me insgesamt aus der Sicht von acht Charakteren verfasst ist, braucht das schon einen Moment. Gerade für diesen ersten Überblick was die politische Situation angeht hätte ich mir als Leser einen kurzen Prolog gewünscht. Stattdessen waren wir mitten im Geschehen und mit einem der Thronerben in einem Nachtclub unterwegs. Der Einstieg war dadurch zwar dynamisch, aber warf doch ein paar Fragen auf.

100 Seiten sind für eine Episode eine sehr gute Maß, es waren mir dafür dann jedoch ein paar Perspektiven zu viel. Jeder Charakter hatte selbstverständlich auch seine eigene Stimme und ließ sich dadurch gut von den anderen trennen, aber die Sprünge waren mir trotzdem insgesamt etwas zu kantig. Für so viele Figuren war mir die Episode dann fast schon zu kurz. So viele Persönlichkeiten hätte durchaus mehr Raum verdient. Die Episode selbst und jede Figur hätte auch mehr Seiten verdient.
In den gerade mal 100 Seiten steckt zudem eine ganze Menge Input. Die Geschichte hat ein sehr flottes Tempo und es wird auf gar keinen Fall langweilig. Es geht quasi BAM, BAM, BAM und man kann gar nicht richtig Luft holen, bevor schon das nächste Drama hinter einem herjagt.

Fazit

Die Geschichte ist kurzweilig und lässt sich wirklich super zwischendurch lesen. Für mich hieß das: morgens ein paar Seiten in der Straßenbahn, mittags ein paar in der Pause und abends die letzten Seiten auf der Fahrt zurück. Dann war die Episode auch schon zu Ende. Der Cliffhänger zum nächsten Teil war auch völlig im Rahmen, so dass ich die nächste Episode auch gut einfach zwischen die nächsten zwei Bücher schieben konnte. Als frische Abwechslung super geeignet.

Vorschau

Mit Royal Me geht es hier im Januar auch noch bunt weiter.
Nächste Woche Mittwoch gibt es ein kurzes Interview mit Tina Köpke und an den folgenden drei Freitagen werde ich euch pünktlich zum Erscheinen von Episode 2-4 jeweils ein kurzes Statement dazu liefern.


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Die Episode wurde mir von Tina Köpke als Leseexemplar zur Verfügung gestellt. Für die Rezension und alle weiteren Beiträge habe ich kein Geld erhalten. Der nachfolgende Link führt zu Tinas Website.

Royal Me – The Masquerade

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